Das vernagelte Tor von Dornbirn

Am Sonntag, den 18.03.2018 nahm die U11 des AEV am 8.Franz Hannel Gedächtnisturnier teil. Ein tolles Turnier mit Mannschaften aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Spielzeit betrug 20min mit laufender Uhr. Durch die relativ kurze Spielzeit durfte man sich nicht viele Fehler erlauben.

Um 8Uhr25 starteten wir gegen den EHC St. Moritz ins Turnier. Es war ein Spiel in dem beide Mannschaften Möglichkeiten hatten. Im laufe dies Spiels konnten wir uns leichte Vorteile erspielen. Dann die erste Strafzeit gegen uns. Das Unterzahlspiel funktionierte gut und wir konnten sogar in Unterzahl den Führungstreffer erzielen. Wenige Minuten später wurde uns ein Penalty zugesprochen, den wir aber leider nicht verwandeln konnten. Vier Minuten vor Ende erzielten wir dann endlich das 2:0. Allerdings gab unser Gegner nicht auf und erzielte in der selben Minute das 2:1. Jetzt war noch einmal voller Einsatz gefordert, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Alle fieberten bis zum Schlusspfiff mit. Ein enges Spiel war zu Ende und ein guter Turnierstart gelungen.

Das zweite Spiel ging gegen den Gastgeber aus Dornbirn. Auch in diesem Spiel hat wir den Gegner gut unter Kontrolle, eine Möglichkeit nach der anderen wurde herausgespielt, allerdings ohne etwas zählbares. Wieder eine gute Chance und alle holten schon zum Torjubel aus, jedoch hielt der Torwart aus Dornbirn seinen Kasten sauber. Die Spielzeit läuft schnell dahin und wir schaffen es leider trotz bester Möglichkeiten nicht ein Tor zu erzielen. Dornbirn nützt einen ihrer wenigen Gegenangriffe zum 1:0 mit einem platzierten Schuss in den linken oberen Winkel. Die Jungs werfen alles nach vorne und werden kurz vor Schluss nach einem Scheibenverlust ein zweites mal ausgekontert. Dornbirn siegt mit 2:0.

Die Köpfe hingen tief, denn nun musste das Spiel gegen EHC Urdorf gewonnen werden, wenn man noch unter die ersten zwei in unserer Gruppe kommen wollte. Die Spieler der U11 hatten sich viel vorgenommen, vermutlich zu viel. Der EHC Urdorf war in diesen 20 Minuten die Spielbestimmende Mannschaft. Schon der erste Angriff landete im Netz. Der AEV versuchte weiter sich Chancen zu erarbeiten, allerdings geschah dies nur mit Einzelaktionen und das Spielen als Mannschaft wurde vernachlässigt. Es gab zwar immer wieder Tormöglichkeiten, jedoch keine zwingenden. Wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu. Es gelang uns einfach nicht ein Tor zu erzielen, so ging das Spiel mit 0:1 verloren und damit nach der Vorrunde nur der 3. Platz in der Gruppe für uns übrig.

In der Platzierungsrunde trafen wir als erstes auf den SC Rheintal. Die AEVler waren von der ersten Minute voll da und wollten nun unbedingt wenigstens noch den 5. Platz erreichen. Es ergaben sich Tormöglichkeiten im Minutentakt. Hier spielte nun auch wieder eine richtige Mannschaft und nicht nur einzelne Spieler. Allerdings blieb auch hier wieder ein Problem, die Torausbeute. Die Eltern auf der Tribüne konnten es gar nicht glauben,  wie viel Torchancen ausgelassen wurden. Der Gegner wurde in seinem Drittel festgespielt, aber wann fällt das erste Tor? Die 20 Minuten neigen sich dem Ende, aber wir schaffen es nicht den Torwart des SC Rheintal zu überwinden. Das Wort Käseglocke machte schon die Runde, weil es uns trotz bester Möglichkeiten nicht gelingt ein Tor zu erzielen. Dann sind noch 30 Sekunden zu spielen und der SC Rheintal fährt einen einzigen Konter, in diesem Moment wird es ganz still auf der Tribüne. Im aller letzten Moment gelingt es jedoch noch den Gegner abzufangen und dann ertönt auch schon die Schlusssirene. Wenigstens hatten wir beim anschließenden Penaltyschießen das notwendige Glück auf unserer Seite und gewannen mit 1:0 nach Penalty.

Im letzten Spiel um Platz 5 war erneut die Mannschaft aus St. Moritz unser Gegner. St. Moritz drängt sofort auf den Führungstreffer und es dauert auch nicht lange bis dieser mit 1:0 in Führung geht. Wir wollen unbedingt den 5. Platz erreichen und versuchen den Ausgleich zu erzielen und vernachlässigen dabei unsere Positionen zu halten und müssen drei Minuten später das 2:0 hinnehmen. Uns bleiben noch 10 Minuten um das Ergebnis zu ändern, aber wieder ist die Käseglocke unterwegs. Weitere drei Minuten später müssen wir das 3:0 hinnehmen. Die Jungs versuchten weiterhin das Ergebnis zu verbessern, aber diesmal gelang es leider nicht. St. Moritz belegte dadurch den 5. Platz und der AEV belegte Rang 6.

Ein anstrengender Tag ging zu Ende. Wir hatten fünf Spiele gegen starke Gegner gesehen und konnten mit allen mithalten. Da wir in fünf Spielen nur zwei Tore aus dem Spiel heraus erzielen konnten, dürfte dies als unser Schwachpunkt in diesem Turnier gewertet werden. Eigentlich verwunderlich, da wir in der BEV-Runde ca. 7 Tore pro Spiel erzielt haben. Als kleiner Trost wäre noch zu erwähnen das unsere Gruppengegner Dornbirn und der EHC Urdorf auch die Finalpartie bestritten haben, welche der EHC Urdorf als Sieger beendete.

Herzlichen Glückwunsch dem EHC Urdorf