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DNL-Auswärtsspiele in Berlin

Nach dem punktlosen Start gegen Köln (1:4 / 3:6) und Düsseldorf (1:2 / 4:6) reist die junge DNL Mannschaft des Augsburger EV am Wochenende nach Berlin. Die Jungeisbären gehören wie die Augsburger mit einem Altersdurchschnitt von 17,5 Jahren zu den jüngsten Mannschaften der DNL, verfügen aber im Gegensatz zum AEV mit vier Spielern des Jahrgangs 2000 über doppelt so viele erfahrene Kräfte in dieser ältesten spielberechtigten Altersklasse. Ebenso wie Augsburg haben die Berliner prominente Abgänge zu verzeichnen. So zog es den Stammtorhüter Ancicka nach Finnland und die drei Topscorer der Vorsaison Reichel und Mik (DEL Eisbären Berlin) und Kinder (Amerika) stehen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.
Beim Turnier in Kaufbeuren in der Vorbereitung konnten die Jungpanther bereits trotz zweier Niederlagen (2:3 OT und 4:6) gut auf Augenhöhe mit den Berlinern mithalten. Die Eisbären befinden sich derzeit in der DNL Tabelle auf Platz 3 nach zwei Siegen gegen Düsseldorf und je einem Sieg und einer Niederlage gegen den EV Landshut.

Trainer Niels Garbe erwartet in Berlin zwei knappe Spiele: „wir haben die ganze Woche hart trainiert, um die Defizite aus den Partien gegen Düsseldorf am vergangenen Wochenende abzustellen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, der Einsatz stimmt und ich freue mich auf zwei spannende Spiele im Wellblechpalast.“

Beide Spiele werden im Livestream bei sportdeutschland.tv übertragen – Spielbeginn am Samstag ist 19:00 Uhr und am Sonntag 13:00 Uhr.

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DNL-AEV verpasst erste Punkte gegen Düsseldorf

Nach dem punktlosen Start in Köln (1:4 und 3:6) in der Vorwoche fanden für die DNL-Mannschaft des Augsburger EV am vergangenen Wochenende die ersten beiden Heimspiele im Curt-Frenzel-Stadion gegen die Düsseldorfer EG statt. 
Mit einem 1:2 und 4:6 wurden die ersten Punkte dieser DNL Saison zumindest im ersten Spiel knapp verpasst.

In einem zerfahrenen ersten Drittel in der Samstagspartie geriet die Augsburger U20Mannschaft direkt nach einer vertanen Großchance in der 11. Spielminute durch einen für den sehr guten Goalie Moritz Borst unhaltbaren Schuss in Rückstand.
In der Folge zeigte sich die Mannschaft von Trainer Niels Garbe deutlich sortierter und übernahm im zweiten Drittel die Initiative, so dass es für den hervorragenden Gästetorhüter Fabian Hegmann ein ums andere Mal zu brenzlichen Situationen vor dem eigenen Kasten kam. Die Augsburger Drangperiode wurde endlich in der 31 min durch eine sehenswerte Kombination, in der Thomas Grigore auf Pass von Lion Stange zum 1:1 verwandelte belohnt. 
Nun waren die Jungpanther am Drücker und 2 Minuten nach dem Ausgleich zog der DEG Trainer Georg Holzmann mit einer Auszeit die Reißleine. Die lautstarke Ansprache zeigte Wirkung und die Rheinländer erschienen wieder etwas gefestigter. Nach mehreren Chancen auf beiden Seiten war wiederum das Glück auf Düsseldorfer Seite und Torhüter Borst musste ein zweites Mal hinter sich greifen. So konnte in der 47 Minute die erste Reihe der DEG den 1:2 Führungstreffer erzielen. 
Fortan war Augsburg bemüht den Ausgleich zu erzwingen doch konnte dieser trotz Umstellung der Reihen in den letzten Minuten und dadurch stark verbessertem Zusammenspiel nicht mehr erzielt werden.

Das zweite Spiel am Sonntag begann gleich mit einem Alleingang der DEG in der zweiten Spielminute, der nur durch ein Foul zu bremsen war. Den anschließenden Penalty konnte der wiederum im Augsburger Tor stehende Moritz Borst sicher entschärfen. Der verärgerte Düsseldorfer Schütze handelte sich kurz danach nach einigen Ruppigkeiten eine 2-minütige Verschnaufpause auf der Strafbank ein und Lion Stange nutzte mit einem strammen Schuss die Überzahl zur Augsburger 1:0 Führung. Dieser Vorsprung war jedoch nur kurz von Bestand, da innerhalb von nur 21 Sekunden die DEG nach gelungenem Kombinationsspiel in der 8 Spielminute das Spiel zum 1:2 umkehren konnte. Hierbei lies die Augsburger Hintermannschaft ihren Goalie sträflich im Stich. 
In der Folge kam Augsburg besser ins Spiel und in der 10. Minute konnte Sandro Grannass zum 2:2 ausgleichen. 
Immer wieder kam es gerade durch die erste Düsseldorfer Reihe zu brenzligen Situationen vor dem Augsburger Tor. Die Bemühungen der Gäste wurden mit einem Tor in der 15. und zwei Toren in der 17 Minute belohnt, woran jedoch die Augsburger Verteidigung einen nicht unerheblichen Anteil hatte. So lies man die DEG vor dem eigenen Torraum nahezu unbehelligt agieren und kassierte somit viel zu schnell einen 2:5 Rückstand mit dem es auch in die erste Drittelpause ging.

Im zweiten Drittel agierte der AEV etwas konzentrierter und konnte nach ausgeglichenerem Spiel kurz vor dem Ende in der 39. Minute durch einen Treffer in Überzahl auf 3:5 herankommen. Torschütze war wiederum Lion Stange auf Zuspiel von Donat Peter und Niklas Länger.

Hoffnungsvoll blickten die Fans des AEV dem Schlussdrittel entgegen, jedoch dauerte es lediglich 10 Sekunden bis der Puck zum 3:6 erneut im Augsburger Tor landete.Auch hier wurde es der ersten Düsseldorfer Reihe wiederum viel zu leicht gemacht.Das Spiel war so vorzeitig entschieden, woran auch der 4:6 Treffer durch Valentin Der in der Schlussminute nichts mehr änderte.

Auf Trainer Niels Garbe und sein Team kommt nun viel Arbeit zu, um die schweren Aufgaben in den nächsten Spielen zu meistern. 
So muss man am kommenden Wochenende zum Tabellendritten nach Berlin und am darauffolgenden Wochenende gastiert der Vorjahresmeister Mannheim im Curt-Frenzel-Stadion. 
Um hier bestehen zu können, braucht das Team des AEV deutlich mehr Stabilität in der Abwehr und ein verbessertes Kombinationsspiel nach vorne.

(CS)

DNL- AEV Heimspielauftakt gegen die DEG am kommenden Wochenende

Nach dem punktlosen Start in Köln (1:4 und 3:6) am vergangenen Wochenende finden für die DNL-Mannschaft des Augsburger EV am kommenden Wochenende die ersten beiden Heimspiele im Curt-Frenzel-Stadion gegen die Düsseldorfer EG statt.

Ebenso wie Augsburg konnte die DEG am letzten Wochenende gegen die Eisbären Berlin zwar keine Punkte erzielen, jedoch ebenfalls eine deutliche Steigerung im zweiten Spiel vorweisen. Unterlag man an der Brehmstraße im ersten Spiel noch relativ deutlich mit 3:6, so konnten die Düsseldorfer am Sonntag gut mit Berlin mithalten und verloren nach ausgeglichenem Spiel nur knapp mit 2:3.

Mit Purins, Metelkov und Schulz haben bei der DEG ebenso wie beim AEV die drei besten Scorer der vergangenen Saison die DNL-Mannschaft altersbedingt verlassen, jedoch verfügen die Düsseldorfer nach wie vor über sehr erfahrene Kräfte.
Während beim AEV nur zwei Spieler des Endjahrgangs 2000 in der Aufstellung gelistet sind, spielen bei den Rheinländern acht Spieler dieser Altersstufe.
Wie in der Vergangenheit zeigte sich die DEG am letzten Wochenende kampfstark und verbuchte auch kräftig Strafminuten gegen die Eisbären.
Schon hieraus lässt sich vermuten, dass der jungen Mannschaft um Trainer Niels Garbe am Wochenende ein heißer Tanz auf dem Eis bevorstehen wird.

Mit Adam Szücs steht zwar verletzungsbedingt ein Schlüsselspieler nicht zur Verfügung, jedoch wird mit Moritz Borst der Champions Hockey League Backup-Goalie der Augsburger Panther wohl am Wochenende in den DNL-Kader zurückkehren. Auch sind an diesem Wochenende zwei Einsätze des Jungpanthers Niklas Länger geplant, was der Mannschaft sicherlich zusätzliche Stabilität verleihen wird.

Wie im letzten Jahr ist die DEG ein Kandidat, den es in der Tabelle der Deutschen Nachwuchsliga hinter sich zu lassen gilt, um Chancen auf die Play-off Plätze zu wahren.
Sofern die Augsburger an die gezeigte Leistungssteigerung in Köln anknüpfen können, sollten die ersten Punkte am kommenden Wochenende einzufahren sein.

Die Mannschaft freut sich auf die zahlreiche Unterstützung ihrer treuen Fans.

Spielbeginn im Curt-Frenzel-Stadion am kommenden Samstag ist 18:00 Uhr und am Sonntag 10:45 Uhr treffen die Kontrahenten erneut aufeinander.

(CS)

DNL – AEV verpasst Punktgewinn in Köln

Am letzten Wochenende waren die DNL-Spieler des Augsburger EV zu Gast bei den Kölner Junghaien in der Kölnarena und mussten trotz recht ansprechender Leistung mit einer 1:4 (0:4, 1:0; 0:0) und einer 3:6 (1:2; 1:1; 1:3) Niederlage ohne Punkte die Heimreise nach Augsburg antreten.

7.09.2019​​ Kölner Junghaie – Augsburger EV​​ 4:1 (4:0; 0:1; 1:1)

Von Spielbeginn an übernahmen die Kölner Junghaie die Initiative und setzten die DNL-Mannschaft des Augsburger EV massiv unter Druck. Fels in der Brandung war U17-Nationalmannschafts-Torhüter Luca Mayer, der mehrere kritische Situationen so auch einen Alleingang in der 5. Minute parieren konnte. Bis zur 9. Minute hielt die Abwehr des AEV dem permanenten Druck der Kölner stand, konnte aber das Führungstor durch Leon Köhler zum 1:0 im Nachschuss nicht mehr verhindern. Die Kölner waren nun richtig warmgelaufen und ließen in der 11., 15. und 18. Minute dem AEV Goalie keine Chance. Martinovic, Van Calster und wiederum Köhler waren die Torschützen des KEV. 

Das Spiel des AEV im ersten Drittel war auf Grund des Kölner Drucks eher zerfahren, nach vorne fehlte die Durchschlagskraft und man hätte durchaus mit einem noch höheren Rückstand in die Kabine gehen können.

Durch Trainer Niels Garbe neu eingestellt, kamen die Jungpanther im 2. Drittel besser ins Spiel. Das Überzahlspiel zu Anfang des Drittels verpuffte zwar noch völlig wirkungslos, jedoch konnte Donat Peter in der 25. Spielminute nach einem sehr guten Forechecking seiner Kollegen das erste Tor der Saison für die Jungpanther erzielen.

In den beiden Unterzahlspielen (28. und 31. Minute) konnte die Augsburger Mannschaft ein Kölner Tor souverän verteidigen, jedoch wurde das Überzahlspiel in der 37. Minute ohne nennenswerte Torchance nicht genutzt. Mit einem 4:1 ging es in die Kabine.

Das 3. Drittel mit einem Ergebnis von 0:0 ist schnell erzählt – der AEV weiterhin konzentriert in der Abwehr, Köln eher auf Halten des Ergebnisses aus und nach kleineren Umstellungen in den Angriffsreihen etwas mehr Druck nach vorne auf der AEV Seite – Wehmutstropfen im Spiel war die Verletzung von Adam Szücs, der nach einem ungeahndeten Check die Partie am Samstag nicht beenden konnte und auch im Spiel am Sonntag nicht mehr antreten konnte. 

8.09.2019​​ Kölner Junghaie – Augsburger EV ​​6:3 (2:1; 1:1; 3:1)

Wie bereits am Vortag entwickelten die Kölner von Anbeginn an Druck auf das diesmal von Colin Lausch gehütete Tor. Breits nach 11 Sekunden stand es aus Sicht der Jungpanther 0:1. Jedoch hielten die Schützlinge von Niels Garbe effektiv dagegen und bereits 40 Sekunden später konnte Marco Sprügel auf Vorlage von Lion Stange zum 1:1 ausgleichen. Es entwickelte sich ein munteres Auf und Ab, bei dem Chancen auf beiden Seiten ausgelassen wurde. Eine Nachlässigkeit in der Augsburger Hintermannschaft führte in der 8. Minute zum Kölner Führungstreffer und es ging mit einem 2:1 Rückstand für die Augsburger in die Kabine.

Nach gelungenem Start in das zweite Drittel und einigen guten Chancen der Augsburger konnte Köln in der 24. Minute mit einen strammen Schuss von der blauen Linie zum 3:1 erhöhen. Durch diesen Gegentreffer ließen sich die Augsburger jedoch keinesfalls entmutigen und erzielten in der 33. Minute durch Edgar Simon nach schöner Vorlage von Sandro Grannass sogar bei Unterzahl den Anschlusstreffer zum 3:2.

Mit dem Ein-Tore-Rückstand ging es erneut bei Unterzahl ins Schlussdrittel und die Jungpanther lieferten dem KEC einen offenen Schlagabtausch. Leider führte ein Direktschuss nach verlorenem Bully bei dem Torhüter Lausch machtlos war zum erneuten zwei Tore Vorsprung für Köln. 
Wiederum steckte der AEV nicht auf und konnte nach kräftigem Druck auf das Kölner Tor in Überzahl durch Donat Peter in der 52. Minute auf 4:3 verkürzen. Das Spiel war nun auch emotional auf dem Höhepunkt angelangt, was Lion Stange mit einer gewonnenen Raufeinlage deutlich demonstrierte. Gerade wieder herangekommen, verspielten die Augsburger Jungs durch unkonzentriertes Abwehrverhalten erneut einen möglichen Punktgewinn und die Kölner konnten in der 53. und 55. Minute das Spiel mit 6:3 zu ihren Gunsten zu entscheiden. 

Trainer Niels Garbe war nach der zweiten Partie, in der sich die Mannschaft zumindest im Spiel nach vorne deutlich verbessert zeigte dennoch nicht unzufrieden: „Wir haben heute auf Augenhöhe mit Köln gespielt und müssen einfach noch abgezockter werden, um Punkte aus fremden Stadien mitnehmen zu können – insbesondere das Überzahlspiel gilt es zu verbessern“.

Mit der in Köln gezeigten Leistung sollten die AEV Jungs in den beiden Heimspielen am nächsten Wochenende gegen die Düsseldorfer EG bei konzentrierter Spielweise zu ihren ersten Saisonpunkten kommen.

(CS)

DNL–Punktspielauftakt in Köln. Neue Trainer, neue Spieler, neues Glück!

Foto: Das neue Trainerteam der U20: v. l. Headcoach Niels Garbe und Assistenztrainer Torsten Fendt.

Nach fünf Wochen Vorbereitung auf dem Eis wird es nun Ernst für das Augsburger DNL-Team um den neuen Chefcoach Niels Garbe, der nach dem überraschenden Rücktritt von Michael Bakos Ende Juli zusammen mit Co-Trainer Torsten Fendt die wohl jüngste U20 Mannschaft der DNL übernommen hat.

Niels Garbe erhielt seinen Bachelor an der Helia University in Vierumäki, Finnland in “Sports and Leisure Management based on ice hockey“ und war zuletzt Head Coach der U15 und Co-Trainer der Senioren bei den Lindau Islanders. 
Auch bei den Frankfurter Löwen war der 33-jährige Eishockeyfachmann bereits im deutschen Nachwuchseishockey tätig. 

Aus der letztjährigen U20 Mannschaft sind alters- und wechselbedingt 10 Abgänge zu kompensieren. 
Von den AEV-Top-Scorern Hlozek, Bakos, Peter und Bullnheimer, die in der 2018/2019 Hauptrunde unter den 5 besten Scorern der Deutschen Nachwuchs Liga vertreten waren und wesentlich zum Erreichen der Playoffs beigetragen hatten, steht für die neue Saison nur noch Donat Peter zur Verfügung, so dass Niels Garbe ein schweres Erbe antritt. 

8 Neuzugänge, 6 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und 12 DNL-erfahrene Spieler sind zu einem neuen Team zu formen.

In den Vorbereitungsspielen zeigte sich nach einem eher mäßigen Start in Bietigheim mit einer 2:1 Niederlage ein deutlicher Aufwärtstrend in den nachfolgenden Spielen. 
So konnte der in der DNL 2 spielende EV Füssen mit 7:0 und 8:0 deutlich auf Abstand gehalten werden. 
Wesentlich wichtiger jedoch war, dass die U20 Jungs zweimal gegen den Liga-Konkurrenten EV Regensburg mit 5:3 und 3:2 im Penaltyschiessen die Oberhand behielten.
Dies zeigt, dass das erste Saisonziel Klassenerhalt und bei positivem Verlauf der Saison auch die Playoff-Teilnahme durchaus im Bereich des Möglichen liegt.

Am kommenden Wochenende geht es nun zu den Kölner Junghaien, die in der vergangenen Saison hinter Mannheim Vizemeister wurden. 
Die Kölner Haie können zwar nicht mehr auf ihre Top-Scorer Pietschmann und Palkazurückgreifen, jedoch verfügen sie über genügend erfahrene Kräfte für einen erfolgreichen Saisonauftakt. In der Vorbereitung konnte der KEC sowohl Iserlohn mit 10:3 als auch Krefeld jeweils mit 4:3 und 7:5 besiegen.

Obwohl Köln als klarer Favorit ins Rennen geht gibt sich Garbe kämpferisch – „Die Mannschaft ist bereit um Punkte aus Köln zu entführen!“

Beide Spiele in der Kölnarena werden im Livestream unter www.sporttotal.tv übertragen. 

Spielbeginn Samstag, 7. September ist um 16:30 Uhr und am Sonntag, 8. September um 12:00 Uhr.

CS

DNL: Tolle Geste der AEV-Fans

Sag zum Abschied leise Servus sang einst Peter Alexander in den 70ern sehnsuchtsvoll ins Mikrofon. Nichts da – dachten sich die AEV-Fans und bastelten ein Banner für drei Jungs, die 16 Jahre lang dem AEV von der Laufschule bis zur DNL die Treue hielten. Und reckten es beim Viertelfinal-Thriller gegen die DEG vor über 6.000 Zuschauern im Fanblock in die Höhe. Eine tolle Geste und ein toller Abschiedsgruß für Tim Bullnheimer (Nummer 8), Nicolas Baur (Nummer 55) und Maxi Welz (Nummer 61), die künftig im Seniorenbereich nicht mehr für Augsburg auflaufen werden.

mb

DNL: Viertelfinal-Aus nach 0:4 in Berlin

Am Ende hat es nicht gereicht. Das AEV-DNL-Team verlor das zweite Play-Off-Vierteilfinale in Berlin mit 0:4 und ist nach der 2:3-Heimniederlage damit raus aus dem Rennen um den Titel. Die U20 lieferte auch im Wellblechpalast einen großen Kampf und gab nie auf. Letztendlich machten die schwache Chancenauswertung und ein überragender Berliner Torwart Tobias Ancicka den Unterschied aus. Der AEV belegt somit in der Endabrechnung Platz fünf in Deutschlands höchster Nachwuchsliga.

Von Anfang an war der AEV im Spiel und erarbeitete sich Chancen. Auch vom frühen 0:1-Rückstand ließ sich das Team von Trainer Michael Bakos nicht entmutigen und hielt die Partie offen. Die Entscheidung fiel im zweiten Drittel, als Berlin binnen drei Minuten durch einen unglücklich abgefälschten Schuß und ein Überzahltor auf 0:3 davonzog. Das war die Entscheidung. Beim letzten Tor hatte Torwart Nicolas Hetzel sein Tor bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen.

Trainer Bakos zog trotz der Niederlage ein positives Fazit: „ Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben die ganze Saison an einem Strang gezogen und uns wieder für die U20 Division I 2019/20 qualifiziert. Das Ausscheiden nach zwei Playoff-Spielen ist dennoch bitter. Wir haben alles versucht, aber Berlin war einen Tick besser und ist verdient ins Halbfinale eingezogen.

Die Partei in Berlin war auch das letzte Spiel einiger AEV-Spieler. So trugen die mit mehr als 160 Einsätzen für den AEV aktuellen DNL-Rekordspieler Tim Bullnheimer und Nicolas Baur nach 15 Jahren im Verein genauso wie Maxi Welz zum letzten Mal das AEV-Trikot. Auch Felix Klein, Christian Guran und Nicolas Hetzel scheiden aus Altersgründen aus. Auch Stefan Sycek als Betreuer und Johann Grigore als Mannschaftsführer beenden ihre Tätigkeit. Welche Veränderungen sich im DNL-Kader sonst noch ergeben steht noch nicht fest. Für das kommende Jahr sieht Trainer Michael Bakos trotzdem der Abgänge nicht schwarz: „Wie der Kader aussehen wird, steht noch lange nicht fest. Die Lücke, die die ausscheidenden Spieler hinterlassen wird nicht einfach zu schließen sein. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir wieder eine gute Truppe ins Rennen schicken werden.

Bild:

Nahmen Abschied vom AEV-Trikot, v.l.: Felix Klein, Christian Guran, Nicolas Baur, Tim Bullnheimer, Nicolas Hetzel, Maxi Welz

mb

DNL: Playoff-Revanche in Berlin

Noch ist alles drin. Trotz der knappen 2:3-Niederlage im ersten Playoff-Spiel fährt das AEV-Team hoffnungsvoll nach Berlin. Dort werden am kommenden Wochenende die entscheidenden Partien in der Best-Of-Three-Serie gespielt. Da das Team von Michael Bakos und Max Dürr mit 0:1 in Rückstand liegt, muss man bereits am Samstag um 16.00 Uhreinen Sieg einfahren – sonst ist die Saison vorbei. Bei einem Erfolg käme es dann am Sonntagzum Showdown in Spiel drei – ebenfalls in Berlin.
Trainer Bakos ist optimistisch und glaubt an sein Team: „Wir werden dort alles in die Waagschale werfen und bis zur letzten Sekunde versuchen, die Überraschung zu schaffen.“ Und fügt verschmitzt an: „Ich habe mir auch noch etwas Besonderes einfallen lassen, die Berliner werden überrascht sein.“ Was das ist, verrät er nicht. Man kann jedoch davon ausgehen, dass er im Duell mit seinem Trainerkollegen Chris Lee noch einen taktischen Pfeil im Köcher haben wird. Eventuell wird er seine Paradereihe Bakos, Peter, Hlozek auseinandernehmen, um so für mehr Kompaktheit in den Sturmreihen zu sorgen. Sicher ist, dass Bakos mit dem gesamten Kader bis auf den verletzten Thomas Grigore planen kann.

Spielbeginn in Berlin ist am Samstag, 9.3.2019 um 16.00 Uhrim alten Wellblechpalast. Das Spiel kann via sportdeutschland.tvim Internet live verfolgt werden. Ein mögliches Spiel drei würde dann am Sonntag, den 10.3.2019 um 10.00 Uhrebenfalls im „Welli“ stattfinden.

mb

DNL: Playoffs beginnen mit Heimniederlage

Es hat nicht ganz gereicht: das AEV-DNL-Team verlor das erste Viertelfinal-Heimspiel gegen die Eisbären Berlin nach großem Kampf mit 2:3. Vor rund 500 Zuschauern waren Martin Hlozek und Lion Stange die Torschützen für den AEV. Besonders im ersten Drittel drückten die Jungs von Trainer Michael Bakos aufs Tempo und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, konnten aber leider keinen Puck im gegnerischen Kasten unterbringen. Im Gegensatz dazu nutzte Berlin gleich die erste Überzahlchance und ging 0:1 in Führung. In Drittel zwei änderte sich das Bild zunächst. Berlin war überlegen und erhöht folgerichtig auf 0:2. Doch der AEV gab nicht auf: Ein Doppelschlag brachte die Fuggerstädter zurück ins Spiel. Martin Hlozek per Alleingang und Lion Stange in Überzahl stellten auf 2:2. Trainer Bakos stellte zu Beginn des Schlussabschnittes auf drei Reihen um – das entscheidende Tor jedoch erzielte Berlin nach 43 Minuten durch den besten Mann auf dem Eis, Verteidiger Eric Mik. Der AEV versuchte in der Folgezeit alles, spielte in den letzten zwei Minuten sogar mit 6 gegen 4 in Überzahl. Doch es half nicht, die Gäste gingen als Sieger vom Eis und führen in der Best-Of-Three-Serie nun mit 1:0.
Trainer Michael Bakos glaubt dennoch weiter an sein Team: „Das Berliner Spiel war auf die gesamte Spielzeit gesehen einen Tick effektiver, dennoch haben wir einen 0:2 Rückstand ausgeglichen und hatten bis zum Schluss unsere Möglichkeiten. Spiel 1 ist abgehakt. Unser Fokus richtet sich jetzt auf Spiel 2 und den ersten Sieg in dieser Serie.“

Das Team reist nun bereits am Freitag nach Berlin, wo am Samstag, den 9.3.2019 um 16.00 Uhr das nächste Spiel ansteht. Sollte der AEV gewinnen, fällt die Entscheidung dann am Sonntag, den 10.3.2019 um 10.00 Uhr – ebenfalls im Berliner Wellblechpalast.


Hinweis: Die Spiele werden von www.Sportdeutschland.tv live im Internet übertagen.

mb