Licht und Schatten bei den Schülern

Zum doppelten Aufeinandertreffen kam es am Wochenende im CFS mit den Gästen aus Weißwasser.

Wer gemeint hatte, die Gäste aus dem Osten der Republik müssten nach siebeneinhalbstündiger Busfahrt schwere Beine haben, der sah sich ordentlich getäuscht. Trotz der eindringlichen Mahnung des Trainers, gleich zu Beginn bereit und hellwach zu sein, stand es nach 131 Sekunden bereits 0:2 für Weißwasser. Selten sah man zu einem so frühen Zeitpunkt des Spiels eine Auszeit, aber sie schien zu fruchten, denn prompt konnte der AEV den Anschlusstreffer erzielen. Mehr und mehr übernahm das Augsburger Team die Initiative, doch herausgespielte Torchancen blieben Mangelware. Bis ins zweite Drittel hinein passierte wenig, bis aus dem Nichts die Gäste ihren Vorsprung wieder auf zwei Tore erhöhen konnten. Kurz darauf eine Schrecksekunde, als eine Spielerin der Gäste unglücklich in die Bande rutschte und zur Behandlung ins Krankenhaus musste. Auch von hier aus wünschen wir gute Besserung!
Die Gäste schienen geschockt zu sein, was der AEV wenig später für den Anschlusstreffer nutzte. Anschließend setzte das Augsburger Team den ES Weißwasser stark unter Druck, was zu vielen Strafzeiten beim Gästeteam sorgte. Mit zwei Mann mehr gelang noch im Mitteldrittel der Ausgleich. Im Schlussdrittel hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen und mussten sich nach zwei weiteren Augsburger Treffern mit 5:3 geschlagen geben.

AEV – ESW 5:3 (1:2; 2:1; 2:0)
Strafen: AEV 14 min, ESW 16 min
Tore:
1:2 Brendel (Lang, Wenninger)
2:3 Grigore (Rau)
3:3 Vehkakoski (Grigore), +2
4:3 Knott
5:3 Grigore (Der), +1

Elf Stunden später standen sich beide Teams erneut im CFS gegenüber. Dem AEV gelang es tatsächlich, bereits zu Beginn die Initiative zu ergreifen. Das komplette Spiel hindurch ging es überwiegend Richtung Tor des ES Weißwasser. Doch entweder hielt deren Torhüter hervoragend oder die Augsburger Stürmer verfehlten aus aussichtsreicher Position das gegnerische Tor. Kurz vor Ende des ersten Drittels ermöglichte dann ein katastrophaler Fehlpass im eigenen Drittel den Gästen das 0:1 – und das bei eigener Überzahl! Zur Mitte des Spiels erzielten die Ostdeutschen aus dem Gewühl heraus das 0:2. Zwar konnte der AEV kurz darauf noch den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen, aber das war’s dann auch schon.

AEV – ESW 1:2 (0:1; 1:1; 0:0)
Strafen: AEV 12 min, ESW 6 min
Tor:
1:2 Voit (Grigore, Sprügel)

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