DNL: Sensation bleibt aus

Nichts war es mir der erhofften Sensation bei den beiden Meisterrunden-Spielen des AEV-DNL-Teams gegen Spitzenreiter Mannheim. Am Samstag ging das Bakos-Team mit 1:13 unter. Allerdings hielt man am Sonntag beim 4:7 bis Mitte der Partie sehr gut mit, lag im ersten Abschnitt sogar mit 3:1 in Front. Damit rutschte der AEV auf Platz fünf in der Tabelle ab.

 

AEV – Mannheim 1:13 (0:7, 0:3, 1:3)

Der arme Moritz Borst im AEV-Tor musste bereits im ersten Abschnitt siebenmal hinter sich greifen. Dabei begann das Team forsch und erarbeitete sich einige Chancen, doch nach dem ersten Gegentreffer war die Defensive quasi nicht mehr vorhanden und ließ Treffer um Treffer zu. Auch in den Abschnitten zwei und drei änderte sich nicht viel an Spiel, in dessen Verlauf sich deutlich zeigte, dass einige Augsburger Spieler mit Tempo und Technik der Mannheimer nicht mithalten konnten. Den Ehrentreffer erzielt Tim Bullnheimer.

 

AEV – Mannheim 4:7 (3:2, 0:3, 1:2)

Ein anderes Bild bot sich den Zuschauern am Sonntag. Der AEV erspielte sich zu Beginn viele Torchancen und ging folgerichtig durch Tim Bullnheimer und Nicolas Baur mit 2:0 in Front. Donat Peter legte zum 3:1 nach. Doch dann zog Mannheim das Tempo an und ging kurz vor Ende des zweiten Abschnittes in Front und baute die Führung bis zum Ende auf 7:4 aus. Den vierten Treffer für den AEV erzielte Niklas Länger.

 

Trainer Michael Bakos nach dem Spiel: „Mannheim war der erwartet starke Gegner, spielerisch die beste Mannschaft der Liga. Wir haben uns insbesondere im eigenen Drittel sehr schwer getan und waren oft einen Schritt zu spät am Gegenspieler.“

 

mb