DNL: Konstant unkonstant

Aus dem erhofften sechs-Punkte-Wochenende gegen Dresden wurde nichts. Denn nach einem indiskutablen Auftritt am Samstag und einer 3:4-Niederlage nach Verlängerung zeigte das Team von Petr Zachar am Sonntag ihr zweites, hübsches, Gesicht und schoss die Sachsen mit 9:3 aus der Halle. Somit setzte der AEV seine Serie von einem guten und einem schlechten Spiel pro Wochenende fort – und das ist leider zu wenig, um weiter von der Oberen Zwischenrunde träumen zu können…

AEV – Dresden 3:4 (3:1, 0:2, 0:0, 0:1)
Ehe die Dresdener sich die Müdigkeit aus den Beinen gelaufen hatten, führten die Augsburger bereits mit 3:0 nach 10 Minuten. Eine trügerische Führung, denn im gleichen Maße wie der AEV abbaute und sich in zahllose Einzelaktionen verstrickte, fand der Gast Minuten um Minute besser ins Spiel. Und so egalisierte der ESCD die Partie noch im Mitteldrittel. Weil in Abschnitt drei kein weiterer Treffer fiel, musste die Verlängerung entscheiden, in der die Gäste nach nur 39 Sekunden nicht unverdient das bessere Ende für sich hatten. Insgesamt ein Auftritt, der mit DNL-Eishockey nicht zu tun hatte. Die Tore für den AEV erzielten Jonas Mikulic, Tim Bullnheimer und Silvestrs Selickis.

AEV – Dresden 9:3 (1:0, 8:1, 0:2)
Tags darauf sollte alles besser werden. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten fand der AEV immer besser ins Spiel. Insbesondere im Mitteldrittel ließ man den Sachsen keine Chance und erzielte acht Treffer zum Zwischenstand von 9:1. Dresden gelang im letzten Drittel nur mehr eine Ergebniskorrektur. Die Tore für den AEV erzielten Martin Hlozek (3), Marco Sternheimer (2), Tim Bullnheimer, Nicolas Baur (in 3:5-Unterzahl!), Thomas Wangler und Kenneth Hirsch.

Der AEV verbesserte sich durch das 4-Punkte-Wochenende zwar auf Platz fünf, durch den unnötigen Punktverlust sind die Chancen auf die Obere Zwischenrunde aber nur noch rein theoretischer Natur. Nächste Woche hat der AEV Pause um dann am letzten Vorrundenwochenende diese Saisonphase mit zwei Partien in Schwenningen abzuschließen.

mb

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