Einer Einladung aus Ingolstadt folgend, nahmen unsere Kleinschüler B, verstärkt mit einigen A-Spielern, an einem richtig spannenden Freundschaftsturnier mit Füssen, Landsberg (anstelle des EHC Nürnberg, welcher leider an diesem Tag in die BEV-Runde startete) und den Gastgebern teil. Bis 10 Minuten vor Ende des letzten Spieles war man noch Turniersieger, am Ende stand dann ein hervorragender dritter Platz
Die Ergebnisse im Einzelnen:
AEV – EV Füssen 5:4
AEV – ERC Ingolstadt 3:3
AEV – EV Landsberg 1:2
In der ersten Partie traf man auf einen sehr gut bekannten Gegner, den EV Füssen. Nachdem uns die Allgäuer in der BEV-Runde der Leistungsklasse A immer wieder schwer zu schaffen machte und dort nur ganz knappe Siege erzielt werden konnten, war klar, dass es ein ganz schweres Spiel werden würde, zumal die Leoparden nur mit 3 Reihen antraten. Doch bekanntlich beginnt jedes Spiel bei 0:0 und muss erst mal gespielt werden. Diese leidvolle Erfahrung mussten die Jungs vom Kobelhang diesmal machen. Zunächst glichen sie zwar unsere schnelle Führung aus der ersten Minute postwendend aus und gingen selbst schnell mit 3:1 in Führung, weil einige unserer Cracks noch nicht ganz bei der Sache waren. Aber von Minute zu Minute kämpften sich unsere Jungpanther zurück in Spiel und nahmen den Kampf an und zeigten auch die notwendige Laufbereitschaft. Bis zur Mitte des Spiels konnte dann der Ausgleich erzielt werden. Lange hatte diese Gleichstand bestand und die Füssener vergaben Chance um Chance, was nicht zuletzt an eindrucksvollen Torhüterleistungen lag. Und so kam es wie es kommen musste. Ein glänzend herausgespielter Konter wurde von unserem Linksaußen eiskalt zur Führung eingenetzt. Von diesem Schock erholten sich die Jungleoparden nicht mehr richtig und am Ende hieß es 5:4. Ein wirklicher Überraschungssieg! (Ingolstadt – Landsberg 2:5)
Eigentlich erwartete man nach diesem Sieg im nächsten Spiel gegen die Gastgeber eine von der ersten Minute an motivierte Mannschaft. Doch das Spiel begann im Tiefschlaf und schwupps stand es nach dem ersten Wechsel 0:2 für unsere Namensvettern aus Oberbayern. Und schon bald wurde klar, dass es gegen die körperlich robust agierenden Ingolstädter ein hartes Stück Arbeit wird. Wie auch schon im Spiel zuvor konnte bis zur Mitte des Spiels der Ausgleich erzielt werden, aber leider ging es dann nicht entsprechend weiter. Wieder gerieten unsere Jungs durch einen individuellen Fehler in Rückstand und brachten sich dadurch selbst in Schwierigkeiten. Doch Kampf und Einsatzwille waren jetzt vorhanden und so konnte schlussendlich noch der Ausgleich erzielt werden. (Landsberg – Füssen 1:2)
Damit war die Bühne frei für das „Endspiel“ gegen den EV Landsberg. Die Tabellenkonstellation wollte es, dass ein Sieg den Turniersieg bedeutet hätte und ein Unentschieden reichte, wenn auch Füssen unentschieden spielte. Entsprechend motiviert und kämpferisch gingen unsere Jungs und Mädels die Sache an. Es folgte ein Spiel auf höchster Spannungsstufe und auf Biegen und Brechen. Es rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf unsere super haltenden Torleute zu, welche den Kasten zunächst sauber hielten. Wir setzten drei Alleingänge dagegen, welche allesamt nicht verwertet werden konnten. Erst in der 32. Minute wurde der Druck zu groß und das 0:1 war nicht mehr zu verhindern. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man noch den ersten Tabellenplatz inne, da es auf dem Parallelfeld 4:4 hieß. Doch gleich im nächsten Wechsel keimte wieder Hoffnung aus. Ausgleich! Und wieder einen Wechsel später wurde genau diese Hoffnung wieder zunichte gemacht – 1:2. Bis zuletzt kämpften unsere Cracks. Unser Trainer Sebastiano versuchte alles, nahm den Torhüter vom Eis, doch leider ohne Erfolg. So musste man sich am Ende in einer hochdramatischen Partie 1:2 geschlagen geben und sich mit dem dritten Gesamtplatz begnügen. (Füssen-Ingolstadt 8:4)
Trotz alledem Respekt an unsere Mannschaft, welche mit nur vier Endjahrgängen angetreten war uns sich ganz teuer verkauft hat!
Tabelle:
1. EV Füssen 4 Punkte
2. EV Landsberg 4 Punkte
3. AEV 3 Punkte
4. ERC Ingolstadt 1 Punkt
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Danke an Gunnar!

