Schlagwort: Auswärtsspiel

U17…“und täglich grüßt das Murmeltier“

Zum fünften Aufeinandertreffen, im siebten Spiel der jungen Saison, musste unsere U17 Mannschaft für nur ein Spiel erneut nach Mannheim reisen.
Zu Beginn des Spieles konnten unsere Jungs erstmal die Akzente setzen. In der 5.Spielminute gelang der Führungstreffer durch einen Konter zum 0:1. Damit wurden aber die Hausherren „geweckt“ und diese kamen immer besser ins Spiel. Kaum 2 Minuten später gelang der Ausgleich und nur eine Minute später erneut der Führungstreffer für unser Team….Nein! Nach dem einer der Schiedsrichter Tor anzeigte, entschieden sich die Schiedsrichter während des Torjubels um und gaben das Tor nicht. Auf Nachfrage wie diese Entscheidung zustande kam, erhielt der Augsburger Trainer keine Antwort. Im direkten Gegenzug erzielten die Mannheimer in Überzahl das 2:1. An diese zweifelhafte Entscheidung knüpften die beiden (Un)parteiischen weiter an, was dem Spiel nicht zuträglich war. Viel Kampf und teilweise fragwürdige Entscheidungen bestimmten das weitere Spiel und so viel das nächste Tor erst in der 37. Spielminute, hier nutzten unsere Jungs eine Überzahlsituation aus zum 2:2.
Im Schlussabschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten, die Gastgeber nutzten in der 47. Minute eine kurze unkonzentrierte Phase unserer Spieler mit einem Doppelschlag zur Zweitoreführung aus. In nur 6 Sekunden entschied sich die Begegnung! Es gelang kurz vor Spielende noch der Anschlusstreffer als man den Torhüter vom Eis nahm, doch leider reichte es diesmal nicht zu mehr. Im fünften Spiel die erste Niederlage gegen den selben Gegner, da kann sich die Bilanz dennoch sehen lassen, was man von diesem Spiel nicht behaupten kann.

Über den Sinn dieser zweieinhalbfach Runde lässt sich streiten, zumal die zusätzlichen Strapazen und Kosten dann auch noch durch eine sehr fragwürdige Schiedsrichterleistung getoppt wurden. Wir hoffen, dass dies für nächste Saison noch einmal überdacht wird.

Teuer erkaufter Sieg der Schüler zum Saisonfinale in Ravensburg

Zum abschließenden Spiel der Punkterunde waren unsere Schüler beim EV Ravensburg zu Gast. Beim letzten Aufeinandertreffen konnten die Augsburger Zuhause einen knappen Sieg erringen. Für beide Teams ging es eigentlich um nichts mehr. Die Panther fingen trotzdem furios an und fanden gleich in ihr Spiel. Man merkte dass die 3 Punkte zum Abschluss mit nach Augsburg gehen sollten. In der 7. Minute gelang in Unterzahl das erste Tor unserer Jungs und nur 4 Minuten später das Zweite, durch einen schön herausgespielten Treffer. Die Gastgeber sichtlich überrascht, begannen ab diesem Zeitpunkt das Augsburger Spiel mit viel (zuviel) Härte zu zerstören. Die Schiedsrichter ließen viel laufen und sprachen kaum eine Strafe aus. Was in der 17. Spielminute die erste schwerere Folge nach sich zog. Einer unserer Spieler musste das Match beenden. Er hatte einen unschönen Check gegen den Kopf erhalten. Durch die kaum ausgesprochenen Strafen wurde das Spiel ab diesem Zeitpunkt noch härter. Die Gastgeber nutzen in der selben Minute den Schock der Augsburger und konnten zum 1:2 verkürzen. Drittelpause.
Im zweiten Drittel schienen die Augsburger Schüler immer noch beeindruckt von der Härte der Ravensburger, auch das Spiel unserer Mannschaft war nicht mehr so gut. Durch die häufigen Unterbrechungen kam kein richtiger Spielfluss zustande. Das nutzen die Gastgeber und erzielten kurz nach Beginn das 2:2. Unsere Spieler hielten nun gegen das harte, körperliche Spiel des EVR und so gab es eine Reihe von Strafen. In der 31. Spielminute schickten die Schiedsrichter erneut einen AEV´ler zum Duschen, diesmal nicht wegen einer Verletzung, sondern wegen eines Revanchefoul (Stockendenstich). Die Strafen die Sie bei den Gastgebern nicht aussprachen, trafen nun die Augsburger Schüler. In der 5 minütigen Überzahl erzielte Ravensburger den Führungstreffer zum 3:2 in der 35. Minute. Außer vieler kleinerer Fouls passierte in den restlichen Minuten zur Drittelpause nichts mehr Nennenswertes.
Im Schlussabschnitt fruchtete die Ansprache des Trainers in der Pause. Unsere Spieler gingen nochmals konzentriert zu Werke und spielten hart aber fair. Anders die Gastgeber, die zeitweise mehrere Spieler auf der Strafbank hatten. Anscheinend besannen sich die Schiedsrichter jetzt auch auf ein ausgeglicheneres Spiel. Diesmal nutzten unsere Jungs eine Überzahlsituation und erzielten in der 51. Spielminute den verdienten Ausgleich. Kurz vor Ende der Spielzeit hatten Sie sogar zwei Großchancen um das Spiel noch in den 60 Minuten für sich zu entscheiden. Diese wurde aber nicht genutzt und so kam es zum Penaltyschiessen.
Nach der Auslosung war es an unserem Team mit dem Shutout zu beginnen. Hier beweisen die jungen Panther gute Nerven und verwandelten den ersten und dritten Penalty, die Gastgeber konnten keinen einzigen im Netz unterbringen.
Ein hochverdienter aber teuer erkaufter Sieg, abgesehen von der Verletzung und der Spieldauerstrafe waren viele kleinere Verletzungen zu beklagen. Der Eisbeutel war an diesem Abend das heiß begehrteste Utensil.
Mit den 6 Siegen in den letzten 8 Punktspielen dieser Saison haben unsere Spieler angedeutet, dass in dieser Saison mehr möglich gewesen wäre und mehr in der Mannschaft steckt als sie zeitweise gezeigt hat.

DNL: Jetzt gilt es – sechs Endspiele stehen an

Jetzt ist Crunch-Time. Sechs Endspiele stehen für das DNL-Team an – dann ist die Saison zu Ende. Und bekannt, ob man auch in der kommenden Saison in der DNL 1 dabei sein wird. Der Cut ist groß, denn nach dieser Spielzeit reduziert der DEB im Zuge seiner Neustrukturierung der Spielklassen die DNL-Teilnehmer von 16 auf acht. Und der AEV will dabei sein. Mit Platz sechs in der Meisterrunde hat das Team von Trainer Michael Bakos den ersten Schritt geschafft. Nun muss der Zweite getan werden: in der Relegations-Vierergruppe mit Iserlohn, Krefeld und Regensburg ist der AEV vom Papier her Favorit. Doch dafür kann man sich nichts kaufen, beginnen doch alle Teams wieder bei null Punkten. Nur die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die DNL 1 – die anderen beiden müssen in die Division 2 absteigen.

 

Vor Beginn der Relegation stand der DNL-Coach Michael Bakos Rede und Antwort:

Platz sechs in der Meisterrunde. Zufrieden mit dem Abschneiden?

Bakos: Nein, zufrieden sind wir nicht. Vor der Saison wären wir mit der jetzigen Platzierung bestimmt ein Stück weit zufrieden gewesen, aber die Ziele verändern sich im Laufe einer Saison und werden dementsprechend angepasst. Wir haben uns ab Dezember durchaus eine realistische Chance auf Erreichen des vierten Platzes der zur Teilnahme an den Halbfinals zur Deutschen Meisterschaft berechtigt hätte) erarbeitet. Was uns hierfür gefehlt hat, war die Konstanz in unserem Spiel. Trotzdem überwiegen die positiven Eindrücke. Unsere Mannschaft ist im Altersdurchschnitt eine der Jüngsten in der Liga und über die Hälfte unserer Spieler hatte vor der Saison kaum bis keine DNL-Spielerfahrung vorzuweisen. Ich denke schon, dass es durchaus beachtlich ist, was die Jungs bis dato geleistet haben.

Wer oder was war in der bisherigen Saison die positivste Überraschung?

Wie eben schon erwähnt, dass wir mit einer jungen und für DNL-Verhältnisse recht unerfahrenen Mannschaft an uns geglaubt haben und uns so die Chance erarbeitet haben, jetzt um die Qualifikation zur U20 DIV. I (ehemalige DNL) zu spielen.

Jetzt geht es in nur sechs Spielen um Alles. Wie sind die Chancen, sich für die U20 DIV. I zu qualifizieren?

Wenn wir alle an einem Strang ziehen und jeder sein Bestmöglichstes einbringt, haben wir auf jeden Fall  das Potenzial uns für die U20 DIV. I zu qualifizieren.

Wie wichtig ist es für den AEV, die U20 DIV. I zu erreichen?

Für den gesamten Verein und dessen Zukunft ist dies natürlich von großer Bedeutung. Aber bekanntlich ist der Weg das Ziel und wir konzentrieren uns auf die tägliche Arbeit mit dem Team – was schlussendlich dabei rauskommen wird wissen wir am 25. März.

Ist es ein Vorteil, zuerst ins Rheinland reisen zu müssen?
Über Vor- und Nachteile versuchen wir uns so wenig wie möglich Gedanken zu machen. Gedanken solcher Art bieten einem nur die Gelegenheit für Ausreden im Nachhinein. Wir wollen die Dinge so annehmen wie sie kommen und uns auf das konzentrieren was wir selbst in der Hand haben.

Tim Bullnheimer ist im ersten Spiel gesperrt. Welche Umstellungen ergeben sich dadurch?

Der Ausfall zwingt uns natürlich zu Umstellungen, aber große Änderungen sind nicht zu erwarten.

Ihre Einschätzung: Schafft der AEV den Verbleib in den Top Acht?

Absolut Ja. Gehen wir in jedem Spiel konstant an unsere Leistungsgrenze und verstehen es als Team zu agieren. 

 

Die AEV-Topscorer der Meisterrunde:

1.Tim Bullnheimer 12 + 24 (36)

2.Timo Bakos 20 + 14 (34)
3.Marco Strenheimer 15 + 10 (25)
4.Donat Peter 5 +19 (24)

5.Nicolas Baur 8 + 14 (22)
5.Lukas Traub 8 + 14 (22)


Die Termine für die Relegation:

10.3.2018, 12.15 Uhr: Iserlohn – AEV

11.3.2018, 10.30 Uhr: Krefeld – AEV
17.3.2018, 18.00 Uhr: AEV – Regensburg
18.3.2018, 11.30 Uhr: Regensburg – AEV

24.3.2018, 18.00 Uhr: AEV – Krefeld
25.3.2018, 11.30 Uhr: AEV – Iserlohn

 

Die Gegner:

Krefelder EV (7.Platz Meisterrunde)
Bereits in der Meisterrunde lieferten sich beide Teams harte Auseinandersetzungen. Dabei holte der AEV 5 von 12 Punkten, unterlag dabei in Krefeld einmal hoch mit 5:9. Herausragend beim KEV die Topreihe mit Darren Mieszkowski, Valentin Pfeifer und Adam Kiedewicz.

EV Regensburg (1. Platz Qualifikationsrunde)

Ein personell hervorragend besetztes Team, das auch auf die Hilfe einiger Oberligaspieler zählen kann. Besonders zu beachten die Reihe um Matteo Stöhr, Kevin Kroschinski und Filip Reisnecker.

Iserlohner EC (4.Platz Qualifikationsrunde)

Ein kampfkräftiges Team, das nicht unterschätzt werden sollte. Das Team von Ex-Profi Christian Hommel hat sich im Laufe der Saison immer mehr gesteigert. Ex-AEV-Spieler Lars Reuss ist Dreh- und Angelpunkt des Teams.

mb

Schüler: Ernüchterndes Ergebnis in Nürnberg

Am heutigen Sonntag reisten die Schüler nach Nürnberg zum EHC. Bisher gab es in den drei Spielen zuvor nicht viel zu holen und auch diesmal zeigten die Gastgeber, dass das auch so bleiben soll. In den ersten sieben Spielminuten war das Spiel ausgeglichen bis die Nürnberger das erste Tor erzielen konnten. Von dort an war für unsere Mannschaft nichts mehr zu holen. Mit wenig Einsatz und Engagement lies man den überlegenen EHC Spielern ein ums andere Mal zu viel Raum und reagierte nur. In den Minuten 13, 15, 16 und 18 nutzten die Gastgeber das gnadenlos aus. Drittelergebnis 5:0.
Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Es gelang auch nur vereinzelt seitens der Augsburger Paroli zu bieten. Wenigstens gelang den Franken im Mittelabschnitt nur ein Treffer zum 6:0 in der 40. Minute.

Auch im letzten Spielabschnitt wurde das Augsburger Spiel nicht besser. Es blieb den Hausherren vorbehalten Tore zu schießen. Mit zwei weiteren Treffern, jeweils in Überzahl, stellten diese den ernüchternden Endstand von 8:0 her.

Die Spielpause hat unserem Team wohl nicht gut getan, eines der schwächsten Spiele dieser Saison.

Schwerer Gang der Schüler beim Tabellenführer

An diesem Wochenende standen zwei schwere Spiele auf dem Spielplan. Als erstes musste die Schülermannschaft zum Tabellenersten nach Füssen und es wurde auch das erwartet schwere Spiel. Die Gastgeber dominierten von Anfang an und überrannten formlich unser Team. Schon in der 3. Minute klingelte es das erste Mal im Augsburger Tor. Kaum eineinhalb Minuten später das zweite Mal. Anscheinend ging es etwas zu schnell für unsere Jungs, die dem Gegner einfach zu viel Raum ließen. In der 7. Minute viel das 3:0. Erst danach “ wachten“ unsere Spieler auf. Eine Minute später gelang mit einem gut und schnell vorgetragenen Gegenzug das erste Tor auf Seiten des AEV. Jetzt wurde das Spiel etwas ausgeglichener, wobei die Füssener trotzdem noch mehr in der Offensive waren. In der 13. Spielminute erzielten sie dann das 4:1. In der 18. Minute gelang unseren Spielern das nächste Tor und sie verkürzten zum 4:2. Doch die Freude währte nur ein paar Sekunden und die Gastgeber stellten den drei Tore Vorsprung wieder her. Drittelpause.
Im Mitteldrittel knüpften beide Mannschaften an dem Spiel des ersten Abschnitts an. Füssen war die tonangebende Mannschaft. Auf beiden Seiten gab es Torchancen, doch nur die Hausherren konnten einmal treffen. Das Spiel wurde jetzt auf beiden Seiten mit mehr Körpereinsatz und Kampf geführt.
Im Schlussabschnitt zeigte unsere Team nochmal Moral und versuchte mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Es erspielte sich eine Vielzahl von Torchancen und konnte in der 47. Minute einen weiteren Treffer erzielen. Die Füssener Spieler vielen jetzt mehr durch ihr ruppiges Spiel als das vorher gezeigte Kombinationsspiel auf. Die sich daraus ergebenden Überzahlmöglichkeiten blieben leider ungenutzt. Ganz im Gegensatz die Gastgeber, diese konnten in der 54. in Überzahl, in der 58. in Unterzahl und nochmals in der Schlussminute zum Endstand von 9:3 treffen.

Das Ergebnis viel zum Ende wohl mit ein-zwei Toren zu hoch aus, doch ingesamt gesehen waren die Füssener die bessere Mannschaft.