Schlagwort: Eisbären Juniors Berlin

DNL: Playoff-Heimspiel am Mittwoch gegen Berlin

Mittwoch, 6.3.2019, 19.00 Uhr, CFS – dieser Termin sollte in allen Terminplanern der Augsburger Eishockeyfans notiert sein. Denn dann steigt das erste Playoff-Viertelfinalspiel zur Deutschen U20-Eishockeymeisterschaft in Augsburg. Das Team von Trainer Bakos erwartet die Eisbären Berlin, ein mit Auswahlspielern gespicktes, körperlich robustes Team. In den beiden abschließenden Hauptrundenspielen gegen Düsseldorf zeigte sich der AEV in wechselhafter Verfassung und gewann mit 4:3 und unterlag tags darauf mit 3:9.

AEV – Düsseldorf 4:3

In einem ausgeglichenen Spiel ließ sich der AEV eine 3:1–Führung noch aus der Hand nehmen und hatte Glück, dass Donat Peter mit einer feinen Einzelleistung kurz vor dem Ende den 4:3-Siegtreffer erzielen konnte. Die weiteren AEV-Treffer erzielten Matthias Merker, Marco Sprügel und Timo Bakos.

AEV-Düsseldorf 3:9

Eine indiskutable Defensivleistung bescherte dem AEV eine deftige Heimschlappe. Die Treffer von Martin Hlozek (2) und Nicolas Baur waren lediglich Ergebniskorrekturen.

Trainer Bakos war danach sichtlich angesäuert, blickt aber doch voller Zuversicht auf die anstehende Playoff-Runde: „Im letzten Spiel der Hauptrunde sind wir nicht mit der Entschlossenheit aufgetreten, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir setzen einen Haken und richten nun den Fokus auf die Vorbereitung für die Playoffs und unseren kommenden Gegner.“

Der AEV belegt mit respektablen 49 Punkten aus 35 Spielen am Ende der DNL-Hauptrunde Platz 5. Eine Platzierung, die noch nie zuvor von einem Augsburger DNL-Team erreicht wurde. Im Playoff-Viertelfinale treffen die Bakos-Schützlinge nun auf den Viertplatzierten Eisbären Berlin, gegen die man in den fünf Hauptrundenspielen zweimal gewann und dreimal verlor.

Das Heimspiel in der Best-Of-Three-Serie steigt am Mittwoch, den 6.3.2019 um 19.00 Uhr im CFS, ehe man am Wochenende zu den entscheidenden Partien am 9.3 und 10.3.2019 (falls nötig) nach Berlin reisen muss.

mb

DNL: Auf Platz fünf vorgerückt

Zwei starke Auftritte zeigte das AEV-Team gegen am Wochenende und rückte mit drei Punkten aus dem 8:4-Sieg gegen Regensburg auf Platz fünf vor. Tags zuvor verlor das Bakos-Team durch einen Treffer in der letzten Sekunde unglücklich mit 3:4 gegen Berlin. Besonders treffsicher zeigte sich Stürmer Timo Bakos, der fünf Treffer erzielte.

AEV – Berlin 3:4
So ein dramatisches Ende hatte das Team von Trainer Michael Bakos nicht verdient. Mit der Schlusssirene kassierte der AEV den entscheidenden Treffer durch den Berliner Lukas Reichel zum 3:4. Zuvor bot das durch den Ausfall einiger Leistungsträger (Niklas Länger, Maxi Welz, Manuel Nix und Thomas Grigore) stark dezimierte Team den starken Hauptstädtern einen großen Kampf. Nach einem schnellen 0:2-Rückstand trafen Tim Bullnheimer und Timo Bakos (2) für den AEV. Bis die letzte Sekunde die Niederlage brachte und Spieler und Fans fassungslos zurückließ.

AEV – Regensburg 8:4
Große Moral und tolle Tore: Wie angekündigt holte Augsburg am Sonntag wieder die Torkanone aus dem Schrank und schenkte dem EV Regensburg acht Tore ein. Dabei ließ man sich auch nicht entmutigen, als die Gäste eine 2:0 und 4:2-Führung ausgleichen konnten. Torschützen waren Timo Bakos (3), Adam Szücz, Linus Voit, Martin Hlozek, Donat Peter und Matthias Merker. Auch Panther-Boss Lothar Sigl, der sich beide Spiele nicht entgehen ließ, zeigte sich begeistert vom schwungvollen und engagierten Spiel der AEV-U20.

Trainer Bakos zeugte sich folgerichtig auch beeindruckt von seinem Team: „Die dramatische Niederlage in der Schlusssekunde gegen Berlin war ein dicker Brocken, den wir erst einmal verdauen mussten. In der Kabine haben wir nach dem Spiel darüber gesprochen, wie wir mit dieser bitteren Niederlage umgehen sollten, denn 16 Stunden später stand mit Regensburg schon der nächste Gegner vor der Tür. Ich bin beeindruckt, welche Zielstrebigkeit und mentalen Stärke wir gezeigt haben und gegen Regensburg so gespielt haben, als hätte es diese schmerzhafte Niederlage am Abend zuvor nie gegeben. Wir haben – mental wie physisch – Playoff-Tugenden gezeigt und wurden dafür zumindest mit 3 Punkten belohnt.“
 
Damit überholt der AEV in der Tabelle den EV Regensburg und klettert auf Platz fünf. Nächste Woche steht die Auswärtsfahrt nach Köln an.

mb

DNL: Schlagerfans ins CFS!

„Immer wieder Sonntags“ heißt die ZDF-Schlagersendung am Sonntagvormittag mit Stefan Mross. „Immer wieder Sonntags“ könnte auch das Motto der AEV-DNL-Truppe lauten – denn immer am Sonntag lädt das Team zum fröhlichen Schützenfest ein. Zuletzt kassierten Düsseldorf und Bad Tölz in den sonntäglichen Spielen satte 18 Gegentore. Deshalb der Aufruf an alle Schlager- und Eishockeyfans: Auf ins CFS, dort gastieren am Wochenende die Teams aus Berlin (Samstag) und Regensburg (Sonntag!) – und Tore und Hits sind dort garantiert zu bestaunen. Trainer Bakos führt den aktuellen Torriecher seines Teams auf folgenden Grund zurück: „In den letzten Spielen haben unsere Gegner nicht an ihre Leistungen vom Vorabend anknüpfen können und wir haben dies in den beiden Sonntagsspielen kaltschnäuzig ausgenutzt“, warnt aber auch vor den Gegnern: „Ich erwarte, dass Berlin und Regensburg topmotiviert gegen uns antreten werden. Bringen wir 100 Prozent in allen Bereichen auf’s Eis, haben wir Chancen Punkte zu ergattern. Es wird auf jeden Fall alles andere als ein gemütlicher Spaziergang“. Und hofft auf eine gute Kulisse für sein Team. Eine besondere Motivation schöpft der AEV aus der Tabellenkonstellation. Als Sechster erwartet man den Vierten Berlin und den Fünften Regensburg und könnte im Erfolgsfall zu beiden Teams aufschließen. Personell ist noch nicht sicher, ob der AEV mit kompletten Kader auflaufen kann, dies entscheidet sich erst kurzfristig. Maxi Welz fällt aber sicher weiterhin aus. Dafür steht ein weiteres Jubiläum an: Stürmer Nicolas Baur, seit der Laufschule im Verein und nun bereits 15 Jahre für den AEV aktiv, bestreitet gegen Regensburg sein 150.DNL-Spiel für den AEV. An einem Sonntag, dem Tag der dem AEV momentan besonders zu liegen scheint…
Die beiden Heimspiele im CFS finden statt am Samstag, 25.1.2019 um 18.30 Uhr gegen die Eisbären Berlin und am Sonntag, den 26.1.2019 um 11.00 Uhr gegen den EV Regensburg.

mb

DNL: Drei Punkte im Gepäck aus Berlin

Sehr gut verkauft hat sich das Augsburger DNL-Team in Berlin. Mit einem 5:4-Sieg brachten die Spieler von Trainer Michael Bakos drei Punkte aus Berlin mit. Das zweite Spiel ging 2:6 verloren.

Berlin – AEV 4:5 (1:1, 3:2. 0:2)

Einen Start nach Maß erwischte der AEV, denn Martin Hlozek erzielte bereits nach 28 Sekunden den Führungstreffer. Danach fand Berlin besser ins Spiel und ging bis zur Mitte der Partie 3:1 in Führung. Doch der AEV gab nicht auf und zeigte seine wohl beste Leistung der Saison, setzte die Eisbären permanent unter Druck und erzielte Tor um Tor durch Tim Bullnheimer, Adam Szücs und Marco Sprügel. Torjäger Martin Hlozek war es vorbehalten, zwei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung zu sorgen – er traf zum 5:4-Siegtreffer.

Berlin – AEV 6:2 (3:0, 1:1, 2:1)

In Spiel zwei verschlief der AEV die ersten 15 Minuten und lag schnell mit 0:3 hinten. Anders als in Partie eins konnte das Team den Rückstand nicht mehr drehen, hielt aber über die gesamte Partie mit dem Spitzenteam aus Berlin mit. Tim Bullnheimer und Martin Hlozek waren die Torschützen.

Somit festigte der AEV Tabellenplatz sechs mit 15 Punkten – sehr zur Zufriedenheit von Michael Bakos: „Wir haben große Moral und einen unbändigen Willen gezeigt und uns die drei Punkte am Samstag mehr als verdient. Erwähnenswert ist auch die großartige Unterstützung zahlreich angereister Augsburger Fans, die mit ihren lautstarken Gesängen dem Wellblechpalast neues Leben einhauchten und uns auf dem Eis vorantrieben. Leider konnten wir am Sonntag nicht an unsere Vortagesleistung anknüpfen und so gingen die Berliner als verdienter Sieger vom Eis.“

Die DNL pausiert am kommenden Wochenende ehe es für den AEV zum Auswärtsdoppel nach Bad Tölz geht.

mb

DNL: Keine Wellness im Welli

Ein Ausflug nach Berlin ist normalerweise eine Reise mit den Themen Kultur, Geschichte und Erholung. Für die Augsburger DNL-Mannschaft gelten im altehrwürdigen Wellblechpalast – auch Welli genannt – allerdings andere Schwerpunkte. Checken, kämpfen, Taktik und Einsatz stehen auf dem Plan, den Trainer Michael Bakos seiner Reisegruppe mitgegeben hat. Kein Wunder, denn die Eisbären Juniors mit ihrem kanadischen Trainer Chris Lee gelten als robustes und hart arbeitendes DNL-Team. Da kommt es dem Augsburger Trainer gerade recht, dass zwei weitere Spieler das AEV-Lazarett verlassen haben und die Reise in die Hauptstadt mitmachen können. Nicolas Baur und Adam Szücs sind nach ihren Verletzungen wieder ins Training eingestiegen. So ist der AEV in Berlin keineswegs chancenlos, gewann man doch vor ein paar Wochen eines der beiden Heimspiele mit der bis dato besten Saisonleistung mit 4:2.

Trainer Bakos möchte vor der Länderspielpause noch das Punktekonto aufstocken und ist vorsichtig optimistisch: „Ich bin froh, dass sich unser Lazarett langsam lichtet und mit der Rückkehr von Adam und Nico ist unser Kader schon fast wieder komplett. In Berlin erwarte ich wieder schnelle und umkämpfte Spiele, das heißt wir bekommen nichts geschenkt und müssen an und über unsere Leistungsgrenze gehen um punkten zu können“.

Spielbeginn im Wellblechpalast von Berlin ist am Samstag um 19.00 Uhr und am Sonntag um 13.00 Uhr.

mb

DNL: Auf Augenhöhe mit Berlin

Einen Sieg und eine Niederlage gab es für das Augsburger DNL-Team gegen die Eisbären Berlin. Dabei zeigten die Bakos-Schützlinge zwei engagierte Partien, bestätigten ihren Formanstieg und festigten Platz sechs. Dabei hat ein Stürmer derzeit einen tollen Lauf.

AEV – Berlin 4:2 (4:1, 0:0, 0:1)

Ein furioses Anfangsdrittel legte den Grundstein zu diesem Erfolg. Nach dem schnellen Rückstand überrannte der AEV die Gäste und erzielte vier Tore in Folge. Marzin Hlozek (2),  Maximilian Welz und Lion Stange trafen zum 4:1-Zwischenstand. Insbesondere Martin Hlozek, der in den letzten sechs Spielen nacheinander immer unter den Torschützen war, spielte im Duett mit Timo Bakos die Gegner ein ums andere Mal schwindelig. In der Folge verwaltete der AEV seinen Vorsprung und geriet – auch dank einer starken Torwartleistung von Moritz Borst nun noch phasenweise unter Druck und kassierte lediglich einen Treffer zum 4:2-Endstand.

AEV – Berlin 4:8 (2:2, 1:4, 1:2)

Tags darauf entwickelte sich abermals ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur 36: Minute, als der AEV nach einem Foul und einem verursachten Penalty in einem Wechsel und den daraus resultierenden zwei Gegentreffern mit 3:5 in Rückstand geriet. Dies war die Entscheidung, auch wenn das Bakos-Team weiter alles versuchte. Die Tore für den AEV erzielten Martin Hlozek, Timo Bakos, Donat Peter und Thomas Grigore.

Trainer Bakos war daher auch nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Unsere Spielweise ist über die vergangenen Wochen konstanter geworden. Die drei Punkte gegen Berlin haben wir uns redlich verdient.“

Nächste Woche geht es weiter mit zwei Partien gegen den EV Landshut.

 

mb

DNL: Starker Auftritt in Berlin

Zwei sehr gute Leistungen zeigte das AEV-DNL-Team im Wellblechpalast zu Berlin. Durch eine engagierte Leistung in allen Mannschaftsteilen verdiente sich der AEV am Sonntag beim 5:4-Sieg drei Punkte. Und auch am Samstag beim 0:1 stand nur ein Mann dem AEV-Sieg im Wege.

Berlin – AEV 1:0 (0:0, 0:0, 0:0)
Es war zum Verzweifeln: was immer der AEV auch versuchte, Berlins Torwart Tobias Ancicka war immer Endstation. Und der AEV versuchte Vieles. Mit vier Angriffsreihen machte das Bakos-Team nach einer kurzen Anlaufphase großen Druck auf das Berliner Tor. Nur etwas Zählbares wollte nicht herausspringen. Da bis auf eine Ausnahme die zuletzt nicht immer sattelfeste Defensive sehr aufmerksam agierte, machte letztlich ein Tor aus dem ersten Abschnitt den Unterschied und bescherte den Eisbären den knappen Sieg.

Berlin – AEV 4:5 (1:0, 1:3, 2:2)
Wieder brauchte der AEV eine Anlaufphase, war aber dann voll da und steckte sogar den 0:2-Rückstand – der drei Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts und im ersten Powerplay des Mitteldrittels fiel – weg. Nach dem ersten Treffer durch Dominic Erdt klappte es auf einmal auch mit dem Toreschießen. Matthias Merker, Adam Szücz trafen im Minutenabstand und der AEV lag mit 3:2 in Front. Es entwickelte sich fortan ein munterer Schlagabtausch mit dem besseren Ende für den AEV. Zwei Tore von Marco Sternheimer bedeuteten den 5:4-Auswärtssieg, der nach der Partie mit den mitgereisten 20 AEV-Fans im Gästeblock stürmisch gefeiert wurde.

Trainer Bakos freute sich über die gewonnenen Zähler und sein Team: „Am Samstag haben wir eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und Berlin über 60 Minuten alles abverlangt. Trotz zahlreicher Torchancen blieb es uns verwehrt ein Tor zu erzielen. Beide Torhüter boten an diesem Abend eine herausragende Leistung und haben dem Spiel so ihren Stempel aufgedrückt.
Im zweiten Spiel haben wir uns dann die Punkte geholt, die wir uns in Spiel eins schon verdient gehabt hätten. Im ersten Drittel haben wir nicht das auf das Eis gebracht, was wir leisten können und hatten schon etwas Glück, dass es nur 1:0 für Berlin stand. Ab Drittel zwei war es eine offene Partie und wir konnten endlich ein Tor zum 1:2 aus unserer Sicht erzielen. Das gab unseren Jungs merklich Auftrieb und der Ketchupflaschen-Effekt trat ein. Innerhalb kürzester Zeit schossen wir uns mit 3:2 in Front und ackerten bis zur letzten Sekunde um über zwei Spiele betrachtet einen wohlverdienten Sieg einzufahren.“

Nun gilt es nachzulegen, denn Platz vier ist mit derzeit sechs Punkten Rückstand nicht gänzlich außer Reichweite. Allerdings kommt mit dem Top-Team aus Köln am kommenden Wochenende schon der nächste harte Brocken nach Augsburg.

mb

DNL: 4,5 sind viel zu viel

Erneut auswärts muss an diesem Wochenende das DNL-Team von Michael Bakos und Max Dürr antreten. Den Weg in die Landeshauptstadt zum Tabellendritten nimmt das Team wie schon letzte Woche bereits am Freitag nach dem Abschlusstraining in Angriff. Apropos Angriff: Nachdem sich im Laufe der Woche die erkrankten und verletzten Spieler allesamt zurückgemeldet haben, kann Trainer Bakos hier voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Zumal auch Marco Sternheimer am Wochenende wieder das DNL-Team unterstützt. Anders sieht es in der Defensive aus. Diese hat mit 91 Gegentoren in 20 Endrundenspielen und somit einem Gegentorschnitt von über 4,5 pro Spiel zuletzt deutliche Schwächen gezeigt. Wieder im Abwehr-Lineup steht Lion Stange, aber auch einige Defender plagen sich mit Verletzungen und Krankheit herum. Hier muss das Trainerteam eine Lösung finden, um die körperlich starken und kampfkräftigen Berliner, die insbesondere im Forecheck ein sehr aggressiv ausgerichtetes System spielen zu bestehen. Trainer Bakos gibt daher die Richtung vor: „Unser Spiel mit Puck muss schnell und geradlinig sein, nur dann werden wir unsere Chance haben, die Spiele auch in Bezug auf das Ergebnis erfolgreich zu gestalten.“
Großes Plus des Berliner Kaders ist seine Ausgeglichenheit: Vier stark besetzte Reihen (kein Stürmer hat über 10 Treffer erzielt) ermöglichten Berlins Trainer und Ex-Profi Chris Lee und seinem Team derzeit einen Lauf: 5 Siege in Folge haben das Punktekonto auf 34 Zähler ansteigen lassen. Die Eisbären liegen somit auf Platz drei des Achterfeldes und nehmen klaren Kurs auf die Halbfinalplätze. Zudem ist der Deutsch-Schwede Magnus Eisenmenger neu im Kader. Der Neuzugang von Djurgarden Stockholm hat in vier Spielen bereits sechs Scorerpunkte gesammelt.
Doch der AEV hat in den bisherigen vier Saisonvergleichen stets gut dagegengehalten. Einem 6:4-Sieg stehen drei Niederlagen (2:4, 1:5 und 0:2) gegenüber.

Spielbeginn in Berlin ist am Samstag, den 3.2.2018 um 16.00 Uhr und am Sonntag, 4.2.2018 um 10.00 Uhr.

PS: Ein großer Dank geht an die Landmetzgerei Frey in Augsburg-Stadtbergen, die das Team vor den Abfahrten nach Krefeld und Berlin zum Essen eingeladen hat.

mb

DNL: Die ersten drei Punkte gegen Berlin geholt

Mit einer starken Leistung holte der AEV die ersten drei Punkte in der Meisterrunde. Die Gäste aus Berlin wurden dank einem tollen letzten Drittel mit 6.4 (1:1, 2:2, 3:1) besiegt. Im zweiten Spiel am Sonntag klappte es dann in der Offensive nicht mehr so gut und man unterlag mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) und belegt nach vier Spieltagen nun Platz sieben.

AEV – Berlin 6;4 (1:1, 2:2, 3:1)
Der AEV startete furios und ging durch ein Überzahltor von Timo Bakos schnell in Front. Es entwickelte sich ein temperamentvolles und schnelles DNL-Spiel, in dem die Führung ständig wechselte. Berlin glich aus und legte vor, der AEV zog durch Tim Bullnheimer nach: 2:2. Berlin ging wieder in Führung – abermals glich der AEV durch Adam Szücs zum 3:3 aus. In letzten Abschnitt schlug dann die große Stunde des Bakos-Teams. Mit den wohl besten 20 Minuten der Saison schnürte man die Eisbären in deren Drittel ein und erspielte sich Torchance um Torchance. Folgerichtig musste der Berliner U18-Nationaltorhüter Tobias Ancicka mehrmals hinter sich greifen. Erst traf zum zweiten Mal Adam Szücs, zum 4:3, dann in Überzahl Maximilian Welz per Schlagschuss und für die Entscheidung zum 6.4 sorgte dann Nicolas Baur per Direktabnahme. Dazwischen konnte Berlin lediglich einen Treffer erzielen, auch weil Torwart Nicolas Hetzel sich den Beinamen „Hexer“ an diesem Abend redlich verdiente.

AEV – Berlin 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Es gibt Spiele, da könnte man drei Stunden spielen und würde selbst dann noch kein Tor erzielen. Solch ein Spiel war das zweite Spiel am Sonntag. In Drittel eins erspielte sich der AEV eine leichte Überlegenheit, konnte diese aber nicht in Zählbares ummünzen. Dann ließen die Fuggerstädter Zug um Zug nach. Vielleicht lag es daran, dass das Spiel am Samstag zu viel Kraft gekostet hatte, vielleicht aber auch an der deutlich verbesserten Eisbären-Defensive. Jedenfalls schlichen sich mehr und mehr Ungenauigkeiten ein und das Spiel kippte. Jeweils nach zwei klar verlorenen Bullys trafen die Berliner ins von Nicolas Hetzel gut gehütete AEV-Tor. Der AEV dagegen vergab seine wenigen Chancen kläglich – sogar das leere Tor wurde nicht getroffen. So wurde es nichts mit weiteren erhofften Punkten gegen den Favoriten aus Berlin.

Trainer Bakos zeigte sich mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft und den drei Punkten an diesem Wochenende sehr zufrieden: „Auch in Spiel zwei gegen Berlin hatten wir durchaus qualitativ hochwertige Chancen, die wir uns immer wieder erarbeitet haben. Die Deutschland Cup Pause gibt uns nun die Gelegenheit zur Regeneration und ich würde mich sehr freuen wenn danach alle Spieler fit und gesund an Bord sind, denn die vergangenen Wochen waren leider geprägt von vielen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen.“

Nun verabschiedet sich das Team in eine kleine Pause. Anlässlich des Deutschland-Cups 2017 in Augsburg finden parallel keine Ligaspiele statt. Weiter geht’s dann am 18. und 19.11.2017 mit den Auswärtsspielen in Düsseldorf.

mb

DNL: Ein schwerer Brocken und ein Jubiläum

Körperlich präsent, Defensiv geordnet – so könnte man den Stil der Berliner U19 unter Trainer Chris Lee beschreiben. Ein Stil, der dem AEV-DNL-Team eigentlich wenig liegt. Und ein Stil an dem man sich schon in der Vorrunde bei den 2:4 und 1:5-Niederlagen in der Hauptstadt die Zähne ausgebissen hat. Doch beim AEV blickt man nach den guten Leistungen gegen den EV Landshut positiv aufs kommende Wochenende. Die beiden Niederlagen gegen den EVL waren unglücklich und ärgerlich, dennoch konnte das Trainerteam zahlreiche Erkenntnisse gewinnen. Und bis auf die ein oder andere kleine Blessur konnte das Team endlich wieder einmal die komplette Woche über vollständig trainieren und wird wohl in den gewohnten Formationen auflaufen. Auch Marco Sprügel konnte nach seiner Erkältung wieder voll mitmachen und wird mit seinem Partner Thomas Grigore wieder ein schlagkräftiges Duo in Reihe drei bilden. Nicht dabei ist wiederum Marco Sternheimer, der vorrangig in Sonthofen eingesetzt werden soll. Bei den Berlinern stehen zwar Maximilian Adam, Charlie Jahnke – die letzte Woche in Augsburg sogar DEL-Eiszeiten bei den Profis bekamen – im Aufgebot, ob sie letztendlich aber in der DNL auflaufen werden, entscheidet sich kurzfristig.

Beim AEV gibt es beim Spiel am Sonntag ein Jubiläum zu feiern. Der flinke Flügelstürmer Nicolas Baur feiert seinen 100.DNL-Einsatz (16 Tore/28 Assists). Der gebürtige Augsburger lernte vor 13 Jahren beim AEV in der Laufschule das Eishockey-Einmaleins, verbrachte seine komplette Karriere im AEV-Nachwuchs und ist seit gut zwei Jahren nun fester Bestandteil des DNL-Teams.

Beide Partien des Wochenendes gegen die Eisbären Berlin finden im CFS statt. Am Samstag, den 4.11.2017 ist das Eröffnungsbully um 16.30 Uhr, am Sonntag, den 5.11.2017 um 11.30 Uhr.

mb