Schlagwort: Eisbären Juniors Berlin

DNL: Die ersten drei Punkte gegen Berlin geholt

Mit einer starken Leistung holte der AEV die ersten drei Punkte in der Meisterrunde. Die Gäste aus Berlin wurden dank einem tollen letzten Drittel mit 6.4 (1:1, 2:2, 3:1) besiegt. Im zweiten Spiel am Sonntag klappte es dann in der Offensive nicht mehr so gut und man unterlag mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) und belegt nach vier Spieltagen nun Platz sieben.

AEV – Berlin 6;4 (1:1, 2:2, 3:1)
Der AEV startete furios und ging durch ein Überzahltor von Timo Bakos schnell in Front. Es entwickelte sich ein temperamentvolles und schnelles DNL-Spiel, in dem die Führung ständig wechselte. Berlin glich aus und legte vor, der AEV zog durch Tim Bullnheimer nach: 2:2. Berlin ging wieder in Führung – abermals glich der AEV durch Adam Szücs zum 3:3 aus. In letzten Abschnitt schlug dann die große Stunde des Bakos-Teams. Mit den wohl besten 20 Minuten der Saison schnürte man die Eisbären in deren Drittel ein und erspielte sich Torchance um Torchance. Folgerichtig musste der Berliner U18-Nationaltorhüter Tobias Ancicka mehrmals hinter sich greifen. Erst traf zum zweiten Mal Adam Szücs, zum 4:3, dann in Überzahl Maximilian Welz per Schlagschuss und für die Entscheidung zum 6.4 sorgte dann Nicolas Baur per Direktabnahme. Dazwischen konnte Berlin lediglich einen Treffer erzielen, auch weil Torwart Nicolas Hetzel sich den Beinamen „Hexer“ an diesem Abend redlich verdiente.

AEV – Berlin 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Es gibt Spiele, da könnte man drei Stunden spielen und würde selbst dann noch kein Tor erzielen. Solch ein Spiel war das zweite Spiel am Sonntag. In Drittel eins erspielte sich der AEV eine leichte Überlegenheit, konnte diese aber nicht in Zählbares ummünzen. Dann ließen die Fuggerstädter Zug um Zug nach. Vielleicht lag es daran, dass das Spiel am Samstag zu viel Kraft gekostet hatte, vielleicht aber auch an der deutlich verbesserten Eisbären-Defensive. Jedenfalls schlichen sich mehr und mehr Ungenauigkeiten ein und das Spiel kippte. Jeweils nach zwei klar verlorenen Bullys trafen die Berliner ins von Nicolas Hetzel gut gehütete AEV-Tor. Der AEV dagegen vergab seine wenigen Chancen kläglich – sogar das leere Tor wurde nicht getroffen. So wurde es nichts mit weiteren erhofften Punkten gegen den Favoriten aus Berlin.

Trainer Bakos zeigte sich mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft und den drei Punkten an diesem Wochenende sehr zufrieden: „Auch in Spiel zwei gegen Berlin hatten wir durchaus qualitativ hochwertige Chancen, die wir uns immer wieder erarbeitet haben. Die Deutschland Cup Pause gibt uns nun die Gelegenheit zur Regeneration und ich würde mich sehr freuen wenn danach alle Spieler fit und gesund an Bord sind, denn die vergangenen Wochen waren leider geprägt von vielen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen.“

Nun verabschiedet sich das Team in eine kleine Pause. Anlässlich des Deutschland-Cups 2017 in Augsburg finden parallel keine Ligaspiele statt. Weiter geht’s dann am 18. und 19.11.2017 mit den Auswärtsspielen in Düsseldorf.

mb

DNL: Ein schwerer Brocken und ein Jubiläum

Körperlich präsent, Defensiv geordnet – so könnte man den Stil der Berliner U19 unter Trainer Chris Lee beschreiben. Ein Stil, der dem AEV-DNL-Team eigentlich wenig liegt. Und ein Stil an dem man sich schon in der Vorrunde bei den 2:4 und 1:5-Niederlagen in der Hauptstadt die Zähne ausgebissen hat. Doch beim AEV blickt man nach den guten Leistungen gegen den EV Landshut positiv aufs kommende Wochenende. Die beiden Niederlagen gegen den EVL waren unglücklich und ärgerlich, dennoch konnte das Trainerteam zahlreiche Erkenntnisse gewinnen. Und bis auf die ein oder andere kleine Blessur konnte das Team endlich wieder einmal die komplette Woche über vollständig trainieren und wird wohl in den gewohnten Formationen auflaufen. Auch Marco Sprügel konnte nach seiner Erkältung wieder voll mitmachen und wird mit seinem Partner Thomas Grigore wieder ein schlagkräftiges Duo in Reihe drei bilden. Nicht dabei ist wiederum Marco Sternheimer, der vorrangig in Sonthofen eingesetzt werden soll. Bei den Berlinern stehen zwar Maximilian Adam, Charlie Jahnke – die letzte Woche in Augsburg sogar DEL-Eiszeiten bei den Profis bekamen – im Aufgebot, ob sie letztendlich aber in der DNL auflaufen werden, entscheidet sich kurzfristig.

Beim AEV gibt es beim Spiel am Sonntag ein Jubiläum zu feiern. Der flinke Flügelstürmer Nicolas Baur feiert seinen 100.DNL-Einsatz (16 Tore/28 Assists). Der gebürtige Augsburger lernte vor 13 Jahren beim AEV in der Laufschule das Eishockey-Einmaleins, verbrachte seine komplette Karriere im AEV-Nachwuchs und ist seit gut zwei Jahren nun fester Bestandteil des DNL-Teams.

Beide Partien des Wochenendes gegen die Eisbären Berlin finden im CFS statt. Am Samstag, den 4.11.2017 ist das Eröffnungsbully um 16.30 Uhr, am Sonntag, den 5.11.2017 um 11.30 Uhr.

mb

DNL: Kinder, Kuschel, Nix und Festag in Berlin

Was sich nach Spaßreise anhört, ist in Wirklichkeit eine Reifeprüfung für das junge Augsburger-DNL-Team. Denn die Eisbären Juniors Berlin sind mit der Maximalpunktzahl von 18 Punkten aus sechs Spielen gestartet. Und die Spieler Nino Kinder, Philipp Kuschel, Manuel Nix und Dominic Festag sind Leistungsträger der Ostdeutschen. Aber auch der AEV hat bisher überzeugt und ist ebenfalls noch ungeschlagen. Zehn Punkte aus vier Spielen stehen zu Buche – der beste Start in eine DNL-Saison aller Zeiten. Dennoch reist der AEV als Außenseiter in die Landeshauptstadt. Zumal einige Spieler grippegeschwächt und daher nicht topfit sind. Doch Bange machen gilt nicht, denn die Moral aus den Düsseldorf-Spielen, als das Team um Kapitän Tim Bullnheimer im Schlussspurt einen Rückstand in einen Sieg umwandelte, ist bestens. Auf Berliner Seite hängt viel davon ab, welcher der OverAge-Spieler zum Einsatz kommt. Bisher spielte nur Vincent Hessler im DNL-Team während Max Adam und Charlie Jahnke in den letzten Wochen immer in der Lausitz in der DEL 2 agierten. Auf Augsburger Seite ist Marco Sternheimer diesmal nicht dabei, er ist für den ERC Sonthofen in der Oberliga Süd vorgesehen.
Unverständlich ist der frühe Spielbeginn am Samstag um 16.00 Uhr, der das Bakos-Team zur frühen Abreise um 4 Uhr morgens (!) zwingt – ein Unding, dass von der DNL-Ligenleitung im Sinne der Chancengleichheit unbedingt geprüft und geändert werden sollte.

Die genauen Spieltermine:
Samstag, 30.09.2017 um 16.00 Uhr Eisbären – AEV und Sonntag, 1.10.2017, 10.00 Uhr Eisbären – AEV (jeweils im Wellblechpalast Berlin)

mb