DNL: Wunder gibt es nicht immer wieder

Knapp an der Qualifikation vorbei schrammte die DNL-Team am Wochenende in Schwenningen. Nach einem furiosen 12:1-Sieg am Samstagabend verlor das Team von Trainer Petr Zachar am Sonntagvormittag mit 1:2 und büßte somit alle Chancen auf den Einzug in die obere Zwischenrunde ein.

Schwenningen – AEV 1:12 (0:6, 0:2, 1:4)

Was für ein Auftritt! Bereits nach acht Minuten hatten „Heimer und Heimer“ den SERC besiegt. Vier Tore nach dem Muster Bullnheimer auf Sternheimer – davon zwei in Unterzahl – entschieden die Partie früh. Danach ließ der AEV nicht locker und erhöhte kontinuierlich sein Torekonto gegen an diesem Abend überforderte Schwenninger. Seinen ersten DNL-Treffer erzielte Verteidiger Dominic Erdt. Die weiteren Treffer erzielten Mikulic (3), Bullnheimer, Peter, Welz und Hirsch.

Schwenningen – AEV 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)

Keine 12 Stunden später standen sich beide Teams erneut gegenüber. Es muss eine unruhige Nacht für SERC-Coach Wayne Hynes gewesen sein. Denn aufgrund der deftigen Niederlage vom Vortag baute er sein Team geschickt um und stellte seine aggressivsten Stürmer gegen die starke erste Augsburger Angriffsreihe. Und sein Plan ging auf. Mehr noch: durch (teilweise überhartes) Körperspiel sprengte das Team aus dem Schwarzwald die Paradereihe in Minute 18, als Jonas Mikulic nach einem mit einer Spieldauerstrafe geahndeten Bandencheck mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste. Einen Verlust, den das Team im weiteren Verlauf trotz großem Einsatz nicht kompensieren konnte. So stand am Ende der Partie lediglich ein Treffer von Tomas Wangler auf der Habenseite. Und die Erkenntnis, dass man nach der Kaufbeurer Niederlage in Regensburg „nur“ einen 4:2-Sieg für die Endrunde gebraucht hätte.

Nun starte der AEV also in Kürze (die Spiele sind noch nicht terminiert) in die untere Zwischenrunde. Aus diesem 7er-Feld (Regensburg, Augsburg, Dresden, Schwenningen, Rosenheim, Iserlohn und Ingolstadt) qualifizieren sich die ersten vier für die Playoffs mit den acht Teams der oberen Runde. Ein durchaus mögliches Unterfangen, sollten die Jungs um Kapitän Marco Sternheimer ihre allwöchentlichen Leistungsschwankungen ablegen.

mb

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