Mit einer gemischten Mannschaft aus A- und B-Team reisten die AEV-Kleinschüler zum österlichen Mainova-Cup nach Frankfurt am Main. Unter 6 starken Teams aus 3 Ländern belegte man letztendlich einen guten 4. Platz.Los gings am Ostersonntag gegen den Turnierfavoriten Krefelder EV. Schon nach 9 Sekunden musste der AEV-Torwart hinter sich greifen und es stand 0:1. Lange Zeit konnten sich die Jungpanther gegen das neben den Eisbären wohl beste Kleinschülerteam Deutschlands wehren, doch die technisch und läuferisch starken Rheinländer schossen einen am Ende doch klaren 8:1-Erfolg heraus.
Partie Nummer zwei sah die Gastgeber aus Frankfurt als Gegner vor. Trainer Tomiska warnte vor dem stärksten Lion Joshua Norris und stellte die Reihen etwas um. Eine Maßnahme die fruchtete: taktisch diszipliniert stemmte man sich gegen die Young Lions, ging schnell in Front und gewann sicher mit 4:1. Damit hatten vor allem die Hessen nicht gerechnet, die etwas bedröppelt vom Eis fuhren.
Letzter Gegner des ersten Tages war nach langer Wartezeit der EHC Chur. Schnell gingen die Panther mit 2:0 in Führung, doch dann musste man dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Die Eidgenossen glichen bis zum Spielende zum 2:2 aus und das Penaltyschiessen musste entscheiden. Doch die U11 bewies Nervenstärke und verwandelte 4 der 5 Versuche, was letztlich zum Extrapunkt reichte.
Am zweiten Turniertag begannen die Fuggerstädter gegen den tschechischen Vertreter HC Tremosna, der schon am Vortag durch drei ausgeglichene Reihen und sicheres Positionsspiel überzeugt hatte. Durch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen spielten die Panther fast permanent in Unterzahl, gerieten bei zweimal 3 gegen 5 mit 0:2 in Rückstand und haderten mit dem Schicksal. Trotz einer kämpferischen Glanzleistung und dem Anschlusstreffer konnte das Blatt nicht mehr gewendet werden und man unterlag dem späteren Turniervize mit 1:6.
Somit musste das letzte Spiel über die Platzierung entscheiden. Trainer Tomiska gewährte in dieser Partie allen Spielpraxis und wurde nicht enttäuscht. Auch die Spieler des Jungjahrgangs wehrten sich nach Kräften und konnten das Spiel gegen den EHC Biel lange offen halten. Am Ende stand ein 3.5 auf der Anzeigetafel.
Somit belegte die Augsburger Mannschaft Platz 4 und man fuhr mit vielen positiven Aspekten via Bus in die Heimat zurück: Das Fehlen einiger Leistungsträger wurde von allen Spielern durch immensen Einsatz kompensiert, so dass der Trainer viel Lob für die Mannschaft übrig hatte. Und: die noch Großfeld-unerfahrenen Spieler nahmen jede Menge an Erkenntnissen (auf dem Eis und neben der Eisfläche) mit, die ihnen im kommenden Jahr sicherlich zugute kommen werden.

