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DNL: Zwei Siege in Düsseldorf

Das AEV-DNL-Team hat zwei wichtige Siege in der Meisterrunde eingefahren. Mit einer engagierten Leistung gewannen die Bakos-Schützlinge in Düsseldorf mit 1:0 n.V. und 4:1 und schoben sich in der Tabelle auf Position fünf nach oben. Eine herausragende Leistung bot dabei im AEV-Tor Nicolas Hetzel. Negativ fiel das überharte und teilweise unsportliche Verhalten der DEG-Spieler auf, die insgesamt 107 Strafminuten inklusive einer Spieldauer- und einer Matchstrafe kassierten.

Düsseldorf – AEV 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1)
Im altehrwürdigen Stadion an der Brehmstraße entwickelte sich ein Kampfspiel um jeden Zentimeter Eis. Schnell war klar, dass Kleinigkeiten den Ausschlag geben würden. Düsseldorf brachte zusehends Härte ins Spiel, doch Augsburgs eigentlich gutes Überzahlspiel funktionierte nicht. Und durch einige leichtsinnige Scheibenverluste kamen die Rheinländer immer wieder zu großen Torchancen. Doch bei einem Spieler war immer Endstation. Torwart Nicolas Hetzel machte seinem Beinamen „Hexer“ alle Ehre und entschärfte alles, was auf sein Tor kam. So ging es mit dem Fußball-Resultat von 0:0 in die Verlängerung. Und da sollte es ganz schnell gehen. Bereits mit dem ersten Angriff schoss Timo Bakos den AEV zum Sieg. Allerdings wurde der Sieg teuer erkauft, denn gleich zwei AEV-Spieler musste nach der Partie ins Krankenhaus gebracht werden. Während Felix Klein am nächsten Tag wieder dabei sein konnte, erwischte es Jubilar Maxi Welz in seinem 100. DNL-Spiel mit einer ausgekugelten Schulter schwer. Er fällt für mehrere Wochen aus.

Düsseldorf – AEV 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)
Auch am Sonntag schenkten sich beide Teams nichts. Allerdings hatten die Augsburger ihre Torgefährlichkeit wiederentdeckt und gingen durch Lukas Traub in Führung. Kurz darauf musste auch „Hexer“ Hetzel hinter sich greifen – es sollte der einzige AEV-Gegentreffer am Wochenende bleiben. Noch in Abschnitt eins stellte Marco Sprügel den Vorsprung wieder her. Im Drittel zwei fielen keine Tore. Der Schlussabschnitt musste über den Spielausgang entscheiden. Und genau im richtigen Moment zeigte der AEV seine besten 20 Minuten. Hinten kompakt und vorne via Konter gefährlich – das war das Erfolgsrezept. Nach dem 1:3 durch Timo Bakos nahm DEG-Coach Georg Holzmann den Torhüter vom Eis. Aber der AEV kam nicht mehr ins Wanken und erneut Timo Bakos erzielte mit seinem dritten Treffer an diesem Wochenende den 4:1-Entstand. Eine Tatsache, die die DEG-Spieler nicht tatenlos hinnehmen wollten. Zuerst bat Michail Fomin den in der Defensive sehr stark agierenden David Farny zum Tanz, dann verlor Fabian Ribnitzky die Fassung und handelte sich nach einer groben Unsportlichkeit eine Matchstrafe ein.

Mit der Ausbeute von fünf Punkten war Trainer Michael Bakos natürlich sehr zufrieden: „Besonders im zweiten Spiel am Sonntag haben wir als Team sehr kompakt und konzentriert agiert und uns gegenseitig unterstützt. Das haben wir nach dem ersten Spiel – bei dem wir uns durch viele Fehler selbst unter Druck gebracht haben und auch ein bisschen Glück hatten – noch einmal deutlich angesprochen. Schade, dass wir auch an diesem Wochenende mit Maxi Welz wieder einen verletzten Spieler beklagen müssen.“

Mit nunmehr acht Punkten aus sechs Spielen liegt der AEV auf einem tollen fünften Platz der Achter-Meisterrunde und erwartet am kommenden Wochenende in Hin- und Rückspiel den EC Bad Tölz. Das Heimspiel gegen den amtierenden Vizemeister steigt am Samstag um 16.45 Uhr im CFS. Tags darauf reist der AEV in den Isarwinkel.

mb

DNL: Besuch an der Brehmstraße

„Brehmstraße“ – dieses Wort lässt alle Eishockeyfans in Deutschland mit der Zunge schnalzen. Die Spiele vor meist 9.000 Fans im Eishockey-Tempel am Rhein waren lange Zeit purer Kult unter den Fans. Nun ja, so viele Fans werden am Wochenende sicher nicht ins Stadion kommen, wenn das Augsburger DNL-Team in Düsseldorf antritt, aber ein Spiel an der Brehmstraße zu absolvieren ist auch noch heute etwas Tolles.

Trainer Michael Bakos hat sein Team nach einer Deutschlandcup-Auszeit von einer Woche seit Dienstag wieder im Training und feilt an Taktik und Spielidee. Dabei erwartet er ein enges Spiel: „Düsseldorf wird uns nicht unterschätzen. Für uns ist es wichtig, nach der Spielpause wieder schnell in den richtigen Rhythmus zu kommen. Gelingt uns das, bin ich zuversichtlich, dass wir etwas Zählbares mitnehmen.“ In der Vorrunde gewann der AEV zweimal äußerst knapp nach Verlängerung. Damals war Marco Sternheimer der entscheidende Spieler – er wird bei der Fahrt ins Rheinland aber nicht dabei sein. Auch Thomas Grigore fällt verletzungsbedingt aus. Alle anderen sind fit und heiß auf das Spiel gegen die DEG, die in der bisherigen Meisterrunde fünf Punkte aus vier Spieler ergattern konnte und auf Platz fünf rangiert. Zwei Punkte weniger hat der AEV auf Platz sieben vorzuweisen, wobei die Leistungen des Teams in den letzten Partien gegen Landshut und Berlin durchweg in Ordnung und teilweise sogar sehr gut waren.
Überragender Mann bei der DEG ist Torwart Hendrick Hane, der letzte Woche bei der Deutschen U20-Nationalsmannschaft weilte.
Zwei Jubiläen feiern am Wochenende Maximilian Welz und Tim Bullnheimer. Beide sind seit der Laufschule in Augsburg aktiv und zählen seit mehr als zwei Jahren zum DNL-Team. Nun absolvieren der spielstarke Verteidiger Welz (6 Tore/18 Assists) und der torgefährliche Mittelstürmer Bullnheimer (42 Tore/94 Assists) ihre jeweils 100.Spiele in der DNL.

mb

DNL: Die ersten drei Punkte gegen Berlin geholt

Mit einer starken Leistung holte der AEV die ersten drei Punkte in der Meisterrunde. Die Gäste aus Berlin wurden dank einem tollen letzten Drittel mit 6.4 (1:1, 2:2, 3:1) besiegt. Im zweiten Spiel am Sonntag klappte es dann in der Offensive nicht mehr so gut und man unterlag mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) und belegt nach vier Spieltagen nun Platz sieben.

AEV – Berlin 6;4 (1:1, 2:2, 3:1)
Der AEV startete furios und ging durch ein Überzahltor von Timo Bakos schnell in Front. Es entwickelte sich ein temperamentvolles und schnelles DNL-Spiel, in dem die Führung ständig wechselte. Berlin glich aus und legte vor, der AEV zog durch Tim Bullnheimer nach: 2:2. Berlin ging wieder in Führung – abermals glich der AEV durch Adam Szücs zum 3:3 aus. In letzten Abschnitt schlug dann die große Stunde des Bakos-Teams. Mit den wohl besten 20 Minuten der Saison schnürte man die Eisbären in deren Drittel ein und erspielte sich Torchance um Torchance. Folgerichtig musste der Berliner U18-Nationaltorhüter Tobias Ancicka mehrmals hinter sich greifen. Erst traf zum zweiten Mal Adam Szücs, zum 4:3, dann in Überzahl Maximilian Welz per Schlagschuss und für die Entscheidung zum 6.4 sorgte dann Nicolas Baur per Direktabnahme. Dazwischen konnte Berlin lediglich einen Treffer erzielen, auch weil Torwart Nicolas Hetzel sich den Beinamen „Hexer“ an diesem Abend redlich verdiente.

AEV – Berlin 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Es gibt Spiele, da könnte man drei Stunden spielen und würde selbst dann noch kein Tor erzielen. Solch ein Spiel war das zweite Spiel am Sonntag. In Drittel eins erspielte sich der AEV eine leichte Überlegenheit, konnte diese aber nicht in Zählbares ummünzen. Dann ließen die Fuggerstädter Zug um Zug nach. Vielleicht lag es daran, dass das Spiel am Samstag zu viel Kraft gekostet hatte, vielleicht aber auch an der deutlich verbesserten Eisbären-Defensive. Jedenfalls schlichen sich mehr und mehr Ungenauigkeiten ein und das Spiel kippte. Jeweils nach zwei klar verlorenen Bullys trafen die Berliner ins von Nicolas Hetzel gut gehütete AEV-Tor. Der AEV dagegen vergab seine wenigen Chancen kläglich – sogar das leere Tor wurde nicht getroffen. So wurde es nichts mit weiteren erhofften Punkten gegen den Favoriten aus Berlin.

Trainer Bakos zeigte sich mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft und den drei Punkten an diesem Wochenende sehr zufrieden: „Auch in Spiel zwei gegen Berlin hatten wir durchaus qualitativ hochwertige Chancen, die wir uns immer wieder erarbeitet haben. Die Deutschland Cup Pause gibt uns nun die Gelegenheit zur Regeneration und ich würde mich sehr freuen wenn danach alle Spieler fit und gesund an Bord sind, denn die vergangenen Wochen waren leider geprägt von vielen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen.“

Nun verabschiedet sich das Team in eine kleine Pause. Anlässlich des Deutschland-Cups 2017 in Augsburg finden parallel keine Ligaspiele statt. Weiter geht’s dann am 18. und 19.11.2017 mit den Auswärtsspielen in Düsseldorf.

mb

DNL: Ein schwerer Brocken und ein Jubiläum

Körperlich präsent, Defensiv geordnet – so könnte man den Stil der Berliner U19 unter Trainer Chris Lee beschreiben. Ein Stil, der dem AEV-DNL-Team eigentlich wenig liegt. Und ein Stil an dem man sich schon in der Vorrunde bei den 2:4 und 1:5-Niederlagen in der Hauptstadt die Zähne ausgebissen hat. Doch beim AEV blickt man nach den guten Leistungen gegen den EV Landshut positiv aufs kommende Wochenende. Die beiden Niederlagen gegen den EVL waren unglücklich und ärgerlich, dennoch konnte das Trainerteam zahlreiche Erkenntnisse gewinnen. Und bis auf die ein oder andere kleine Blessur konnte das Team endlich wieder einmal die komplette Woche über vollständig trainieren und wird wohl in den gewohnten Formationen auflaufen. Auch Marco Sprügel konnte nach seiner Erkältung wieder voll mitmachen und wird mit seinem Partner Thomas Grigore wieder ein schlagkräftiges Duo in Reihe drei bilden. Nicht dabei ist wiederum Marco Sternheimer, der vorrangig in Sonthofen eingesetzt werden soll. Bei den Berlinern stehen zwar Maximilian Adam, Charlie Jahnke – die letzte Woche in Augsburg sogar DEL-Eiszeiten bei den Profis bekamen – im Aufgebot, ob sie letztendlich aber in der DNL auflaufen werden, entscheidet sich kurzfristig.

Beim AEV gibt es beim Spiel am Sonntag ein Jubiläum zu feiern. Der flinke Flügelstürmer Nicolas Baur feiert seinen 100.DNL-Einsatz (16 Tore/28 Assists). Der gebürtige Augsburger lernte vor 13 Jahren beim AEV in der Laufschule das Eishockey-Einmaleins, verbrachte seine komplette Karriere im AEV-Nachwuchs und ist seit gut zwei Jahren nun fester Bestandteil des DNL-Teams.

Beide Partien des Wochenendes gegen die Eisbären Berlin finden im CFS statt. Am Samstag, den 4.11.2017 ist das Eröffnungsbully um 16.30 Uhr, am Sonntag, den 5.11.2017 um 11.30 Uhr.

mb

Bittere Niederlage der Schüler in Peiting

Beim heutigen Spiel der Schüler beim Tabellenschlusslicht dem EC Peiting, musste das Team eine bittere Niederlage einstecken.
Im ersten Drittel lief alles noch nach Plan, das Augsburger Team gab den Ton an und konnte mit 2:0 in Führung gehen. Das war auch der Stand zur ersten Drittelpause.
Im zweiten Drittel erzielten die Gastgeber nach 7 Sekunden den Anschlusstreffer. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich ein katastrophales Spiel seitens der Augsburger Schüler. Kaum ein Pass fand seinen Empfänger, die kämpferische Leistung ließ zu wünschen übrig und wenn man es vor das Tor des EC Peiting schaffte, dann wurden die Chancen kläglich vergeben. In der 44. Spielminute musste der Ausgleich hingenommen werden.
Im Schlussabschnitt bot sich das gleiche Bild. In eigener Unterzahl erzielten die Peitinger sogar den Führungstreffer. Wenigstens gelang unserer Mannschaft nur Sekunden später der Ausgleich. Somit stand es nach 60 Minuten 3:3. Im anschließenden Penaltyschiessen verlor man.
Für den EC Peiting verdiente Punkte, da die Spieler sich sehr kämpferisch präsentierten und nie aufgaben. Unser Team erreichte heute zu keinem Zeitpunkt die Normalform und vergab somit zwei weitere Punkte.

DNL: Toll gekämpft, nix geholt

Zwei knappe Niederlagen gab es am Auftaktwochenende für das AEV-DNL-Team. Beim 5:6 (1:2, 3:2, 1:2) in Augsburg und beim 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) tags darauf in Landshut fehlten nur Kleinigkeiten zum Punktgewinn. Der ungarische Außenstürmer Peter Donat läuft im Heimspiel zu großer Form auf und ist an vier Toren beteiligt.

AEV – Landshut 5:6 (1:2, 3:2, 1:2)
Es hätte der Abend des Peter Donat werden können. Der schnelle ungarische Außenstürmer erwischte einen Sahnetag und war an vier von fünf Augsburger Toren beteiligt. Dass es dennoch nicht zu einem Punktegewinn reichte hatte mehrere Ursachen. Zum einen erwischte die gesamte Augsburger Defensive keinen guten Tag und ließ vor allem mehrmals die Landshuter Angreifer im Slot zum Abschluss kommen. Daraus resultierten drei vermeidbare Gegentore. Und zwei AEV-Tiefschlafphasen gegen Ende des ersten Drittels und kurz vor Ende der Partie bestraften die Niederbayern kompromisslos mit Doppelschlägen. Die Treffer für den AEV in einem wohltuend fairen Derby erzielten Peter Donat (2), Timo Bakos, Dominic Erdt und Adam Szücs.

Landshut – AEV 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)
Der AEV kassierte früh Gegentreffer Nummer eins, kam dann aber gut in die Partie und war in Drittel eins die bessere Mannschaft, Zählbares sprang aber nicht heraus. Die obligatorische Tiefschafphase kam dieses Mal in Drittel zwei. Landshut übernahm das Zepter und erhöhte auf 3:0. Die Partie schien gelaufen. Doch Tim Bullnheimer verkürzte aus dem Nichts auf 1:3 – und der AEV war wieder da. Minutenlang belagerten die Fuggerstädter im Schlussdrittel das EVL-Tor – jedoch sprang gegen den überragend haltenden Philipp Maurer im Landshut Tot nur mehr ein Treffer durch Lukas Traub heraus. Als Trainer Bakos 80 Sekunden vor Schluss Torwart Nicolas Hetzel vom Eis nahm, entschied der EVL das Spiel mit einem Empty-Net-Tor. Und der AEV fuhr ohne Punktgewinn nach Hause.

Trainer Bakos war trotzdem nicht gänzlich unzufrieden: „Wir hatten in beiden Spielen Phasen in denen wir von unserem Spiel abgewichen sind, nicht diszipliniert genug in unseren Entscheidungen waren und obendrein zu viele Zweikämpfe verloren haben. Über weite Strecken waren wir aber auf Augenhöhe mit den Landshutern und hatten auch einige Druckphasen auf unserer Seite. Positiv zu erwähnen ist die Entwicklung unseres Über- und Unterzahlspiels, hier haben wir auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht. Schlussendlich haben uns die Spiele am Wochenende verdeutlicht, was nötig ist, um in der DNL-Meisterrunde zu bestehen. Es bedarf in jedem Spiel einer geschlossenen Mannschaftsleistung von der ersten bis zur letzten Minute. Andernfalls bekommst du in den Schwächephasen vom Gegner die Quittung serviert und sitzt nach dem Spiel bedröppelt in der Kabine.“

Weiter geht’s schon kommende Woche. Dann ist in Augsburg der nächste Hochkaräter zu Gast. Die Eisbären Juniors Berlin treten am Samstag, den 4.11.2017 um 16.30 Uhr und am Sonntag, den 5.11.2017 um 11.30 Uhr in Augsburg an.

mb

Schüler gegen den EHC München mit zwei Niederlagen

An diesem Wochenende hieß der Gegner zweimal EHC München. Am Samstag Abend stand zuerst das Auswärtsspiel in München an. In einem schnellen und kuriosen Spiel war im ersten Drittel der Gastgeber die tonangebende Mannschaft. Die Augsburger Schüler konnten aber gut verteidigen und so viel kein Tor. Im zweiten Spielabschnitt sollte sich das gewaltig ändern. Nach nur 23 Sekunden ging der EHC in Führung und legte 3 Minuten später nach. Erst jetzt konnten sich unsere Jungs auch ein paar Chancen erspielen und schossen in der 28. und 29. Minute die beiden Tore zum 2:2. Das Spiel ging hin und her und war sehr ansehnlich, auch dem Führungstreffer für unser Team ging ein toller Spielzug voraus. Kaum 4 Minuten später erzielten die Münchner wieder den Ausgleich. Im Gegenzug wieder die Führung unserer Jungs 3:4. In den nächsten drei Spielminuten erzielte der EHC vier Tore zur Führung von 7:4. Drei individuelle Fehler gaben den Hausherren wieder Aufwind und unser Team war geschockt und voll von der Rolle. Wenigstens konnte man sich ohne weiteres Gegentor in die 2.Drittelpause retten. Im Schlussabschnitt erzielte der EHC wieder gleich zu Beginn ein Tor zum 8:3. Eine Minute darauf konnten unsere Spieler wieder verkürzen 8:4. Von da an spielte unser Schülerteam mit hohem Risiko um evtl. noch aufzuholen, doch leider vergab ein paar gute Chanchen und konnte am Spielstand nichts mehr ändern.

Das Rückspiel fand am Sonntag in Augsburg statt. Diesmal erwischten die Augsburger den besseren Start und gingen in der 2. Minute mit 1:0 in Führung. Aber auch hier dauerte die Antwort der Münchner nicht lange. In der 4. und 10. Spielminute konnte Sie jeweils ein Tor erzielen und somit in Führung gehen. In der 17. Minute gelang unserem Team in Unterzahl der Ausgleich, doch die Freude währte nicht lange, zwei Sekunden vor Drittelende mit der erneuten Führung des EHC. Im zweiten Spielabschnitt gelang unserem Team wieder nicht viel und wenn dann wurden die teilweise guten Chancen nicht genutzt. Ganz anders die Gäste, die machten aus Ihren Chancen in der 30., 36. und 37. Spielminute weitere Treffer und hatten die Führung damit zum 2:6 ausgebaut. Im dritten Spielabschnitt gaben unsere Jungs nochmal Gas und erspielten sich ein Menge von hochkarätigen Chancen. Nur leider konnten diese nur einmal in der 43. Minute genutzt werden, allen anderen wurden leichtfertig vergeben. So kam es wie es kommen musste, das Münchener Team nutzte die wenigen Möglichkeiten gnadenlos aus und stellten in der 56. und 59. Spielminute den Endstand mit 3:8 her.
Fazit: Im ersten Spiel durch individuelle Fehler und im zweiten Spiel durch vielen vergebenen Chancen wieder zwei Niederlagen kassiert, unterm Strich wäre wieder einmal mehr drin gewesen.

DNL: Start in die Meisterrunde soll glücken

Jetzt geht´s los: erstmalig in der Vereinsgeschichte hat sich das AEV-U19-Team für die DNL-Meisterrunde qualifiziert. Los geht’s mit zwei Derbys gegen den EV Landshut. In der Vorbereitung kreuzten beide Teams schon einmal die Schläger. Damals behielten die Niederbayern mit 4:2 und 5:0 die Oberhand. Das muss aber nichts heißen, denn der AEV befand sich damals mitten in einer anstrengenden Vorbereitungswoche.
Der AEV-Coach Michael Bakos sieht dem Rundenstart, trotz zahlreicher Verletzungen und Erkrankungen seiner Spieler in den vergangenen Wochen, positiv entgegen: „Wir freuen uns natürlich auf den Start der neuen Runde und ich hoffe, dass wir bald wieder alle Spieler fit an Board haben werden. Aktuell wissen wir noch nicht, ob wir auf den gesamten Kader zurückgreifen können, aber so ist das im Sport und damit haben alle Mannschaften zu kämpfen. Die Jungs, die fit sind, werden am Wochenende gegen Landshut bereit sein und Gas geben.“
Bei Landshut ist damit zu rechnen, dass zumindest am Samstag alle spielberechtigten Oberligaspieler in der DNL auflaufen werden. Mit Luca Zitterbart, Marco Bassler, Lars Eigner, Luca Trinkberger und Alexander Ehl spielen dort einige junge Akteure mittlerweile Hauptrollen in der Oberliga Süd und pendeln zwischen den Teams hin und her. Dazu kommen diverse U-Nationalspieler aus der Talentschmiede in Niederbayern. Aber auch der AEV setzt einiges dagegen. Topscorer Tim Bullnheimer, U18-Nationalsspieler Timo Bakos, der zuletzt immer stärker aufspielende Verteidiger Dominic Erdt und deren Kollegen werden versuchen, die Punkte am Lech zu behalten und optimal in der neue Runde zu starten.
Spielbeginn in Augsburg ist am Samstag, den 28.10.2017 um 16.15 Uhr, das Rückspiel in Landshut beginnt am Sonntag, den 29.10.2017 um 11.00 Uhr.

mb

DNL: Tapfer gekämpft

Trotz einiger verletzter Spieler hielt sich das DNL-Team am Wochenende gegen den amtierenden Meister aus Mannheim tapfer und konnte die Niederlagen in Grenzen halten. Besonders bei 1:3 im ersten Spiel war bis in die Schlusssekunden eine Überraschung möglich. Partie zwei wurde 0:5 verloren.

AEV – Mannheim 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

Trainer Michael Bakos hatte seine Jungs taktisch gut eingestellt und ließ wie angekündigt aus einer gut gestaffelten Defensive agieren. Damit machte man dem Favoriten das Leben schwer. Nach dem ersten Gegentreffer konnte Matthias Merker sogar noch in Drittel eins ausgleichen. In Abschnitt zwei bot sich sogar die große Chance zur Führung, nachdem Mannheims Valentin Klos nach einen üblen Kniecheck gegen Nicolas Baur zum Duschen geschickt wurde. Für den Augsburger war das Wochenende gelaufen, er musste verletzt vom Eis geführt werden. Aber leider konnten die Augsburger aus der 5-minütigen Überzahl kein Kapital schlagen. Im Gegenteil: Kaum komplett ging der MERC in Führung. Bis kurz vor dem Ende kämpfte der AEV aufopferungsvoll und konnte sich auch einige Chancen erspielen. Dann setzte Trainer Bakos alles auf eine Karte und nahm der starken Nicolas Hetzel aus dem Tor – und kassierte den entscheidenden Treffer ins leere Tor. Endstand somit 1:3.

AEV – Mannheim 0:5 (0:2, 0:2, 0:1)

Wieder begann der AEV mutig und hatte durch die neu gebildete erste Reihe mit Tim Bullnheimer, Mattias Merker und Adam Szücs erste Torchancen. Doch die Treffer eins und zwei erzielte Mannheim. Als zu Beginn des zweiten Abschnitts mehrere Augsburger auf die Strafbank wanderten, musste man um ein gutes Ergebnis bangen, da der MERC schnell auf 0:4 davon zog. Doch der AEV steckte nicht auf und kam seinerseits durch in den Kader nachgerückten Stefan Rau und Fabian Staib zu guten Chancen. Doch ein Tor sollte den Augsburgern an diesem Tag verwehrt bleiben. Kurz vor Ende der Partie erzielte Mannheim den Treffer zum 0:5-Endstand. Leider verletzte sich auch in dieser Partie wieder ein Augsburger Spieler. Luca Szegedin musste nach einem Schlagschuss auf den Unterarm ab Mitte der Partie passen.

Somit belegt der AEV zum Ende der Qualifikationsrunde Platz drei mit 19 Punkten und zieht erstmals in der DNL-Historie in der Meisterrunde der acht besten Teams in Deutschland ein. Erster Gegner ist bereits am kommenden Wochenende der EV Landshut. Den Auftakt macht die Begegnung am Samstag, den 27.10.2017 um 16.15 Uhr in CFS ehe es tags darauf um 11.00 Uhr in Landshut weitergeht.

Statistik zur Vorrunde:

12 Spiele, 5 Siege, 2 Sieg nach Overtime, 5 Niederlagen, 45.38 Tore, Platz 3

Meiste Tore:

9 Tim Bullnheimer

6 Marco Sternheimer

5 Lukas Traub, Timo Bakos, Nicolas Baur

4 Thomas Grigore

2 Donat Peter, Linus Voit, Marco Sprügel, Matthias Merker

Meiste Vorlagen:

11 Tim Bullnheimer

8 Marco Sternheimer, Donat Peter

6 Adam Szücs

5 Lukas Traub, Timo Bakos, Dominic Erdt

4 Nicolas Baur, Maxi Welz

 

Beste Scorer:

20 Tim Bullnheimer

14 Marco Sternheimer

10 Lukas Traub, Timo Bakos, Donat Peter

9 Nicolas Baur

7 Adam Szücs

Böse Buben:

37 David Farny
27 Peter Donat

26 Adam Szücs

8 Matthais Merker, Niklas Länger, Maxi Welz

Brave Lämmer (mind. 6 Spiele):

0 Stefan Rau

2 Dominic Erdt, Timo Bakos, Marco Sprügel

4 Felix Klein, Lion Stange, Luca Szegedin, Tim Bullnheimer, Nicolas Baur

6 Lukas Traub, Thomas Grigore

Torhüter-Fangquote:
84,6 % Moritz Borst

84,2 % Nicolas Hetzel

76,0 % Benedict Schaller

mb

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