DNL: Wie gewonnen so zerronnen…

In den beiden richtungsweisenden Duellen gegen den EV Regensburg gab es jeweils einen Sieg (4:1 in Regensburg) und eine Niederlage (3:4 in Augsburg). Somit verpasste der EV die große Chance, ganz nah an den vierten Platz heranzurücken.

 

EV Regensburg – AEV 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

Der AEV brauchte am Samstag in der Donauarena ein Drittel um in Schwung zu kommen. Nach dem 1:1 nach 20 Minuten (Tor: Marco Sternheimer auf Pass von Tim Bullnheimer und Jonas Mikulic) stellten Martin Hlozek (auf Pass von Nicolas Baur) in Minute 23 und Jonas Mikulic (auf Pass von Marco Sternheimer und Thomas Köppl) mit den Treffern zum 1:3 die Weichen auf Sieg. Im letzten Drittel ließ die sattelfeste AEV-Defensive um Torhüter Sebastian Gassner nichts mehr anbrennen. Dazu traf noch Tim  Bullnheimer in Überzahl (auf Pass von Markus Merk und Fabian Dolezel)  zum verdienten 1:4-Auswärtssieg.

 

AEV – EV Regensburg 3:4 (1:2, 1:1, 1:1)

Sattelfeste Defensive: Fehlanzeige. gefährliches Überzahlspiel: Fehlanzeige. 100-Prozentiger Einsatz: Fehlanzeige. Wer über weite Strecken der Partie so agiert, darf sich nicht wundern, wenn ein bis in die Haarspitzen motivierter Gast die Punkte aus dem CFS entführt. Los ging´s schon mit dem Regensburger Führungstreffer nach 31 Sekunden als man sich erstmals düpieren ließ. Erst nach rund der Hälfte der Spielzeit besannen sich die Augsburger etwas und übernahmen nun mehr und mehr Spielanteile. Leider streute man dazwischen immer wieder haarsträubende Fehler ein, so dass der EVR über fast die gesamte Spielzeit in Front lag. Eine letzte Gelegenheit bot sich in den letzten 5 Minuten, als der Regensburger Matteo Stöhr für eine der vielen grenzwertigen Attacken der Gäste eine große Strafzeit (5 plus Spieldauerdisziplinarstraße) bekam. Doch wie schon eingangs erwähnt, blieb das Überzahlspiel an diesem Tag eine stumpfe Waffe. Mit der Schlusssirene entlud sich die aufgeheizte Atmosphäre in einer Boxeinlage zwischen Martin Hlozek und dem Gästespieler Alex Gasser, die beide nun im nächsten Spiel aufgrund einer großen Strafe von der Tribüne aus zusehen dürfen. Die Tore für den AEV erzielten Thomas Wangler (Assist Thomas Köppl), Tim Bullnheimer (Assist Marco Sternheimer) und Marco Sternheimer (Assist Tim Bullnheimer).

 

Damit bleibt der AEV mit nunmehr 9 Punkten aus 8 Spielen auf Platz sechs und muss nun am kommenden Wochenende beim Heimspieldoppel gegen den Spitzenreiter aus Berlin die nötigen Zähler einfahren, wenn man seine Chancen auf Platz vier erhalten möchte.

 

mb

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