DNL: Derbysieger – Spitzenreiterbesieger

Mit der bis dato besten Saisonleistung zwang der AEV am Sonntag den unbesiegten Spitzenreiter ESV Kaufbeuren in die Knie. Beim 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)-Sieg überzeugte das Team von Trainer Petr Zachar mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Tags zuvor unterlag man in Kaufbeuren mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2).Damit wahrte der AEV die Chancen, als Tabellenvierter in die obere Runde einzuziehen.

Kaufbeuren – AEV 4:1

40 Minuten hielten die Fuggerstädter die Partie offen. Letztendlich aber erlaubte man sich zu viele Unachtsamkeiten in der Defensive, die die Allgäuer eiskalt bestraften. So ging dem 0:1 ein grober Stellungsfehler in der Hintermannschaft voraus. Und auch das vorentscheidende 1:3 nach 21 Sekunden im Schlussabschnitt war auf Augsburger Schlafmützigkeit zurückzuführen. Zwischendurch hatte Jonas Mikulic mit einer feinen Einzelleistung den Ausgleich erzielt. Alles in allem ein verdienter Sieg des ESVK.

AEV – Kaufbeuren 4:2

Ein gänzlich anderes Gesicht zeigte der AEV am Sonntag beim „Rückspiel“. Stand es nach zwei Drittel noch 2:2-Unentschieden (Tore: Tim Bullnheimer und Marco Sternheimer in Unterzahl) lief der AEV im letzten Abschnitt zu großer Form auf. Das beste Drittel der Saison war geprägt durch laufintensives Forechecking und aggressivem Zweikampfverhalten in beiden Zonen. Mit diesem Schwung kam der ESVK nicht zurecht und musste folgerichtig zwei blitzsaubere Treffer durch Kenneth Hirsch und Jonas Mikulic einstecken – der Derbysieg war perfekt und das Team konnte als „Spitzenreiterbesieger“ mit den Fans feiern.

Nächste Woche steht ein Doppelspieltag in und gegen Regensburg an – eine richtungsweisende Partie für den weiteren Verlauf der DNL-Saison.

mb

Fotogalerie Annete Zöpf

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