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DNL- AEV Heimspielauftakt gegen die DEG am kommenden Wochenende

Nach dem punktlosen Start in Köln (1:4 und 3:6) am vergangenen Wochenende finden für die DNL-Mannschaft des Augsburger EV am kommenden Wochenende die ersten beiden Heimspiele im Curt-Frenzel-Stadion gegen die Düsseldorfer EG statt.

Ebenso wie Augsburg konnte die DEG am letzten Wochenende gegen die Eisbären Berlin zwar keine Punkte erzielen, jedoch ebenfalls eine deutliche Steigerung im zweiten Spiel vorweisen. Unterlag man an der Brehmstraße im ersten Spiel noch relativ deutlich mit 3:6, so konnten die Düsseldorfer am Sonntag gut mit Berlin mithalten und verloren nach ausgeglichenem Spiel nur knapp mit 2:3.

Mit Purins, Metelkov und Schulz haben bei der DEG ebenso wie beim AEV die drei besten Scorer der vergangenen Saison die DNL-Mannschaft altersbedingt verlassen, jedoch verfügen die Düsseldorfer nach wie vor über sehr erfahrene Kräfte.
Während beim AEV nur zwei Spieler des Endjahrgangs 2000 in der Aufstellung gelistet sind, spielen bei den Rheinländern acht Spieler dieser Altersstufe.
Wie in der Vergangenheit zeigte sich die DEG am letzten Wochenende kampfstark und verbuchte auch kräftig Strafminuten gegen die Eisbären.
Schon hieraus lässt sich vermuten, dass der jungen Mannschaft um Trainer Niels Garbe am Wochenende ein heißer Tanz auf dem Eis bevorstehen wird.

Mit Adam Szücs steht zwar verletzungsbedingt ein Schlüsselspieler nicht zur Verfügung, jedoch wird mit Moritz Borst der Champions Hockey League Backup-Goalie der Augsburger Panther wohl am Wochenende in den DNL-Kader zurückkehren. Auch sind an diesem Wochenende zwei Einsätze des Jungpanthers Niklas Länger geplant, was der Mannschaft sicherlich zusätzliche Stabilität verleihen wird.

Wie im letzten Jahr ist die DEG ein Kandidat, den es in der Tabelle der Deutschen Nachwuchsliga hinter sich zu lassen gilt, um Chancen auf die Play-off Plätze zu wahren.
Sofern die Augsburger an die gezeigte Leistungssteigerung in Köln anknüpfen können, sollten die ersten Punkte am kommenden Wochenende einzufahren sein.

Die Mannschaft freut sich auf die zahlreiche Unterstützung ihrer treuen Fans.

Spielbeginn im Curt-Frenzel-Stadion am kommenden Samstag ist 18:00 Uhr und am Sonntag 10:45 Uhr treffen die Kontrahenten erneut aufeinander.

(CS)

DNL: Die Mentalitäts-Monster warten

Zu zwei richtungsweisenden Partien reist der AEV ins Rheinland. Bei den Spielen in Düsseldorf und in Köln will der AEV den Einzug in die Playoff-Runde klarmachen. Dabei ist vor allem die Partie in Düsseldorf ein Sechs-Punkte-Spiel gegen einen unangenehmen Gegner.

Eigentlich war das DNL-Team der DEG schon klar auf Kurs Abstiegsrunde. Aber in den letzten Wochen steigerte sich das Team von Trainer Georg Holzmann immens und holte Punkte gegen fast alle Top-Teams der Liga. So steht man derzeit bei 38 Punkten und hat vier Spiele vor Rundenschluss noch berechtigte Chancen auf die Playoffs um die Meisterschaft, die die ersten sechs Mannschaften erreichen. Die DEG besticht durch ihre Mentalität, mannschaftliche Geschlossenheit und schnelles, schnörkelloses Spiel. Stars sind im Kader nicht zu finden – bis auf Torwart Hendrik Hane, der schon mehrmals im Tor des DEL2-Klubs Frankfurt stand.

Am Sonntag gastiert der AEV beim Tabellenzweiten in Köln, wo er vor zwei Wochen in zwei Spielen schon drei von sechs Punkten ergattern konnte. Punkte sind natürlich auch das oberste Ziel von Trainer Bakos, der mit seinem Team auf Platz sechs und fünf Punkte vor der DEG liegt. Er blickt dem Wochenende positiv aber mit Respekt vor beiden Gegner entgegen: „Düsseldorf und Köln werden uns alles abverlangen und um zu punkten bedarf es einer sehr geschlossene Mannschaftsleistung unsererseits.“ Die Verletztenliste beim AEV hat sich weiter verkürzt, denn die lange verletzten Maximilian Welz und Manuel Nix stehen nach sechs Wochen Pause vor ihrem Comeback. So muss Bakos wohl nur auf Thomas Grigore verzichten.

Weitere Brisanz im Duell AEV gegen DEG um den letzten Playoff-Platz liegt darin, dass beide Mannschaften an den letzten beiden Spieltagen erneut aufeinandertreffen – dann aber zum Showdown in Augsburg. Spielbeginn am Samstag, den 23.2.2019 ist um 19.30 Uhr in Düsseldorf an der Brehmstraße und am Sonntag, den 24.2.2019 um 12.00 Uhr in Köln in der Kölnarena 2. Das Spiel in Köln kann via sporttotal.tv.de im Internet verfolgt werden.

mb

DNL: Teuer bezahlte Punkte

Mit vier von sechs Punkten kehrte das AEV-DNL-Team von den beiden richtungsweisenden Spielen aus Düsseldorf zurück. Vergab man bei der samstäglichen 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen in der Schlussphase noch einen Zwei-Tore-Vorsprung, setzte sich der AEV aber dann am Sonntag klar mit 7:1 durch. Doch die wichtigen Punkte wurden durch drei verletzte Spieler schwer erkauft.
Düsseldorf – AEV 5:4
Bis rund zehn Minuten vor dem Ende sah der AEV wie der sicherer Sieger aus und führte 4:2. Doch die äußerst rustikal zu Werke gehenden Düsseldorfer glichen noch aus und sicherten sich den Zusatzpunkt, weil alle drei AEV-Angreifer im Penaltyschiessen den Puck nicht im Tor unterbringen konnten – die DEG dies jedoch einmal vollbrachte. Torschützen für den AEV waren Martin Hlozek (2), Timo Bakos und Lion Stange.
Düsseldorf – AEV 1:7
Ohne ihren Torwart Hendrik Hane, der am Sonntag wieder in Frankfurt in der DEL2 im Tor stand, spielte die DEG am Sonntag von Anfang an nicht mit der gleichen Überzeugung wie am Vortag. Bereits nach 20 Minuten führte der AEV klar mit 4:0 und brachte das Spiel – dank der sehr guten Torhüterleistung von Moritz Borst und einer geschlossenen Mannschaftsleistung – sicher mit 7:1 über die Zeit. Torschützen für Augsburg waren: Donat Peter (2). Adam Szücz, Tim Bullnheimer, Manuel Nix, Lion Stange und Martin Hlozek.
Wermutstropfen waren jedoch die zum Teil schweren Verletzungen der drei Augsburger Spieler Maxi Welz, Niklas Länger und Adam Szücz. Insbesondere bei Welz ist ein längerer Ausfall zu befürchten. AEV-Trainer Michael Bakos: „Wir haben in beiden Spielen über weite Strecken eine sehr ansprechende Leistung gezeigt und die vier Punkte sicherlich verdient. Der Samstag hatte den Charakter einer Lehrstunde, da wir schmerzlich erfahren mussten, dass ein Eishockeyspiel nach einer 4:2 Führung und 50 absolvierten Minuten noch nicht gelaufen ist. Überaus stolz bin ich, wie wir der robusten Spielweise Düsseldorfs entgegengetreten sind, die verletzungsbedingten Ausfälle unserer Führungsspieler verkraftet haben und wie wir nach dem enttäuschendem Samstagergebnis uns am Sonntag mit Willensstärke und als Einheit den Sieg geholt haben“.
In der Tabelle festigte der AEV mit den Punktgewinnen Platz sechs und schielt nun sogar auf Platz fünf. Die nächsten Partien finden am kommenden Wochenende zu Hause im CFS gegen den EC Bad Tölz statt.

mb

DNL: Holiday On Ice vorbei

Körperloses Kringeldrehen und Alibi-Zweikämpfe sieht kein Trainer gerne. Deshalb bat DNL-Coach Michael Bakos seine Spieler am Dienstag zum Videostudium. Gezeigt wurden Szenen aus dem Mannheim-Spiel, das der AEV deutlich mit 2:8 verloren hatte. Insbesondere mit der unzulänglichen Darbietung einiger Führungsspieler, war er nicht zufrieden und ließ diese während der Partie sogar zeitweise auf der Bank schmoren. Vergessen, denn schon am Wochenende wartet mit dem Tabellennachbarn aus Düsseldorf die nächste Herausforderung. Zwei Spiele im Rheinland, die für den weiteren Verlauf der Saison richtungsweisend sein werden, denn die DEG liegt nur neun Punkte hinter dem AEV – auf dem ersten Nicht-Playoff-Platz sieben. Personell muss Bakos einen weiteren Ausfall verkraften, denn Thomas Grigore steht aufgrund einer Verletzung nicht zur Verfügung. Dazu ist Nicolas Baur noch im Krankenstand. Im Tor hat er dagegen die Qual der Wahl. Alle vier Torhüter sind einsatzfähig. Welche Torhüter dabei sein werden, entscheidet Bakos kurzfristig: „Für die Spiele in Düsseldorf werden wir auf jeden Fall drei Torhüter mit an Bord haben„. Generell erwartet er einen heißen Tanz: „Ich erwarte temporeiche und hart umkämpfte Spiele von der ersten bis zur letzten Sekunde. Das sind Spiele auf die du dich als Spieler am meisten freust, die dir vor Spielbeginn auch mal ein Kribbeln im Bauch verschaffen können“.

Spielbeginn im altehrwürdigen Stadion an der Brehmstraße ist am Samstag um 16:30 Uhr und am Sonntag um 11.00 Uhr.

mb

DNL: Sieg und Niederlage gegen DEG

Aus den beiden richtungsweisenden Partien gegen die Düsseldorfer EG holte das DNL-Team von Trainer Michael Bakos drei Punkte und konnte sich somit nicht vom sechsten Platz verbessern. Dabei war beim 1:2 am Samstagabend der Düsseldorfer Torwart Spielverderber und ließ bei 44 Schüssen nur ein Gegentor zu. Am Sonntag hatten die AEV-Stürmer ihr visier besser eingestellt und trafen beim 4:1-Sieg öfter.

AEV – Düsseldorf 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
Wer 44 Mal aufs Gästetor schießt und dabei nur einmal trifft, der darf sich nicht beklagen wenn er als Verlierer vom Eis geht. Gegen die an sich biederen Gäste vom Rhein verzweifelten die Augsburger an U20-Nationaltorwart Hendrik Hane und an Ihrer eigenen Unfähigkeit, die vorhandenen Chancen in Tore umzumünzen. Sogar der Einsatz von Top-Talent Marco Strenheimer änderte daran nichts. Lediglich ein einziges Mal konnte das DEG-Bollwerk geknackt werden. Nicolas Baur traf 27 Sekunden vor dem Ende zum 1:2-Anschlusstreffer, als Trainer Bakos längst Torwart Nicolas Hetzel vom Eis genommen hatte. Zu spät, um dem Spiel noch eine Wendung geben zu können.

AEV – Düsseldorf 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)
Nach 15 Minuten Anlaufphase kam der AEV immer besser ins Spiel und drängte die Gäste zusehends in ihr Drittel zurück. Auch Torwart Hane war machtlos, als der AEV durch Timo Bakos und den aufgerückten Verteidiger Niklas Länger einnetzen konnte. Gleich zu Beginn des Schlussabschnittes stellte Tim Bullnheimer mit dem 3:0 die Weichen auf Sieg. Dieser kam auch nicht mehr in Gefahr als die DEG verkürzen konnte, denn Marco Sternheimer traf nach 58 Minuten ins verwaiste Gästetor zum 4:1-Endstand.

Trainer Micheal Bakos war nach den Partien insbesondere mit der Chancenverwertung nicht zufrieden: “Wir haben in beiden Spielen über weite Strecken große Mühe gehabt, gegen eine defensiv sehr kompakt agierende DEG Tore zu erzielen. Wenn wir uns Torchancen erspielt haben wurden unsere Angriffe – insbesondere bei der 1:2-Niederlage – spätestens von Torhüter Hendrik Hane zunichte gemacht. Auch wenn wir uns mehr als drei Punkte aus den beiden Spielen erhofft haben, haben meine Jungs nach zwei spielfreien Wochenenden einen guten Start in die entscheidende Phase der Spielrunde hingelegt. In den nächsten Wochen erwarten uns hart umkämpfte Spiele, in welchen wir immer an unsere Leistungsgrenze und darüber hinausgehen müssen. Nur so können wir unser gestecktes Ziel erreichen. “

Somit hält der AEV nach 16 Partien mit 17 Punkten weiterhin auf Platz sechs – liegt aber in Schlagdistanz zu Platz vier (Berlin, 22 Punkte), der zum Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft berechtigt.

mb

Bilder Galerie von Anette Zöpf

DNL: Der Monat der Entscheidung

„Monat der Entscheidung“ nennt Trainer Michael Bakos den Januar 2018. Zurecht, denn mit den Partien gegen die unmittelbaren Konkurrenten stehen richtungsweisende Wochen an. Zunächst empfängt der AEV die Düsseldorfer EG, die nach der Hälfte der Meisterrunde einen Punkt vor Augsburg liegt. Trainer Bakos muss bis März auf seinen Verteidiger Maxi Welz verzichten, der sich vor Jahresfrist einer Schulter-Operation unterziehen musste. Dafür kommt ein altbekannter Spieler aus dem Vorjahr zurück: Martin Hlozek kehrt nach nur einem halben Jahr aus Regensburg zurück. Er war in der letzten Saison ein Garant des Erfolges und traf mit seinen damaligen Reihenkollegen Nicolas Baur und Donat Peter oft ins Schwarze. Abzuwarten bleibt, ob die spielgenehmigung schon am Wochenende vorliegt.
Bei der DEG fehlt Topstuermer Michail Fomin nach einer Matchstrafe.
Spielbeginn im CFS ist am Samstag um 18.00 Uhr und am Sonntag um 11.00 Uhr.

Mb

DNL: Zwei Siege in Düsseldorf

Das AEV-DNL-Team hat zwei wichtige Siege in der Meisterrunde eingefahren. Mit einer engagierten Leistung gewannen die Bakos-Schützlinge in Düsseldorf mit 1:0 n.V. und 4:1 und schoben sich in der Tabelle auf Position fünf nach oben. Eine herausragende Leistung bot dabei im AEV-Tor Nicolas Hetzel. Negativ fiel das überharte und teilweise unsportliche Verhalten der DEG-Spieler auf, die insgesamt 107 Strafminuten inklusive einer Spieldauer- und einer Matchstrafe kassierten.

Düsseldorf – AEV 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1)
Im altehrwürdigen Stadion an der Brehmstraße entwickelte sich ein Kampfspiel um jeden Zentimeter Eis. Schnell war klar, dass Kleinigkeiten den Ausschlag geben würden. Düsseldorf brachte zusehends Härte ins Spiel, doch Augsburgs eigentlich gutes Überzahlspiel funktionierte nicht. Und durch einige leichtsinnige Scheibenverluste kamen die Rheinländer immer wieder zu großen Torchancen. Doch bei einem Spieler war immer Endstation. Torwart Nicolas Hetzel machte seinem Beinamen „Hexer“ alle Ehre und entschärfte alles, was auf sein Tor kam. So ging es mit dem Fußball-Resultat von 0:0 in die Verlängerung. Und da sollte es ganz schnell gehen. Bereits mit dem ersten Angriff schoss Timo Bakos den AEV zum Sieg. Allerdings wurde der Sieg teuer erkauft, denn gleich zwei AEV-Spieler musste nach der Partie ins Krankenhaus gebracht werden. Während Felix Klein am nächsten Tag wieder dabei sein konnte, erwischte es Jubilar Maxi Welz in seinem 100. DNL-Spiel mit einer ausgekugelten Schulter schwer. Er fällt für mehrere Wochen aus.

Düsseldorf – AEV 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)
Auch am Sonntag schenkten sich beide Teams nichts. Allerdings hatten die Augsburger ihre Torgefährlichkeit wiederentdeckt und gingen durch Lukas Traub in Führung. Kurz darauf musste auch „Hexer“ Hetzel hinter sich greifen – es sollte der einzige AEV-Gegentreffer am Wochenende bleiben. Noch in Abschnitt eins stellte Marco Sprügel den Vorsprung wieder her. Im Drittel zwei fielen keine Tore. Der Schlussabschnitt musste über den Spielausgang entscheiden. Und genau im richtigen Moment zeigte der AEV seine besten 20 Minuten. Hinten kompakt und vorne via Konter gefährlich – das war das Erfolgsrezept. Nach dem 1:3 durch Timo Bakos nahm DEG-Coach Georg Holzmann den Torhüter vom Eis. Aber der AEV kam nicht mehr ins Wanken und erneut Timo Bakos erzielte mit seinem dritten Treffer an diesem Wochenende den 4:1-Entstand. Eine Tatsache, die die DEG-Spieler nicht tatenlos hinnehmen wollten. Zuerst bat Michail Fomin den in der Defensive sehr stark agierenden David Farny zum Tanz, dann verlor Fabian Ribnitzky die Fassung und handelte sich nach einer groben Unsportlichkeit eine Matchstrafe ein.

Mit der Ausbeute von fünf Punkten war Trainer Michael Bakos natürlich sehr zufrieden: „Besonders im zweiten Spiel am Sonntag haben wir als Team sehr kompakt und konzentriert agiert und uns gegenseitig unterstützt. Das haben wir nach dem ersten Spiel – bei dem wir uns durch viele Fehler selbst unter Druck gebracht haben und auch ein bisschen Glück hatten – noch einmal deutlich angesprochen. Schade, dass wir auch an diesem Wochenende mit Maxi Welz wieder einen verletzten Spieler beklagen müssen.“

Mit nunmehr acht Punkten aus sechs Spielen liegt der AEV auf einem tollen fünften Platz der Achter-Meisterrunde und erwartet am kommenden Wochenende in Hin- und Rückspiel den EC Bad Tölz. Das Heimspiel gegen den amtierenden Vizemeister steigt am Samstag um 16.45 Uhr im CFS. Tags darauf reist der AEV in den Isarwinkel.

mb

DNL: Besuch an der Brehmstraße

„Brehmstraße“ – dieses Wort lässt alle Eishockeyfans in Deutschland mit der Zunge schnalzen. Die Spiele vor meist 9.000 Fans im Eishockey-Tempel am Rhein waren lange Zeit purer Kult unter den Fans. Nun ja, so viele Fans werden am Wochenende sicher nicht ins Stadion kommen, wenn das Augsburger DNL-Team in Düsseldorf antritt, aber ein Spiel an der Brehmstraße zu absolvieren ist auch noch heute etwas Tolles.

Trainer Michael Bakos hat sein Team nach einer Deutschlandcup-Auszeit von einer Woche seit Dienstag wieder im Training und feilt an Taktik und Spielidee. Dabei erwartet er ein enges Spiel: „Düsseldorf wird uns nicht unterschätzen. Für uns ist es wichtig, nach der Spielpause wieder schnell in den richtigen Rhythmus zu kommen. Gelingt uns das, bin ich zuversichtlich, dass wir etwas Zählbares mitnehmen.“ In der Vorrunde gewann der AEV zweimal äußerst knapp nach Verlängerung. Damals war Marco Sternheimer der entscheidende Spieler – er wird bei der Fahrt ins Rheinland aber nicht dabei sein. Auch Thomas Grigore fällt verletzungsbedingt aus. Alle anderen sind fit und heiß auf das Spiel gegen die DEG, die in der bisherigen Meisterrunde fünf Punkte aus vier Spieler ergattern konnte und auf Platz fünf rangiert. Zwei Punkte weniger hat der AEV auf Platz sieben vorzuweisen, wobei die Leistungen des Teams in den letzten Partien gegen Landshut und Berlin durchweg in Ordnung und teilweise sogar sehr gut waren.
Überragender Mann bei der DEG ist Torwart Hendrick Hane, der letzte Woche bei der Deutschen U20-Nationalsmannschaft weilte.
Zwei Jubiläen feiern am Wochenende Maximilian Welz und Tim Bullnheimer. Beide sind seit der Laufschule in Augsburg aktiv und zählen seit mehr als zwei Jahren zum DNL-Team. Nun absolvieren der spielstarke Verteidiger Welz (6 Tore/18 Assists) und der torgefährliche Mittelstürmer Bullnheimer (42 Tore/94 Assists) ihre jeweils 100.Spiele in der DNL.

mb

DNL: Gegen starke DEG ist „Hockey-Sense“ gefragt

Wer sich mit Trainer Michael Bakos über Eishockey unterhält merkt schnell: Der Mann lebt für seinen Sport und sein Team. Sehr häufig fällt in den Gesprächen auch das Stichwort „Hockey Sense“. Eine Fähigkeit, die das blitzschnelle Erkennen von Situationen und das richtige und schnelle Handeln in Sekundenschnelle beschreibt. Darauf legt er bei seinem Team gesteigerten Wert. Und dieser „Hockey Sense“ wird auch am Wochenende wichtig sein, wenn das AEV-DNL-Team auf die Düsseldorfer EG trifft. Ein Team, das seinen „Hockey-Sense“ auch von einem bekannten Trainer vermittelt bekommt – von Georg Holzmann, dem Eishockey-Urgestein aus Füssen, der als Spieler für einen ganz speziellen „Hockey Sense“ stand. So wird der AEV auf eine körperlich robuste und durch den Einsatz dreier Over-Age-Spieler wohl auch körperlich überlegene Mannschaft aus dem Rheinland treffen, die vor Wochenfrist vier von sechs Punkten gegen den ESV Kaufbeuren holte und somit auf dem Papier als Favorit in die beiden Spiele geht – verlor der AEV doch in der Vorbereitung mit 2:4 in Kaufbeuren.

Besonderes Augenmerk müssen die Gastgeber dabei auf die gefährliche Reihe mit den Over-Age-Spielern Michael Fomin und Leon Judt sowie Nationalspieler Christian Schmidt legen. Und auch Auswahl-Torhüter Hendrik Hane stellt gehobene DNL-Klasse dar. Zudem kommt der Ex-Augsburger Steven Brachert mit seinem neuen Team erstmals zurück ins CFS. Doch Bange machen gilt nicht, denn der AEV zeigte in Iserlohn zwei gute Leistungen. Doch gegen die DEG muss nochmals eine Schippe draufgelegt werden, wenn man ein paar Punkte in der Fuggerstadt behalten will. Personell haben Trainer Bakos und sein Co Max Dürr die freie Auswahl, alle Spieler sind fit. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie der erfolgreichen Formation aus Iserlohn erneut das Vertrauen schenken wollen – einer Formation mit viel „Hockey Sense“ a la Michael Bakos.

So könnte der AEV spielen:
Tor:
Hetzel, Borst
Abwehr:
Welz, Erdt
Farny, Länger
Klein, Szegedin
Sturm:
Baur, Bakos, Peter
Traub, Bullnheimer, Szücs
Sprügel, Grigore, Stange
Merker, Rau, Bayer

Spielbeginn im CFS ist am Samstag, den 16.9.2017 um 18.00 Uhr und am Sonntag, 17.9.2017 um 12.30 Uhr.

mb