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DNL: Was hängt da in der Kabine?

Trainer Michael Bakos ist ein Trainer, der sehr viel Wert auf Kommunikation und Teambuilding legt. So stehen regelmäßig Teamevents an. Vom Bowling bis zum Psychokurs reicht die Bandbreite – bei seinen Jungs kommt das sehr gut an. Auch in der Kabine gibt es zahlreiche Motivationstricks zu finden. Unter anderem soll dort ein Plakat hängen, auf dem die Ziele des Jahres festgeschrieben sind. Einige davon hat der AEV schon erreicht: Klassenerhalt, Qualifikation für die Playoff-Runde – das steht schon alles fest. Jetzt wird am Wochenende das nächste Ziel in Angriff genommen: Platz vier und das damit verbundene Heimrecht in den Playoffs. Nötig sind wohl zwei Siege gegen die Düsseldorfer EG. Bakos hat dafür bis auf den mittlerweile am Knie operierten Thomas Grigore den vollen Kader zur Verfügung. Insbesondere auf der Torwartposition hat er die Qual der Wahl. Mit Borst, Lausch, Schaller und Hetzel kämpfen gleich vier Torhüter um den Platz zwischen den Pfosten. Und Manuel Nix, der sein Comeback letzte Woche noch einmal verschieben musste, rückt hoffentlich auch wieder ins Line-Up. Eine Situation, die dem Trainer nicht ungelegen kommt: „Die Spiele werden intensiver und um temporeiches Eishockey zu spielen hilft es uns, wenn wir auf einen größeren Kader zurückgreifen können.“

Kapitän Niklas Länger hofft derweil, dass die Augsburger Eishockeyfans zahlreich ins CFS kommen: „ Wir hauen uns in jedem Spiel voll rein, es lohnt sich mal vorbeizuschauen.“ Und was ist nun mit dem letzten Ziel auf dem Plakat, dem internen Saisonziel? Da lächelt und schweigt der Trainer und Kapitän Länger ergänzt: „Das bleibt unser Geheimnis und in der Kabine.“ Es sieht so aus, als hätte sich die AEV-U20 Großes vorgenommen!

Spielbeginn im CFS ist am Samstag, den 2.3.2019 um 18.30 Uhr und am Sonntag, den 3.3.2019 um 10.30 Uhr.

Playoff-Info:

Die Spiele des Viertelfinales der DNL (Platz 3 – Platz 6 und Platz 4 – Platz 5) finden am 6.3, 9.3. und 10.3.2019 statt.  Am 6.3.2019 hat der schlechter platzierte Klub Heimrecht, in den beiden folgenden Spielen der besser platzierte Verein. Gespielt wird im Modus Best-Of-Three. Gewinnt ein Team Spiel eins und zwei entfällt Spiel drei. Die möglichen Gegner des AEV sind entweder der EV Landshut, der EV Regensburg oder die Eisbären Berlin. Die Sieger des Viertelfinales treffen im Halbfinale auf die beiden Vorrundenersten Mannheim und Köln.

DNL: Nicolas Baur schießt AEV in die Playoffs

Mit einem 4:1-Auswärtssieg machte die Augsburger DNL den Einzug ins Playoff-Viertelfinale perfekt. Matchwinner war Stürmer Nicolas Baur, der zwei Treffer erzielte. Das Spiel am Sonntag in Köln verlor der AEV mit 4:8. In der Tabelle rückt der EV damit wieder auf Platz fünf vor.

DEG – AEV 1:4

Eine konzentrierte Mannschaftsleistung zeigte der AEV beim entscheidenden Spiel in Düsseldorf. Top konzentriert ging das Bakos-Team zu Werke und ließ in der Defensive im Verbund mit dem stark haltenden Moritz Borst nicht viel zu. Martin Hlozek traf zur AEV-Führung im ersten Drittel. In zweiten Abschnitt glich die DEG aus, doch dann entschied der AEV die Partie. Jeweils auf Vorarbeit von Tim Bullnheimer traf Nicolas Baur zweimal und entschied somit das Spiel. Tor Nummer vier erzielte Donat Peter in Überzahl. 

Köln – AEV 8:4

Köln startete furios und traf bereits nach 24 Sekunden zum 1:0. Auch in der Folgezeit agierte der AEV unkonzentriert und musste bis zum Ende des zweiten Drittels weitere Treffer zum 6:1-Zwischenstand hinnehmen. Erst in den letzten zwanzig Minuten stabilisierte sich der AEV und kam seinerseits zu ein paar Treffern. Der Endstand von 4:8 war aber ohne große Bedeutung. Torschützen für Augsburg waren Timo Bakos (2), Tim Bullnheimer und Donat Peter.

Somit hat der AEV den Sprung unter die besten sechs Teams in Deutschland geschafft und steht bereits zwei Spiel vor dem Ende der Hauptrunde im Viertelfinale. In den beiden Heimspielen gegen Düsseldorf am kommenden Wochenende kann das Team von Trainer Michael Bakos nun sogar noch Platz vier erreichen und sich das Heimrecht sichern. Trainer Bakos freute sich über die Playoff-Qualifikation seines Teams: „Wir haben gegen Düsseldorf, unseren direkten Konkurrenten um die Playoff-Teilnahme, sehr diszipliniert gespielt und den so wichtigen Dreier eingefahren. Am Sonntag hat uns eine starke Kölner Mannschaft ihr Spiel aufgezwungen und uns in Drittel eins und zwei dominiert. Die Niederlage konnte aber nicht die Freude über das Erreichen der Playoffs und den vorzeitigen Klassenerhalt trüben.

mb

DNL: Sieg und Niederlage gegen DEG

Aus den beiden richtungsweisenden Partien gegen die Düsseldorfer EG holte das DNL-Team von Trainer Michael Bakos drei Punkte und konnte sich somit nicht vom sechsten Platz verbessern. Dabei war beim 1:2 am Samstagabend der Düsseldorfer Torwart Spielverderber und ließ bei 44 Schüssen nur ein Gegentor zu. Am Sonntag hatten die AEV-Stürmer ihr visier besser eingestellt und trafen beim 4:1-Sieg öfter.

AEV – Düsseldorf 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
Wer 44 Mal aufs Gästetor schießt und dabei nur einmal trifft, der darf sich nicht beklagen wenn er als Verlierer vom Eis geht. Gegen die an sich biederen Gäste vom Rhein verzweifelten die Augsburger an U20-Nationaltorwart Hendrik Hane und an Ihrer eigenen Unfähigkeit, die vorhandenen Chancen in Tore umzumünzen. Sogar der Einsatz von Top-Talent Marco Strenheimer änderte daran nichts. Lediglich ein einziges Mal konnte das DEG-Bollwerk geknackt werden. Nicolas Baur traf 27 Sekunden vor dem Ende zum 1:2-Anschlusstreffer, als Trainer Bakos längst Torwart Nicolas Hetzel vom Eis genommen hatte. Zu spät, um dem Spiel noch eine Wendung geben zu können.

AEV – Düsseldorf 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)
Nach 15 Minuten Anlaufphase kam der AEV immer besser ins Spiel und drängte die Gäste zusehends in ihr Drittel zurück. Auch Torwart Hane war machtlos, als der AEV durch Timo Bakos und den aufgerückten Verteidiger Niklas Länger einnetzen konnte. Gleich zu Beginn des Schlussabschnittes stellte Tim Bullnheimer mit dem 3:0 die Weichen auf Sieg. Dieser kam auch nicht mehr in Gefahr als die DEG verkürzen konnte, denn Marco Sternheimer traf nach 58 Minuten ins verwaiste Gästetor zum 4:1-Endstand.

Trainer Micheal Bakos war nach den Partien insbesondere mit der Chancenverwertung nicht zufrieden: “Wir haben in beiden Spielen über weite Strecken große Mühe gehabt, gegen eine defensiv sehr kompakt agierende DEG Tore zu erzielen. Wenn wir uns Torchancen erspielt haben wurden unsere Angriffe – insbesondere bei der 1:2-Niederlage – spätestens von Torhüter Hendrik Hane zunichte gemacht. Auch wenn wir uns mehr als drei Punkte aus den beiden Spielen erhofft haben, haben meine Jungs nach zwei spielfreien Wochenenden einen guten Start in die entscheidende Phase der Spielrunde hingelegt. In den nächsten Wochen erwarten uns hart umkämpfte Spiele, in welchen wir immer an unsere Leistungsgrenze und darüber hinausgehen müssen. Nur so können wir unser gestecktes Ziel erreichen. “

Somit hält der AEV nach 16 Partien mit 17 Punkten weiterhin auf Platz sechs – liegt aber in Schlagdistanz zu Platz vier (Berlin, 22 Punkte), der zum Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft berechtigt.

mb

Bilder Galerie von Anette Zöpf

DNL: Zwei Siege in Düsseldorf

Das AEV-DNL-Team hat zwei wichtige Siege in der Meisterrunde eingefahren. Mit einer engagierten Leistung gewannen die Bakos-Schützlinge in Düsseldorf mit 1:0 n.V. und 4:1 und schoben sich in der Tabelle auf Position fünf nach oben. Eine herausragende Leistung bot dabei im AEV-Tor Nicolas Hetzel. Negativ fiel das überharte und teilweise unsportliche Verhalten der DEG-Spieler auf, die insgesamt 107 Strafminuten inklusive einer Spieldauer- und einer Matchstrafe kassierten.

Düsseldorf – AEV 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1)
Im altehrwürdigen Stadion an der Brehmstraße entwickelte sich ein Kampfspiel um jeden Zentimeter Eis. Schnell war klar, dass Kleinigkeiten den Ausschlag geben würden. Düsseldorf brachte zusehends Härte ins Spiel, doch Augsburgs eigentlich gutes Überzahlspiel funktionierte nicht. Und durch einige leichtsinnige Scheibenverluste kamen die Rheinländer immer wieder zu großen Torchancen. Doch bei einem Spieler war immer Endstation. Torwart Nicolas Hetzel machte seinem Beinamen „Hexer“ alle Ehre und entschärfte alles, was auf sein Tor kam. So ging es mit dem Fußball-Resultat von 0:0 in die Verlängerung. Und da sollte es ganz schnell gehen. Bereits mit dem ersten Angriff schoss Timo Bakos den AEV zum Sieg. Allerdings wurde der Sieg teuer erkauft, denn gleich zwei AEV-Spieler musste nach der Partie ins Krankenhaus gebracht werden. Während Felix Klein am nächsten Tag wieder dabei sein konnte, erwischte es Jubilar Maxi Welz in seinem 100. DNL-Spiel mit einer ausgekugelten Schulter schwer. Er fällt für mehrere Wochen aus.

Düsseldorf – AEV 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)
Auch am Sonntag schenkten sich beide Teams nichts. Allerdings hatten die Augsburger ihre Torgefährlichkeit wiederentdeckt und gingen durch Lukas Traub in Führung. Kurz darauf musste auch „Hexer“ Hetzel hinter sich greifen – es sollte der einzige AEV-Gegentreffer am Wochenende bleiben. Noch in Abschnitt eins stellte Marco Sprügel den Vorsprung wieder her. Im Drittel zwei fielen keine Tore. Der Schlussabschnitt musste über den Spielausgang entscheiden. Und genau im richtigen Moment zeigte der AEV seine besten 20 Minuten. Hinten kompakt und vorne via Konter gefährlich – das war das Erfolgsrezept. Nach dem 1:3 durch Timo Bakos nahm DEG-Coach Georg Holzmann den Torhüter vom Eis. Aber der AEV kam nicht mehr ins Wanken und erneut Timo Bakos erzielte mit seinem dritten Treffer an diesem Wochenende den 4:1-Entstand. Eine Tatsache, die die DEG-Spieler nicht tatenlos hinnehmen wollten. Zuerst bat Michail Fomin den in der Defensive sehr stark agierenden David Farny zum Tanz, dann verlor Fabian Ribnitzky die Fassung und handelte sich nach einer groben Unsportlichkeit eine Matchstrafe ein.

Mit der Ausbeute von fünf Punkten war Trainer Michael Bakos natürlich sehr zufrieden: „Besonders im zweiten Spiel am Sonntag haben wir als Team sehr kompakt und konzentriert agiert und uns gegenseitig unterstützt. Das haben wir nach dem ersten Spiel – bei dem wir uns durch viele Fehler selbst unter Druck gebracht haben und auch ein bisschen Glück hatten – noch einmal deutlich angesprochen. Schade, dass wir auch an diesem Wochenende mit Maxi Welz wieder einen verletzten Spieler beklagen müssen.“

Mit nunmehr acht Punkten aus sechs Spielen liegt der AEV auf einem tollen fünften Platz der Achter-Meisterrunde und erwartet am kommenden Wochenende in Hin- und Rückspiel den EC Bad Tölz. Das Heimspiel gegen den amtierenden Vizemeister steigt am Samstag um 16.45 Uhr im CFS. Tags darauf reist der AEV in den Isarwinkel.

mb

DNL: Gegen starke DEG ist „Hockey-Sense“ gefragt

Wer sich mit Trainer Michael Bakos über Eishockey unterhält merkt schnell: Der Mann lebt für seinen Sport und sein Team. Sehr häufig fällt in den Gesprächen auch das Stichwort „Hockey Sense“. Eine Fähigkeit, die das blitzschnelle Erkennen von Situationen und das richtige und schnelle Handeln in Sekundenschnelle beschreibt. Darauf legt er bei seinem Team gesteigerten Wert. Und dieser „Hockey Sense“ wird auch am Wochenende wichtig sein, wenn das AEV-DNL-Team auf die Düsseldorfer EG trifft. Ein Team, das seinen „Hockey-Sense“ auch von einem bekannten Trainer vermittelt bekommt – von Georg Holzmann, dem Eishockey-Urgestein aus Füssen, der als Spieler für einen ganz speziellen „Hockey Sense“ stand. So wird der AEV auf eine körperlich robuste und durch den Einsatz dreier Over-Age-Spieler wohl auch körperlich überlegene Mannschaft aus dem Rheinland treffen, die vor Wochenfrist vier von sechs Punkten gegen den ESV Kaufbeuren holte und somit auf dem Papier als Favorit in die beiden Spiele geht – verlor der AEV doch in der Vorbereitung mit 2:4 in Kaufbeuren.

Besonderes Augenmerk müssen die Gastgeber dabei auf die gefährliche Reihe mit den Over-Age-Spielern Michael Fomin und Leon Judt sowie Nationalspieler Christian Schmidt legen. Und auch Auswahl-Torhüter Hendrik Hane stellt gehobene DNL-Klasse dar. Zudem kommt der Ex-Augsburger Steven Brachert mit seinem neuen Team erstmals zurück ins CFS. Doch Bange machen gilt nicht, denn der AEV zeigte in Iserlohn zwei gute Leistungen. Doch gegen die DEG muss nochmals eine Schippe draufgelegt werden, wenn man ein paar Punkte in der Fuggerstadt behalten will. Personell haben Trainer Bakos und sein Co Max Dürr die freie Auswahl, alle Spieler sind fit. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie der erfolgreichen Formation aus Iserlohn erneut das Vertrauen schenken wollen – einer Formation mit viel „Hockey Sense“ a la Michael Bakos.

So könnte der AEV spielen:
Tor:
Hetzel, Borst
Abwehr:
Welz, Erdt
Farny, Länger
Klein, Szegedin
Sturm:
Baur, Bakos, Peter
Traub, Bullnheimer, Szücs
Sprügel, Grigore, Stange
Merker, Rau, Bayer

Spielbeginn im CFS ist am Samstag, den 16.9.2017 um 18.00 Uhr und am Sonntag, 17.9.2017 um 12.30 Uhr.

mb