Kategorie: Verein

AEV auf gutem Kurs – nur eine große Sorge treibt die Verantwortlichen um

„Ich bin stolz, was aus meinem AEV geworden ist“ – diese Wortmeldung von Mitglied Peter Röder steht sinnbildlich für die Entwicklung des Augsburger EV in den letzten Jahren. Vorbei die Zeit, als acht Mitglieder mit dem damaligen Panther-Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf in der Rosenaugaststätte saßen. Nun trifft man sich im VIP-Raum des Curt-Frenzel-Stadions und freut sich über die positive Entwicklung des Vereins.

Präsident Wolfgang Renner berichtet von einer soliden wirtschaftlichen Lage, einer voraussichtlich weiteren Zertifizierung als 5-Sterne-Club, von mittlerweile vier hauptamtlichen Trainern und rund 100 Kindern in der AEV-Laufschule. Alles Indikatoren für eine gute und rosige Zukunft. Wenn da das Problem mit Bahn zwei nicht wäre. Eine Sorge, die den Präsidenten und sein Team nicht immer ruhig schlafen lässt. Jugendleiter Lukas Gebele malt düstere Bilder: „Wenn wir nicht bald eine vernünftige Lösung hinbekommen, werden wir von anderen Standorten überholt.“ So baut die Stadt München mit Hilfe von Sponsoren ein Eissportzentrum im Olympiapark mit drei überdachten Trainingsbahnen. „Wenn wir bis dann noch immer in unserer Freiluftarena trainieren, können wir unser Konzept von Breiten- und Leistungssport beim AEV vergessen“, kommentiert Gebele die Folgen. Stadt und Verein müssten bald zu einer Lösung kommen. Derzeit freilich reichen die Eiszeiten noch zu einigen Erfolgen: Die U20 mischt deutschlandweit oben mit und hat sich ein hohes Ziel gesetzt, wie der Sportliche Leiter und U20-Trainer Michael Bakos betont: „Wir wollen in die Playoffs und dann richtig angreifen.“ Auch die U11 sorgte beim DEL-Cup in Augsburg unlängst für Furore und erreichte das Finale gegen Berlin (1:5). Die insgesamt 9 Teams spielen allesamt in den höchsten Ligen – nur die U17 muss sich erst aus der Zweitklassigkeit nach oben kämpfen. Mit insgesamt 296 aktiven Spielern ist ein neuer Höchststand erreicht.

Für das Team des Augsburger EV aber noch lange kein Grund, die Füße hochzulegen, denn nun, so Präsident Renner, gilt es für den Club und seine Mitstreiter den derzeitigen Ausbau zu stabilisieren: „Dazu brauchen wir viele Helfer, Sponsoren und auch die Politik“.

Bericht aus der Augsburger Allgemeine, 20.02.2019
Fotos: Sport in Augsburg

U17 am Wochenende nach Peiting und Weiden

Am Wochenende waren zwei Auswärtsspiele für die U17 angesetzt. Am Samstag hieß der Gegner EC Peiting. In den ersten drei Begegnungen war unser Team siegreich und es sollte sich auch diesmal nicht ändern. Die Peitinger waren, wie auch unser Team nicht in Vollbesetzung durch einige Kranke oder Verletzte. Dies verschaffte einen größeren Vorteil auf Augsburger Seite, durch den ausgeglicheneren Kader und das spiegelte sich auch auf dem Eis wieder. Von Beginn an übernahmen die jungen Panther die Kontrolle und spielten die Peitinger in ihrem Drittel fest. Diese kamen nur vereinzelt vor das Augsburger Gehäuse, so war es nur eine Frage der Zeit, ehe das Führungstor für den AEV fiel. In der 7. Spielminute war es soweit. Im weiteren Verlauf erzielten unsere Jungs in der 12. und 13. Minute zwei weitere Treffer und ging mit 0:3 in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt verflachte das Spiel, jeder der Augsburger Spieler wollte ein Tor schießen und so war es hauptsächlich von Einzelaktionen geprägt, als von gutem Passspiel. Hier fielen zwei weitere Treffer auf Augsburger Seite. Im Schlussdrittel besannen sich unsere Spieler wieder auf etwas mehr Zusammenspiel und auch dank dem Kräfteverschleiß auf Peitinger Seite, erzielten sie fünf weitere Tore zum ersten zweistelligen Erfolg mit 0:10. Ein sehr einseitiges Spiel, wobei es auf Augsburger Seite auch nicht hochklassig war, sondern eher durchschnittliche „Hausmannskost“. Morgen beim 1.EV Weiden werden die Jungs schon mehr in die Waagschale werfen müssen um zu Punkten.


Am Sonntag hieß es früh aufstehen, um 06.00 Uhr war Abfahrt nach Weiden. Das Spiel hielt was es von der Tabellensituation her versprach, nämlich ein enges, umkämpftes Spiel zu werden. Vom ersten Bully an war es ein sehr schnelles Spiel und kein Vergleich zu gestern. Die Weidener hielten stark dagegen, doch den Ton gaben die Gäste aus Augsburg an. Erst in der 16. Minute fiel der erste Treffer für unsere Jungs. Doch kaum war der Torjubel vorbei, erzielten die Gastgeber den Ausgleich. Mit dem Unentschieden ging es in die Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt legten wieder unsere Spieler in der 33. Minute in Überzahl vor. Fünf Minuten später erneut der Ausgleich durch ein Solo von den Weidenern. Die Partie war im Mittelabschnitt sehr ruppig, vor allem von der Seite der Weidener her. Die Strafbank war zeitweilig mit 5 Weidener Spielern besetzt. Unsere Mannschaft war klar überlegen und erspielte sich Chance um Chance, leider haben wir das diese Saison schon so oft gesehen, dass die vielen guten Tormöglichkeiten nicht genutzt wurden. So kam es wie es kommen musste, durch eine Unachtsamkeit in der Verteidigung gelang den Gastgebern im Schlussabschnitt, 10 Minuten vor dem Ende, der Führungstreffer. Auch anschließend hatten wir noch einige top Torchancen. Doch es blieb beim 3:2!
Drei Punkte verschenkt und das obwohl man die klar bessere Mannschaft war. Leider mangelte es wieder an der Chancenverwertung!

DNL: jetzt kommt’s drauf an- Trainer Bakos im Interview

Mitte Februar – das ist im Eishockey die spannendste Zeit des Jahres, denn jetzt stehen die Entscheidungen an. Playoffs oder Abstiegsrunde, „Hero oder Zero“ heißt es deshalb auch für das Team von Trainer Michael Bakos in der DNL. Eine Schlussphase, die Trainer und Spieler in ihren Bann zieht. Wir trafen Trainer Michael Bakos zum Interview.

Frage: Michael, bist Du innerlich schon nervös, so kurz vor der Crunch-Time?

MB: Nein, wir werden gut vorbereitet in die letzte Saisonphase starten. Die Vorfreude überwiegt.

Frage: 31 Spiele 43 Punkte, knapp 1,5 Punkte in Schnitt – bisher eine zufriedenstellende DNL-Bilanz?

MB: Klingt gut – ist mir aber nicht so wichtig. Es zählen die Fortschritte der Spieler und was wir als Mannschaft am Ende einer Saison erreicht haben. Noch stehen vier Spiele in der Hauptrunde aus.

Frage: Dein Team steht auf Platz fünf. Was ist in dieser Saison realistisch drin?

MB: Da hat sich zu Saisonbeginn nichts geändert. Realistisch ein Platz unter den Top 6 und wenn es für uns in die Playoff geht, dann möchten wir noch eine Schippe drauflegen.

Frage: Zuletzt waren einige der AEV-Spieler in diversen Nationalmannschaften unterwegs. Eine Bestätigung Deiner Arbeit?

MB: Hauptsächlich eine Bestätigung für die Spieler und deren Leistungen, die zu den Nominierungen geführt haben. An zweiter Stelle für alle Personen, die bis zum heutigen Tag an der Entwicklung der Spieler mitgewirkt haben

Frage: Sinn der DNL ist ja auch, Spieler für den Panther-Profikader zu entwickeln. Wer ist denn schon soweit für den großen Sprung?

MB: Über Sinnhaftigkeit im deutschen Eishockey möchte ich an dieser Stelle nicht philosophieren, das würde den Rahmen sprengen. Um auf die Frage zurückzukommen: Potenzial für das Profieishockey ist definitiv bei ein paar Spielern vorhanden. Den großen Sprung könnten sie innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre schaffen, wenn sie akribisch weiter an sich arbeiten und die nötige Förderung erhalten

Frage: Und was machen die Spieler, die es nach den DNL nicht in den Profibereich streben?

MB: Da liegt es erst einmal an den Spielern selbst, sich zu entscheiden, ob sie im Seniorenbereich weiter Eishockey spielen möchten. Wenn ja, haben wir in der Region gute Vereine in der Landes- bzw. Bayernliga und mit Königsbrunn einen Bayernligisten direkt vor unserer Haustüre. Interesse an unseren Spielern seitens des EHC Königsbrunn wurde schon bekundet. Es würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere unserer ausscheidenden DNL-Spieler in Zukunft die Schlittschuhe für unsere Freunde aus Königsbrunn schnüren würde. Überaus erfreut wäre ich auch, wenn zukünftige AEV-Nachwuchstrainer unter unseren Eigengewächsen zu finden sein werden.

Frage: Stichwort BPH. Theoretisch könnte der Zaubersturm „Bakos-Peter-Hlozek“ ja auch noch nächstes Jahr in der DNL wirbeln …

MB: Das stimmt. 

Frage: Betrachten wir den AEV-Nachwuchs als Gesamtes: Bist Du mit der Entwicklung zufrieden?

MB: Zufrieden bin ich, wenn ich im Frühjahr den Garten für den Sommer hergerichtet habe, da weiß ich es ist geschafft und ich kann mich zumindest für ein paar Monate zurücklehnen und genießen. Im Sport gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten und diese natürlich auch bei uns im AEV-Nachwuchs. Der eingeschlagenenWeg ist der richtige und den werden wir weiter beschreiten, auch wenn Hürden im Weg stehen. Der AEV wurde seit Beginn des 5-Sterne-Programms jede Saison mit 5-Sternen ausgezeichnet, aber die Auflagen werden von Saison zu Saison angepasst und sind immer schwerer zu erfüllen.  Um den Standard halten bzw. ausbauen zu können, benötigen wir dringend eine zweite Eisfläche mit zusätzlichen Kabinen die wir – wie auch andere Vereine – die ganze Saison nutzen können. Das CFS ist eine, wenn nicht sogar die meistgenutzte Sportstätte in Augsburg und platzt sprichwörtlich aus allen Nähten. Wir haben in der Laufschule über 100 angemeldete Kinder, da sind wir deutschlandweit ganz vorne mit dabei. Dies bedeutet aber auch, dass wir aufgrund der gestiegenen Anzahl an Kindern bald  zusätzliche Mannschaften für den Spielbetrieb melden müssten. Aktuell nicht vorstellbar, da die Kapazität an verfügbarer Eiszeit im CFS am Limit ist.

Frage: Die U11 hat ja vor kurzem beim DEL-Cup das Finale erreicht. Wächst da eine neue Top-Generation heran, wie es die Jahrgänge 1999, 2000 und 2001 sind/waren?

MB: Es ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für den Moment und war mit Sicherheit ein sehr schönes Erlebnis für unsere Kids. Von einer neuen Top-Generation möchte ich nicht sprechen, da sollten wir erst die Entwicklung der nächsten Jahre abwarten.

Frage: Ein Blick voraus: ist Michael Bakos auch noch U20-Coach im kommenden Jahr?

MB: Insofern ich keine Kündigung erhalte, gehe ich mal schwer davon aus.

Eine letzte Frage: Vervollständige die Zahlenreihe 11, 8, 6, …. (DNL-Abschlussplatzierungen der letzten drei Jahre)

MB: …besser! Ich hab’s nicht so mit Zahlen (lacht).

mb

Aus erster Hand für den Plan B

Nachwuchsspieler des FCA und des AEV erleben Handwerk live bei der HWK Schwaben

(treu) Als Profisportler erfolgreich sein und in den großen Stadien gefeiert und von den Fans bejubelt werden – das ist der Traum vieler junger Sportler, die mit Feuereifer trainieren, um ihr Ziel zu erreichen. Doch nur ganz wenigen Nachwuchssportlern gelingt es, in den Spitzenbereich ihrer Sportart vorzustoßen. Die Jugendlichen selbst, aber auch ihre Eltern und sportlichen Betreuer sind daher gut beraten, sich frühzeitig über die berufliche Ausrichtung Gedanken zu machen.

Welch‘ vielfältige Möglichkeiten das Handwerk bietet, das konnten 86 Nachwuchstalente des FC Augsburg und 38 Jugendliche des Augsburger Eishockey Vereins bei der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) erfahren und gleich persönlich erleben. In insgesamt zehn Berufen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, selbst auszuprobieren, was zum Beispiel die Arbeit eines Bäckers, eines Elektrikers, eines Fotografen oder eines Kaminkehrers ausmacht. Aber auch in der Holztechnik, der Feinwerkmechanik, beim Konditor, den Malern und Lackierern oder der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie bei Orthopädieschuhmacher durften die Jugendlichen selbst Hand anlegen. Während dessen erhielten die Eltern und Betreuer von den Experten der HWK Schwaben interessante Informationen zu den einzelnen Berufswegen im Handwerk und konnten in einem Rundgang die Werkstätten der Handwerkskammer besichtigen.

Wichtige Kontakte für Unternehmer

Bäckermeister Georg Schneider war zum ersten Mal bei der Berufsinfoveranstaltung für die Nachwuchssportler dabei, um persönlich sein Handwerk den Jugendlichen vorzustellen. Er hatte dafür gute Gründe: „Ich suche ganz konkret den Draht zu den Jugendlichen. So erfahre ich am besten, wie die Jugend tickt, was sie von der Ausbildung erwartet und wie wir als Betrieb uns darauf einstellen müssen.“ Schneider ist ein perfekter Botschafter für den Beruf des Bäckers: „Ich zeige meinen Beruf gerne her und bin von unserem Handwerk überzeugt. Mit meiner Begeisterung möchte ich die Jugendlichen anstecken und für eine Ausbildung im Nahrungsmittelhandwerk gewinnen. Wir gehen mit wertvollen Grundstoffen um und sind für das tägliche Brot verantwortlich. Das ist einfach toll!“

Die eigene Autogrammkarte fotografieren

Etwas Besonderes hatten sich die Fotografen einfallen lassen. Hier konnten die Jugendlichen Aufnahmen von sich selbst machen und gleich auf eine Karte ausdrucken, die mit FCA-, HWK- und AEV-Logo vorbereitet war. Fertig war die eigene Autogrammkarte. Mit Farbe, Spraydose und Pinsel „bewaffnet“ stellten Einige ihre Kreativität bei den Malern und Lackierern unter Beweis. Fingerspitzengefühl war  an der Station der Konditoren gefragt. Hier wurden leckere Petit Fours chic mit Marzipan und Schokolade verziert. Interessant wurde es für die Jungs und Mädels dann auch an der Station der Orthopädieschuhmacher und -techniker, wo es unter anderem auch um Fehlstellungen der Füße und Einlagenversorgung ging. Darüber hinaus konnten die Jugendlichen die Berufe aus der Elektrotechnik, der Holztechnik, der Metalltechnik, dem Kaminkehrer-Handwerk und dem SHK-Handwerk näher kennenlernen.

Plan B und zweites Standbein wichtig

Diese Veranstaltung ist für die Führungsspitzen der beiden Bundesligavereine sehr wichtig. So sagte Thomas Müller, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Augsburg: „Eine Sportkarriere ist nicht bestimmbar und deshalb braucht es für unsere Nachwuchsspieler einen Plan B zur Profikarriere. Da hat das Handwerk mit seinen Berufen und Karrieremöglichkeiten viel zu bieten.“ Und Wolfgang Renner, Präsident des AEV betonte: „Neben dem Sport müssen sich unsere Jugendlichen um eine berufliche Alternative kümmern. Denn selbst das größte Talent kann durch eine schwere Verletzung komplett aus der Bahn geworfen werden.“ Das unterstrich auch Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben: „Selbst wenn ihr euch derzeit voll und ganz auf den Fußball und das Eishockey konzentriert und eure Zukunft im Profigeschäft seht, ist es nie verkehrt, ein zweites Standbein zu haben. Im Handwerk sind Leidenschaft, Teamgeist, Disziplin und Fairness ebenso wie im Sport gefordert. Mit diesen Eigenschaften habt ihr in unserem Wirtschaftszweig tolle berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.“

Talent in Sport und Handwerk wichtig

Regelmäßig veranstaltet die HWK Schwaben solche Berufsinfoveranstaltungen, die den jungen Sportlern berufliche Möglichkeiten außerhalb des Fußballplatzes und der Eisfläche aufzeigen. Wer im Stadion nicht mehr punkten kann, hat trotzdem die Chance, die richtige Berufswahl zu treffen und seine Erfolge zu feiern. HWK-Hauptgeschäftsführer Wagner: „Im Handwerk wie im Fußball oder im Eishockey ist eines gleichzeitig gefragt: Talent. Und auch die anderen Attribute, wie Leistungsbereitschaft, Einsatz und Zuverlässigkeit sind für beide Felder wichtig.“

Rundum war es eine sehr gelungene Veranstaltung der HWK Schwaben, die das Handwerk mit seinen vielen Facetten und Möglichkeiten Jugendlichen präsentierte, die durch ihre sportlichen Erfolge auch Meinungsbildner für Gleichaltrige sind. Positive Bewertungen gab es nicht nur von den Nachwuchstalenten, sondern auch von den Betreuern, Trainern und Eltern, die mitgekommen waren. Viele Väter und Mütter legten an den Stationen auch selbst Hand an und hatten ihren Spaß dabei.

Bildergalerien

Berufsinformationsveranstaltung FCA/AEV in der HWK Schwaben 2019

Laufschule überschreitet 100-Kinder-Marke

Daniela Wiedemann (Leiterin) und Robert Merk (Trainer) freuten sich mit Tim (4 Jahre), dass er als hundertstes Kind in der Laufschule angemeldet wurde und überreichten ihm ein kleines Geschenk. Zusätzlich zu den nun über 100 Laufschulkindern (Jahrgänge 2012 und jünger) spielen die Kinder des Jahrgangs 2011 Freundschaftsspiele und teilweise Punktturniere mit der U9. Wir freuen uns auf weitere interessierte Kinder. Informationen und Trainingszeiten unter laufschule@augsburger-ev.de.

DNL: M´r losse nit alle Punkte in Kölle

Eine starke Leistung bot das AEV-Team beim Gastspiel in Köln und nahm drei Punkte mit nach Hause. Beim starken Comeback von Torhüter Nicolas Hetzel gewann man am Samstag mit 4:2. Tags darauf führte der AEV mit 3:1 musste sich aber an Ende noch mit 3:6 geschlagen geben.

Köln – AEV 2:4
Nachdem das Team von Trainer Michael Bakos am Anfang mit etwas Glück und den Torwartkünsten des nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison im Tor stehenden Nicolas Hetzel die Drangperiode des KEC überstand, kam der AEV immer besser ins Spiel und entführte am Ende verdient alle drei Punkte aus der Kölnarena. Torschützen waren Tim Bullnheimer (2), Timo Bakos und Donat Peter. Dies war übrigens der erste DNL-Sieg einer Augsburger Mannschaft in Köln.

Köln – AEV 6:3
Umgekehrtes Spiel am Sonntag: Augsburg startete sehr gut, ging bis zur Spielmitte mit 3:1 in Führung und sah wie der sichere Sieger aus. Doch auf einmal begann man zu zaubern, leistete sich unerklärliche Schnitzer in der Defensive und brachte so den KEC zurück ins Spiel. So kam was kommen musste, der Vorsprung war dahin und Köln wurde stärker und stärker und drehte das Spiel letztendlich und gewann mit 6:3. Die Treffer für den AEV erzielte allesamt der BPH-Sturm in Person von Martin Hlozek (2) und Timo Bakos.

Trainer Bakos zog deshalb ein zweigeteiltes Fazit: „Betrachte ich unsere Leistung über beide Spiele, gehen die drei gewonnen Punkte in Ordnung. Köln ist am Samstag sehr temporeich gestartet, hat es aber verpasst die nötigen Tore in den Drangphasen zu erzielen. Wir waren an diesem Abend einfach das effektivere Team. Die Niederlage am Sonntag war sehr ärgerlich, da wir ein sehr gutes erstes Drittel gespielt haben und bis zur Hälfte des Spiels mit 3:1 geführt hatten.  Das Momentum ist mit dem 2:3 Anschlusstreffer der Kölner gekippt. Wir waren ab diesem Zeitpunkt nicht mehr durchschlagskräftig genug, dafür Köln umso mehr.“

Der AEV steht nach den drei Punkten in Köln weiterhin auf Platz fünf der DNL 1. Nach der nun folgenden Spielpause von 14 Tagen stehen noch vier Spiele auf dem Programm, die über die Teilnahme an den Playoffs entscheiden werden.

mb

Rückspiel der U13-1 gegen die Wanderers Germering

Am Sonntag, den 03.02.2019 kam es zum Rückspiel zwischen der U13-1 des AEV und den Wanderers Germering im heimischen Curt-Frenzel-Stadion. Im Hinspiel musste sich der AEV nach einer schwachen Vorstellung mit 6 zu 4 geschlagen geben. Im Bewusstsein, dass man mit mehr Einsatz und Disziplin auch das Hinspiel hätte gewinnen können startete die Mannschaft sehr selbstbewusst. Augsburg beginnt stark und zeigt gefällige Kombinationen. Nach einem Scheibenverlust im Angriffsdrittel bietet sich die erste Konterchance für Germering, jedoch ohne Folgen. Dann bietet sich für uns die gleiche Situation, mit dem besseren Ende für Augsburg und wir führen mit 1 zu 0. In der 6. Minute können wir die Führung, nach einem Schlenzer von der Blauen Linie, auf 2 zu 0 ausbauen. Bis zu diesem Zeitpunkt dominiert Augsburg das Spiel. Germering kommt aber zurück. Der Anschlusstreffer zum 2 zu 1 direkt vom Bullypunkt und ein Konter in der 14. Spielminute, bei dem leider zu offensive agiert wurde, stellten das Ergebnis auf 2 zu 2. Die Mannschaft versuchte wieder ihren anfänglichen Rhythmus zu finden und konnte in der 16. Spielminute das 3 zu 2 erzielen. Ein wichtiger Treffer für die Moral.

Das 2. Drittel war durch viele Strafzeiten geprägt. In der 25. Spielminute musste Augsburg eine 3 gegen 5 Unterzahl überstehen, was mit viel Einsatz auch gelang. Es blieb aber auch weiterhin dabei, das eine der beiden Mannschaften in Unterzahl spielen musste. In der 30. Minute gelang Augsburg in Überzahl das 4 zu 2, nachdem Germering die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone vor dem Tor bringen konnte. Einige Minuten vor der 2. Drittelsirene noch einmal Strafe für beide Mannschaften, jedoch konnte sich keine der Mannschaften mehr entscheidend in Szene setzen.

Im 3. Drittel wollte Germering die Wende herbeiführen. Die Wanderers machten Druck und der AEV nur im Stand-By-Modus. Die Gäste erzielten in der 42. Spielminute das 4 zu 3. Augsburg wankt, aber fällt es auch? Nur eine Minute später konnte Augsburg durch ein schönes Kombinationsspiel über das gesamte Eis auf 5 zu 3 erhöhen. Die schnelle Antwort gab wieder Sicherheit fürs Spiel und so konnte der AEV in 55. Spielminute das 6 zu 3 erzielen. Ab diesen Zeitpunkt hatten wir das Spiel sicher im Griff und durften uns über den Heimsieg und drei Punkte freuen.

DEL U11 CUP 2019 IN AUGSBURG

Zum zwölften Mal in Folge findet in Augsburg der DEL U11 Cup (ehemals „DEL Bambini Cup“), der offizielle Nachwuchspokal der Deutschen Eishockey Liga, statt. Am 09. und 10. Februar 2019 treffen die besten deutschen Eishockeyteams der Jahrgänge 2009 und jünger aufeinander. Es kämpfen unter der Schirmherrschaft des Augsburger Oberbürgermeisters Dr. Kurt Gribl und des AEV-Präsidenten Wolfgang Renner fünfzehn Mannschaften in drei Vorrundengruppen und den Finalrunden in insgesamt 51 Spielen um den Turniersieg.

Neben dem gastgebenden Augsburger EV, sind die Kölner Haie, der Krefelder EV, die SB Rosenheim, die Schwenninger Wild Wings, der EHC München, der EHC 80 Nürnberg, die Jungadler Mannheimer, der ERC Ingolstadt, die Düsseldorfer EG, der Young Grizzlys Wolfsburg, der EV Landshut, die Eisbären Juniors Berlin, der EHC Straubing und die Young Roosters Iserlohn am Start.

Zum Favoritenkreis zählen neben dem Titelverteidiger den Jungadlern Mannheim, die Mannschaften aus Landshut und Krefeld sowie die Eisbären aus Berlin. An den Turniertagen beginnen die Spiele jeweils um 7:30 Uhr. Das Finale findet am Sonntag um 15:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Sportlich werden die etwa 2.000 erwarteten Zuschauer auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Der AEV will nach zwei Turniersiegen und vier zweiten Plätzen in den Vorjahren auch in diesem Jahr unter Beweis stellen, dass der Augsburger Eishockeynachwuchs in Deutschland zur absoluten Spitze zählt.

Damit dieses Vorhaben gelingen kann, sind vor allem die eingefleischten Fans gefragt, den Nachwuchs ähnlich zahlreich und lautstark zu unterstützen wie zuletzt bei den DEL-Spielen der Augsburger Panther.

Um den Zuschauern den Besuch im Curt-Frenzel-Stadion schmackhaft zu machen, ist ein attraktives Rahmenprogramm geboten – unter anderem eine Tombola zu Gunsten des AEV Nachwuchs mit tollen Preisen. Zudem findet parallel zu den Spielen für alle Mannschaften ein Technik-Wettbewerb statt und für die Zuschauer ein Puck-Werfen.

Kulinarische Köstlichkeiten sorgen für das leibliche Wohl.

Weitere Informationen zum U11 Cup 2019:

www.augsburger-ev.de/turniere/del-u11-cup | facebook.com/DELBambiniCup