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DNL: Die Mentalitäts-Monster warten

Zu zwei richtungsweisenden Partien reist der AEV ins Rheinland. Bei den Spielen in Düsseldorf und in Köln will der AEV den Einzug in die Playoff-Runde klarmachen. Dabei ist vor allem die Partie in Düsseldorf ein Sechs-Punkte-Spiel gegen einen unangenehmen Gegner.

Eigentlich war das DNL-Team der DEG schon klar auf Kurs Abstiegsrunde. Aber in den letzten Wochen steigerte sich das Team von Trainer Georg Holzmann immens und holte Punkte gegen fast alle Top-Teams der Liga. So steht man derzeit bei 38 Punkten und hat vier Spiele vor Rundenschluss noch berechtigte Chancen auf die Playoffs um die Meisterschaft, die die ersten sechs Mannschaften erreichen. Die DEG besticht durch ihre Mentalität, mannschaftliche Geschlossenheit und schnelles, schnörkelloses Spiel. Stars sind im Kader nicht zu finden – bis auf Torwart Hendrik Hane, der schon mehrmals im Tor des DEL2-Klubs Frankfurt stand.

Am Sonntag gastiert der AEV beim Tabellenzweiten in Köln, wo er vor zwei Wochen in zwei Spielen schon drei von sechs Punkten ergattern konnte. Punkte sind natürlich auch das oberste Ziel von Trainer Bakos, der mit seinem Team auf Platz sechs und fünf Punkte vor der DEG liegt. Er blickt dem Wochenende positiv aber mit Respekt vor beiden Gegner entgegen: „Düsseldorf und Köln werden uns alles abverlangen und um zu punkten bedarf es einer sehr geschlossene Mannschaftsleistung unsererseits.“ Die Verletztenliste beim AEV hat sich weiter verkürzt, denn die lange verletzten Maximilian Welz und Manuel Nix stehen nach sechs Wochen Pause vor ihrem Comeback. So muss Bakos wohl nur auf Thomas Grigore verzichten.

Weitere Brisanz im Duell AEV gegen DEG um den letzten Playoff-Platz liegt darin, dass beide Mannschaften an den letzten beiden Spieltagen erneut aufeinandertreffen – dann aber zum Showdown in Augsburg. Spielbeginn am Samstag, den 23.2.2019 ist um 19.30 Uhr in Düsseldorf an der Brehmstraße und am Sonntag, den 24.2.2019 um 12.00 Uhr in Köln in der Kölnarena 2. Das Spiel in Köln kann via sporttotal.tv.de im Internet verfolgt werden.

mb

DNL: jetzt kommt’s drauf an- Trainer Bakos im Interview

Mitte Februar – das ist im Eishockey die spannendste Zeit des Jahres, denn jetzt stehen die Entscheidungen an. Playoffs oder Abstiegsrunde, „Hero oder Zero“ heißt es deshalb auch für das Team von Trainer Michael Bakos in der DNL. Eine Schlussphase, die Trainer und Spieler in ihren Bann zieht. Wir trafen Trainer Michael Bakos zum Interview.

Frage: Michael, bist Du innerlich schon nervös, so kurz vor der Crunch-Time?

MB: Nein, wir werden gut vorbereitet in die letzte Saisonphase starten. Die Vorfreude überwiegt.

Frage: 31 Spiele 43 Punkte, knapp 1,5 Punkte in Schnitt – bisher eine zufriedenstellende DNL-Bilanz?

MB: Klingt gut – ist mir aber nicht so wichtig. Es zählen die Fortschritte der Spieler und was wir als Mannschaft am Ende einer Saison erreicht haben. Noch stehen vier Spiele in der Hauptrunde aus.

Frage: Dein Team steht auf Platz fünf. Was ist in dieser Saison realistisch drin?

MB: Da hat sich zu Saisonbeginn nichts geändert. Realistisch ein Platz unter den Top 6 und wenn es für uns in die Playoff geht, dann möchten wir noch eine Schippe drauflegen.

Frage: Zuletzt waren einige der AEV-Spieler in diversen Nationalmannschaften unterwegs. Eine Bestätigung Deiner Arbeit?

MB: Hauptsächlich eine Bestätigung für die Spieler und deren Leistungen, die zu den Nominierungen geführt haben. An zweiter Stelle für alle Personen, die bis zum heutigen Tag an der Entwicklung der Spieler mitgewirkt haben

Frage: Sinn der DNL ist ja auch, Spieler für den Panther-Profikader zu entwickeln. Wer ist denn schon soweit für den großen Sprung?

MB: Über Sinnhaftigkeit im deutschen Eishockey möchte ich an dieser Stelle nicht philosophieren, das würde den Rahmen sprengen. Um auf die Frage zurückzukommen: Potenzial für das Profieishockey ist definitiv bei ein paar Spielern vorhanden. Den großen Sprung könnten sie innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre schaffen, wenn sie akribisch weiter an sich arbeiten und die nötige Förderung erhalten

Frage: Und was machen die Spieler, die es nach den DNL nicht in den Profibereich streben?

MB: Da liegt es erst einmal an den Spielern selbst, sich zu entscheiden, ob sie im Seniorenbereich weiter Eishockey spielen möchten. Wenn ja, haben wir in der Region gute Vereine in der Landes- bzw. Bayernliga und mit Königsbrunn einen Bayernligisten direkt vor unserer Haustüre. Interesse an unseren Spielern seitens des EHC Königsbrunn wurde schon bekundet. Es würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere unserer ausscheidenden DNL-Spieler in Zukunft die Schlittschuhe für unsere Freunde aus Königsbrunn schnüren würde. Überaus erfreut wäre ich auch, wenn zukünftige AEV-Nachwuchstrainer unter unseren Eigengewächsen zu finden sein werden.

Frage: Stichwort BPH. Theoretisch könnte der Zaubersturm „Bakos-Peter-Hlozek“ ja auch noch nächstes Jahr in der DNL wirbeln …

MB: Das stimmt. 

Frage: Betrachten wir den AEV-Nachwuchs als Gesamtes: Bist Du mit der Entwicklung zufrieden?

MB: Zufrieden bin ich, wenn ich im Frühjahr den Garten für den Sommer hergerichtet habe, da weiß ich es ist geschafft und ich kann mich zumindest für ein paar Monate zurücklehnen und genießen. Im Sport gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten und diese natürlich auch bei uns im AEV-Nachwuchs. Der eingeschlagenenWeg ist der richtige und den werden wir weiter beschreiten, auch wenn Hürden im Weg stehen. Der AEV wurde seit Beginn des 5-Sterne-Programms jede Saison mit 5-Sternen ausgezeichnet, aber die Auflagen werden von Saison zu Saison angepasst und sind immer schwerer zu erfüllen.  Um den Standard halten bzw. ausbauen zu können, benötigen wir dringend eine zweite Eisfläche mit zusätzlichen Kabinen die wir – wie auch andere Vereine – die ganze Saison nutzen können. Das CFS ist eine, wenn nicht sogar die meistgenutzte Sportstätte in Augsburg und platzt sprichwörtlich aus allen Nähten. Wir haben in der Laufschule über 100 angemeldete Kinder, da sind wir deutschlandweit ganz vorne mit dabei. Dies bedeutet aber auch, dass wir aufgrund der gestiegenen Anzahl an Kindern bald  zusätzliche Mannschaften für den Spielbetrieb melden müssten. Aktuell nicht vorstellbar, da die Kapazität an verfügbarer Eiszeit im CFS am Limit ist.

Frage: Die U11 hat ja vor kurzem beim DEL-Cup das Finale erreicht. Wächst da eine neue Top-Generation heran, wie es die Jahrgänge 1999, 2000 und 2001 sind/waren?

MB: Es ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für den Moment und war mit Sicherheit ein sehr schönes Erlebnis für unsere Kids. Von einer neuen Top-Generation möchte ich nicht sprechen, da sollten wir erst die Entwicklung der nächsten Jahre abwarten.

Frage: Ein Blick voraus: ist Michael Bakos auch noch U20-Coach im kommenden Jahr?

MB: Insofern ich keine Kündigung erhalte, gehe ich mal schwer davon aus.

Eine letzte Frage: Vervollständige die Zahlenreihe 11, 8, 6, …. (DNL-Abschlussplatzierungen der letzten drei Jahre)

MB: …besser! Ich hab’s nicht so mit Zahlen (lacht).

mb

DNL: 3. Team Event am 15.02.2019

Nach einem interessanten Team-Workshop mit Christopher Mächel waren wir am Freitag als Mannschaft bei BOB’s  eingeladen zum Essen, Trinken und Bowlen. Alles im Allen war es ein sehr gelungenes Teamevent und die Jungs hatten sehr viel Spaß. Außerdem möchten wir uns sehr herzlich bei BOB’s Terrasse bedanken für den tollen Abend!

DNL: M´r losse nit alle Punkte in Kölle

Eine starke Leistung bot das AEV-Team beim Gastspiel in Köln und nahm drei Punkte mit nach Hause. Beim starken Comeback von Torhüter Nicolas Hetzel gewann man am Samstag mit 4:2. Tags darauf führte der AEV mit 3:1 musste sich aber an Ende noch mit 3:6 geschlagen geben.

Köln – AEV 2:4
Nachdem das Team von Trainer Michael Bakos am Anfang mit etwas Glück und den Torwartkünsten des nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison im Tor stehenden Nicolas Hetzel die Drangperiode des KEC überstand, kam der AEV immer besser ins Spiel und entführte am Ende verdient alle drei Punkte aus der Kölnarena. Torschützen waren Tim Bullnheimer (2), Timo Bakos und Donat Peter. Dies war übrigens der erste DNL-Sieg einer Augsburger Mannschaft in Köln.

Köln – AEV 6:3
Umgekehrtes Spiel am Sonntag: Augsburg startete sehr gut, ging bis zur Spielmitte mit 3:1 in Führung und sah wie der sichere Sieger aus. Doch auf einmal begann man zu zaubern, leistete sich unerklärliche Schnitzer in der Defensive und brachte so den KEC zurück ins Spiel. So kam was kommen musste, der Vorsprung war dahin und Köln wurde stärker und stärker und drehte das Spiel letztendlich und gewann mit 6:3. Die Treffer für den AEV erzielte allesamt der BPH-Sturm in Person von Martin Hlozek (2) und Timo Bakos.

Trainer Bakos zog deshalb ein zweigeteiltes Fazit: „Betrachte ich unsere Leistung über beide Spiele, gehen die drei gewonnen Punkte in Ordnung. Köln ist am Samstag sehr temporeich gestartet, hat es aber verpasst die nötigen Tore in den Drangphasen zu erzielen. Wir waren an diesem Abend einfach das effektivere Team. Die Niederlage am Sonntag war sehr ärgerlich, da wir ein sehr gutes erstes Drittel gespielt haben und bis zur Hälfte des Spiels mit 3:1 geführt hatten.  Das Momentum ist mit dem 2:3 Anschlusstreffer der Kölner gekippt. Wir waren ab diesem Zeitpunkt nicht mehr durchschlagskräftig genug, dafür Köln umso mehr.“

Der AEV steht nach den drei Punkten in Köln weiterhin auf Platz fünf der DNL 1. Nach der nun folgenden Spielpause von 14 Tagen stehen noch vier Spiele auf dem Programm, die über die Teilnahme an den Playoffs entscheiden werden.

mb

DNL: BPH rocken die Liga

BPH – diese drei Initialen stehen für Torgefahr pur. Denn Bakos-Peter-Hlozek sind die drei Protagonisten der derzeit torgefährlichsten Sturmreihe der gesamten DNL. Insgesamt bereits 72 der 120 Augsburger Treffer gehen bislang auf das Konto der drei Sturm-Asse des Jahrganges 2000. Diese Torgefahr blieb natürlich der Fachwelt nicht verborgen. So erhielten Timo Bakos (23 Treffer) und Martin Hlozek (30 Treffer) jüngst eine Einladung zum nächsten Lehrgang der deutschen U19-Nationalmannschaft in der kommenden Woche, Donat Peter (19 Treffer) spielt seit Jahren für das Nationalteam Ungarns. Verständlich, dass Trainer Michael Bakos bei den kommenden Auswärtsspielen in Köln auf das Trio setzt: „Es ist kein großes Geheimnis, dass Donat, Martin und Timo sehr viel Offensivpower aufs Eis bringen und so einen großen Teil zum Teamerfolg beitragen. Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn dies in den kommenden Wochen so weiterläuft.

Aber auch sonst ist das Team trotz zahlreicher Verletzungen gut in Schuss. Insbesondere der Vorwärtsgang klappt momentan sehr gut – nur der Ligaprimus aus Mannheim hat mehr Treffer erzielt. So scheinen die Zeiten vorbei, als man nur als Punktelieferant in die Domstadt fuhr. Trainer Bakos hofft daher beim Tabellenzweiten auf Punkte: „Köln hat eine sehr gute Mannschaft und wenn wir Punkte holen wollen, benötigen wir eine ausgezeichnete Leistung unsererseits. Geschenkt bekommen wir nichts. Ich bin zuversichtlich und freue mich auf die Spiele gegen den KEC“.

Verteidiger Luca Szegedin bestreitet in Köln seine 100. DNL-Partie für den AEV – eine Zahl die auch schon Felix Klein, Niklas Länger, Martin Hlozek und Donat Peter kürzlich erreicht haben.

Die Spiele in Köln beginnen am Samstag, 2.2.2019 um 16.30 Uhr und am Sonntag, 3.2.2019 um 12.00 Uhr und können via kostenlosem Livestream unter sporttotal.tv verfolgt werden.

mb

DNL: Auf Platz fünf vorgerückt

Zwei starke Auftritte zeigte das AEV-Team gegen am Wochenende und rückte mit drei Punkten aus dem 8:4-Sieg gegen Regensburg auf Platz fünf vor. Tags zuvor verlor das Bakos-Team durch einen Treffer in der letzten Sekunde unglücklich mit 3:4 gegen Berlin. Besonders treffsicher zeigte sich Stürmer Timo Bakos, der fünf Treffer erzielte.

AEV – Berlin 3:4
So ein dramatisches Ende hatte das Team von Trainer Michael Bakos nicht verdient. Mit der Schlusssirene kassierte der AEV den entscheidenden Treffer durch den Berliner Lukas Reichel zum 3:4. Zuvor bot das durch den Ausfall einiger Leistungsträger (Niklas Länger, Maxi Welz, Manuel Nix und Thomas Grigore) stark dezimierte Team den starken Hauptstädtern einen großen Kampf. Nach einem schnellen 0:2-Rückstand trafen Tim Bullnheimer und Timo Bakos (2) für den AEV. Bis die letzte Sekunde die Niederlage brachte und Spieler und Fans fassungslos zurückließ.

AEV – Regensburg 8:4
Große Moral und tolle Tore: Wie angekündigt holte Augsburg am Sonntag wieder die Torkanone aus dem Schrank und schenkte dem EV Regensburg acht Tore ein. Dabei ließ man sich auch nicht entmutigen, als die Gäste eine 2:0 und 4:2-Führung ausgleichen konnten. Torschützen waren Timo Bakos (3), Adam Szücz, Linus Voit, Martin Hlozek, Donat Peter und Matthias Merker. Auch Panther-Boss Lothar Sigl, der sich beide Spiele nicht entgehen ließ, zeigte sich begeistert vom schwungvollen und engagierten Spiel der AEV-U20.

Trainer Bakos zeugte sich folgerichtig auch beeindruckt von seinem Team: „Die dramatische Niederlage in der Schlusssekunde gegen Berlin war ein dicker Brocken, den wir erst einmal verdauen mussten. In der Kabine haben wir nach dem Spiel darüber gesprochen, wie wir mit dieser bitteren Niederlage umgehen sollten, denn 16 Stunden später stand mit Regensburg schon der nächste Gegner vor der Tür. Ich bin beeindruckt, welche Zielstrebigkeit und mentalen Stärke wir gezeigt haben und gegen Regensburg so gespielt haben, als hätte es diese schmerzhafte Niederlage am Abend zuvor nie gegeben. Wir haben – mental wie physisch – Playoff-Tugenden gezeigt und wurden dafür zumindest mit 3 Punkten belohnt.“
 
Damit überholt der AEV in der Tabelle den EV Regensburg und klettert auf Platz fünf. Nächste Woche steht die Auswärtsfahrt nach Köln an.

mb

DNL: Schlagerfans ins CFS!

„Immer wieder Sonntags“ heißt die ZDF-Schlagersendung am Sonntagvormittag mit Stefan Mross. „Immer wieder Sonntags“ könnte auch das Motto der AEV-DNL-Truppe lauten – denn immer am Sonntag lädt das Team zum fröhlichen Schützenfest ein. Zuletzt kassierten Düsseldorf und Bad Tölz in den sonntäglichen Spielen satte 18 Gegentore. Deshalb der Aufruf an alle Schlager- und Eishockeyfans: Auf ins CFS, dort gastieren am Wochenende die Teams aus Berlin (Samstag) und Regensburg (Sonntag!) – und Tore und Hits sind dort garantiert zu bestaunen. Trainer Bakos führt den aktuellen Torriecher seines Teams auf folgenden Grund zurück: „In den letzten Spielen haben unsere Gegner nicht an ihre Leistungen vom Vorabend anknüpfen können und wir haben dies in den beiden Sonntagsspielen kaltschnäuzig ausgenutzt“, warnt aber auch vor den Gegnern: „Ich erwarte, dass Berlin und Regensburg topmotiviert gegen uns antreten werden. Bringen wir 100 Prozent in allen Bereichen auf’s Eis, haben wir Chancen Punkte zu ergattern. Es wird auf jeden Fall alles andere als ein gemütlicher Spaziergang“. Und hofft auf eine gute Kulisse für sein Team. Eine besondere Motivation schöpft der AEV aus der Tabellenkonstellation. Als Sechster erwartet man den Vierten Berlin und den Fünften Regensburg und könnte im Erfolgsfall zu beiden Teams aufschließen. Personell ist noch nicht sicher, ob der AEV mit kompletten Kader auflaufen kann, dies entscheidet sich erst kurzfristig. Maxi Welz fällt aber sicher weiterhin aus. Dafür steht ein weiteres Jubiläum an: Stürmer Nicolas Baur, seit der Laufschule im Verein und nun bereits 15 Jahre für den AEV aktiv, bestreitet gegen Regensburg sein 150.DNL-Spiel für den AEV. An einem Sonntag, dem Tag der dem AEV momentan besonders zu liegen scheint…
Die beiden Heimspiele im CFS finden statt am Samstag, 25.1.2019 um 18.30 Uhr gegen die Eisbären Berlin und am Sonntag, den 26.1.2019 um 11.00 Uhr gegen den EV Regensburg.

mb

DNL: 11:0-Rekordsieg gegen Bad Tölz

Noch nie gewann eine Augsburger Mannschaft so hoch in einem DNL-Spiel. Mit 11:0 fegte das Team von Trainer Michael Bakos den Tabellenletzten aus Bad Tölz vom Eis. Besonders bemerkenswert: insgesamt neun verschiedene Torschützen trugen sich in die Liste ein. Am Tag zuvor tat sich der AEV noch schwerer, gewann nur knapp mit 5:4. Die Gäste fielen nur durch zahlreiche Undiszipliniertheiten auf.
AEV – Bad Tölz 5:4
Nach drei Toren im ersten Drittel fühlte sich der AEV zu sicher, schaltete zwei Gänge zurück und ließ die Isarwinkler wieder ins Spiel kommen. Nach dem 3.3-Ausgleich wankte der AEV, konnte aber trotz einer schwachen Leistung noch einen knappen 5:4-Sieg erringen. Torschützen waren Martin Hlozek (2), Donat Peter (2) und Marco Sprügel.
AEV – Bad Tölz 11:0
Ein anderes Bild zeigte sich am Sonntag. Der AEV stand konzentriert in der Defensive und ließ nur eine Handvoll Schüsse auf das Tor von Moritz Borst zu. Und vorne zeigte man sich effektiv im Ausnützen der Torchancen. Insbesondere im letzten Drittel brachen bei den Gästen alle Dämme und sie kassierten acht Gegentreffer und drei große Strafen durch unnötige Fouls. Die Treffer für den AEV erzielten Martin Hlozek (2), Timo Bakos (2), Donat Peter, Matthias Merker, Adam Szücz, Nicolas Baur, Linus Voit und mit ihren beiden ersten DNL-Treffern Christian Guran und Ron Bullnheimer.
Trainer Bakos: Mit der Punktausbeute sind wir natürlich alle zufrieden und haben so die Erwartungen erfüllt. Meine Mannschaft hat in beiden Spielen einen Weg gefunden als Sieger vom Eis zu gehen, wobei der Erfolg am Samstag in der Kategorie „äußerst schmeichelhaft“ eingeordnet werden muss. Wir sind unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden und wissen, dass wir in den nächsten Wochen, für eine Leistung wie am Samstag, nicht mehr belohnt werden.“
Somit hat der AEV auf Platz sechs nun 37 Punkte auf dem Konto und liegt in Schlagdistanz zu Rang vier, der das Heimrecht in den Playoffs bedeuten würde.

mb